Entspannung für Hochsensible

Bist auch Du hochsensibel?

Vielleicht gehörst Du, genauso wie ich, zu den 15 % der Menschen die hochsensibel sind? Wenn Du diese Frage klar mit JA beantworten kannst, hast Du vermutlich schon viel über Deine ganz besondere Begabung gelesen und erfahren. Vielleicht bist Du aber hochsensibel und es ist Dir noch gar nicht bewusst? Denn oftmals spüren wir Hochsensiblen schon sehr genau, das etwas bei uns anders ist als bei anderen Menschen. Wir haben aber keine Erklärung und erst recht keinen Namen dafür! Meist dauert es viele Jahre oder gar Jahrzehnte, bis es ans Licht kommt.

Auch wenn sich die Hochsensibilität bei jedem etwas anders zeigt, eines haben wir alle gemeinsam: Hochsensible nehmen viel mehr Sinneseindrücke, wie Geräusche, Farben, Gerüche und meist auch viel mehr Emotionen – eigene und die der Menschen um einen herum – auf, als andere Menschen. Uns fehlt ein neurologischer Filter, der einen Großteil der Informationen, die auf uns hereinprasseln, von vornherein eindämmt.

Diese ungefilterte Wahrnehmung führt dazu, dass wir Hochsensiblen schneller an die Grenzen unserer Aufnahmefähigkeit stoßen. Alles ist eben so intensiv und fordert von uns meist viel gedankliche Arbeit um alles zu verdauen und einzuordnen. Wir brauchen auch mehr Regenerationsphasen als andere. Das Gehirn braucht eben einfach Zeiten der Ruhe, die geprägt sind von einer nur sehr geringen Stimulation. Du merkst schon, diese Begabung hat auf jeden Fall seine Vor- und Nachteile!

(Ausführliche Informationen zum Thema Hochsensibilität findest Du hier.)

Finde Deinen eigenen Weg um zu entspannen!

Das Thema Hochsensibilität liegt mir wirklich extrem am Herzen und ich könnte unendlich viel darüber schreiben. Heute möchte ich mich aber einem ganz speziellen Aspekt zuwenden. In meinen Augen ist dieser einfach extrem wichtig. Ich wäre sehr froh gewesen, wenn ich diese Erkenntnis, die ich heute an Dich weiter gebe, schon viel früher gehabt hätte.

Und zwar geht es mir um das Thema Entspannung für hochsensible Menschen. Wir bereits erwähnt, brauchen wir viel viel viel Ruhe, Stille und oft auch Zeit für uns alleine. Bekommen wir das nicht, führt das häufig zu einer Überstimulation, die sehr unangenehme Zustände hervorrufen kann. Darunter leiden nicht nur wir hochsensiblen selbst, sondern oft auch unser Umfeld.

Um das zu vermeiden, ist es sehr wichtig, dass Du eine Entspannungsmethode findest, die wirklich zu Dir passt! Denn viele, meist sehr gängige Praktiken, sind für Hochsensible nicht passend. Ganz im Gegenteil. Oft meint man es gut, verschlechert aber durch das Entspannungstraining die negativen Symptome der Hochsensibilität ungewollt sogar noch. Kommt man nach der Entspannung in die Realität zurück ist alles gleich noch intensiver und überflutet einen regelrecht.

Verbinde Dich mit Deinem Körper! Gerade wenn Du hochsensibel bist!

Durch die vielen Eindrücke, die wir in jedem einzelnen Moment verarbeiten müssen, leben wir Hochsensible viel in unserem Kopf, in unseren Gedanken. Unsere feinen Antennen sind permanent auf Empfang eingestellt. Wir hören und spüren alle Zwischentöne und denken permanent über das Empfangene nach. Da wir meist zusätzlich auch sehr harmoniebedürftig sind, versuchen wir immer dafür zu sorgen, dass es den Menschen in unserem Umfeld gut geht. Das ist zwar schön und ich empfinde das durchaus als großen Gewinn, aber es hat auch eine kleine Kehrseite: meist verlieren Hochsensible den Kontakt zu ihrem Körper, bzw. können ihn schon von Kindheit an nicht richtig aufbauen. Wir tun uns schwer, die Signale unseres Körpers wahrzunehmen oder spüren sogar nur dann etwas, wenn der Körper bereits weh tut und sich Krankheiten zeigen. So sehr sind wir mit unserer Aufmerksamkeit im Außen! Erst dann werden wir in die Ruhe gezwungen, müssen unserem Körper die Aufmerksamkeit geben, die ihm vorher oft fehlte. Deshalb sind hochsensible Menschen auch öfter krank oder haben ein gespaltenes Verhältnis zu ihrer Körperlichkeit.

Wenn Du also auf der Suche nach einem Entspannungstraining bist – und das lege ich Dir wirklich sehr ans Herz – dann wähle eine Methode, die Dich mit Deinem Körper in Verbindung bringt. Das kann zum Beispiel die progressive Muskelentspannung nach Jacobson sein oder eine geführte Körperreise. Mir persönlich tun auch ganz ruhig ausgeführte Pilateseinheiten oder Spaziergänge gut, um mich in der Bewegung zu entspannen.

Wenn Du Dir Hilfe von einer Entspannungstrainerin holen möchtest, kann ich Dir die liebe Verena Meindl von der Auszeitzentrale nur wärmstens empfehlen! Hier kannst Du mit ihr in Kontakt treten.

Möchtest Du Dich zu diesem Thema mit mir austauschen, dann schreib mir doch gerne! Ich freue mich darauf, von Dir zu hören!

 

One-Pot-Pasta mit Datteln und Räuchertofu

One-Pot-Pasta für vegane Genießer

One-Pot-Pasta ist für mich das perfekte Soulfood und das kann man gar nicht oft genug essen. Es wärmt von innen und lässt die Geschmacksknospen explodieren :-)! Wenn Du mal wieder Lust auf eine neue Geschmackskomposition hast, habe ich hier genau das Richtige für Dich!

Denn hier kommt ein neues Rezept für One-Pot-Pasta. Dieses Mal geben Datteln und Räuchertofu ihren Geschmack dazu und sorgen für Wohlfühlatmosphäre auf dem Teller. Das Beste daran: Du brauchst nur einen einzigen Topf und das Essen steht nach 20 Minuten schon fix und fertig auf dem Tisch 🙂 !

Durch Klick auf das Bild kommst Du direkt zum Rezept in PDF Form. Du kannst es Dir so leicht abspeichern oder direkt ausdrucken!

Tipps zur Zubereitung der One-Pot-Pasta

Auch wenn die Zubereitung von One-Pot-Pasta Gerichten wirklich einfach und auch für absolute Kochanfänger geeignet ist, sollte man doch einige Dinge beachten.

Zum Einen müssen die Mengenangaben möglichst genau eingehalten werden. Denn nur dann sind die Nudeln in dem Moment gar, in dem auch die Flüssigkeit verkocht ist und eine herrlich cremige Soße entsanden ist.

Außerdem solltest Du unbedingt darauf achten, dass alle Zutaten fertig vorbereitet sind und so alles gleichzeitig zum Kochen gebracht werden kann (bzw. die Zutaten rechtzeitig hinzugefügt werden können).

Damit nichts anbrennt, solltest Du während der ganzen Zeit fleißig umrühren.

Wenn ihr diese Tipps beachtet, steht dem Genuss nichts mehr im Wege!
Viel Spaß beim Nachkochen!

Das Rezept ist übrigens komplett vegan und zuckerfrei. Solltet ihr auf Gluten verzichten wollen oder müssen, könnt ihr problemlos glutenfreie Nudeln verwenden. Dann haltet ihr Euch am Besten an die Kochdauer, die auf der Packung angegeben ist. Evtentuell müsst ihr gegen Ende der Kochzeit nochmal etwas Flüssigkeit in Form von Gemüsebrühe dazugeben.

Mein bewegtes Leben (3) – das macht für mich gutes Training aus

Tanz durchs Leben

In den vergangenen Wochen habe ich Dir viel über meine Einstellung zum Thema Bewegung und Training erzählt. Ich hoffe, ich konnte Dir damit die Freude an einem bewegten Leben wieder ein bisschen näher bringen. Ich wünsche es mir sehr, denn ich erlebe es Tag für Tag, wie schön es ist, durchs Leben zu tanzen und aktiv zu sein. Oft werde ich gefragt, wie ich die Wochen verbringe, in denen ich keine Kurse habe. Aber tatsächlich unterscheiden sich die kursfreien Wochen kaum von den anderen 🙂 ! Denn ich bewege mich so gerne, dass ich selbst in dieser Zeit nahezu täglich trainiere. Bewegung ist für mich DER Schlüssel für ein ausgeglichenes Leben und mein Wohlbefinden.

Heute möchte ich Dir meine Kriterien für ein gutes Training zeigen!

So einfach, abwechslungsreich und spaßig wie möglich!

  1. Gutes Training ist einfach und jederzeit durchführbar!
    Die Erfahrung zeigt es immer wieder: wir bleiben nur dann am Ball, wenn es unkompliziert ist! Das gilt für das Training, aber beispielsweise auch für die Ernährug. Deshalb bevorzuge ich immer Übungen, für die ich kein (oder kaum) Equipment brauche und die ich an jedem Ort durchführen kann. Übungen mit dem eigenen Körpergewicht waren, sind und bleiben mein absoluter Favorit!
  2. Geräte im Fitnessstudio sind überbewertet, wir brauchen keine Maschinen!
    Als ausgebildete Fitnesstrainerin kenne ich mich mit den Geräten in den Fitnessstudios natürlich aus und kenne die Vorzüge des Trainings dort. Aber in den Köpfen vieler Menschen sitzt der Gedanke, dass das Training zu Hause oder draußen bei weitem nicht so effektiv ist, wie das Training im Studio. Und die Konsequenz daraus ist leider viel zu oft, dass dann gleich gar nicht mit dem Training begonnen wird 😉 ! Aber ich bin der Meinung, dass das Gerätetraining eigentlich nur in zwei Fällen dem Training mit dem eigenen Körpergewicht vorzuziehen ist: nämlich zum einen dann dann, wenn man sich von einer Verletzung erholen möchte oder krankheitsbedingt ein hohes Verletzungsrisiko hat. Denn die Bewegungen an den Geräten sind immer geführt und damit gut kontrollierbar. Der zweite Fall ist, wenn Du ganz gezielt bestimmte Muskeln definieren willst (also in Richtung Bodybuilding gehst). Denn dann kannst Du mit einem gut ausgefeilten Trainingsplan, ganz präzise jeden noch so kleinen Muskel an Deinem Körper definieren. Alle anderen Menschen tun sich beim Training mit dem eigenen Körpergewicht einen größeren Gefallen, denn es ist anspruchsvoller und trainiert immer auch die Koordination und die Beweglichkeit gleich mit!
  3. Gutes Training ist immer individuell angepasst
    Auch wenn viele prominente Trainer etwas anderes behaupten: DAS ideale Trainingsprogramm für die breite Masse gibt es nicht. Keine Übungen ist für jeden gleichermaßen empfehlenswert und effektiv. Deshalb scheitern viele solcher Trainingsprogramme an irgendeinem Punkt, denn in der Regel ist der Trainierende überfordert und hat bald keine Lust mehr sich wochenlang mit Schmerzen in Gelenken und Muskeln durch die knallharten und oft wenig zielführenden Workouts zu quälen. Individualität geht über alles und ist immer seinen Preis wert!
  4. Gutes Training findet draußen statt
    Sobald die Temperaturen über dem Gefrierpunkt liegen, solltest Du Deine Trainingseinheiten unbedingt nach draußen verlagern! Das Outdoortraining hat viele Vorteile, die Du hier nachlesen kannst!
  5. Gutes Training macht Spaß und ist abwechslungsreich
    Sobald uns eine Sache zu langweilen beginnt, steigt die Gefahr, dass wir es aufgeben 🙂 ! Deshalb bring Abwechslung in Deinen Trainingsplan und finde für Dich Übungen, die Dich zwar herausfordern, die Dir aber auch Spaß machen! Baue auch immer wieder Übungen ein, die Du noch gar nicht beherrscht und arbeite Dich langsam daraufhin. Ich zum Beispiel arbeite ja seit einigen Wochen daran, wieder einen freien Handstand zu schaffen. Ein Ziel vor Augen zu haben ist immer die beste Motivation!
  6. Gutes Training lässt sich problemlos in den Alltag integrieren
    Viele denken, dass das Training nur dann effektiv und sinnvoll ist, wenn es an einem Stück absolviert wird. Aber auch das ist ein Irrglaube! Wenn Du also einen straffen Zeitplan hast oder Du erst vor kurzem Mama geworden bist (was einen straffen UND zusätzlich wahnsinnig chaotischen Zeitplan zur Folge hat), denn splitte Deine Übungen doch einfach auf. Die Kniebeugen lassen sich prima beim Zähneputzen machen. Wenn das Baby schläft oder Du zwischen verschiedenen Terminen ein paar Minuten Luft hast, kannst Du ein paar weitere Übungen absolvieren. Integriere Deine Sporteinheit in Deinen Alltag, gewöhne Dir einen aktiven Lifestyle an. Du wirst sehen, wie viel da doch pro Tag zusammen kommt! Jede Bewegung zählt!

Tu es FÜR Dich – nicht gegen Dich!

Und das Wichtigste kommt wie immer zum Schluss! Tu alles FÜR Dich! Du brauchst Dich nicht bewegen, weil andere das von Dir erwarten oder weil Du ein schlechtes Gewissen hast. Werde aktiv, weil es Dir gut tut und Dein Wohlbefinden steigert. Trainiere nicht um endlich Deine vermeintlichen Problemzonen loszuwerden. Hör auf, Deinen Körper zu bestrafen. Denn Dein äußeres Erscheinungsbild ist immer ein Spiegel Deines Innersten! Denke und sprich liebevoll über Dich selbst und Deinen Körper. Er hört nämlich immer mit. Umarme Dich mal gedanklich selbst und überlege, was Du brauchst, um Dich gut zu fühlen und gesund zu sein. Bewegung ist sicherlich ein großer Teil davon! Und dann bring Dich zum Strahlen! Ein gesunder, starker und schöner Körper definiert sich nämlich nicht über die Konfektionsgröße! Du bist wunderbar und darfst Frieden mit Dir selbst schließen!

Für mich war es ein sehr langer Weg, bis ich das verstehen konnte. Deshalb ist es mir heute umso wichtiger, anderen Frauen dabei zu helfen, ein positives Körpergefühl zu entwickeln! Ich helfe auch Dir gerne dabei!

Mein bewegtes Leben (2) – wie sich meine Einstellung zum Sport verändert hat

Bewegung ist mehr als Training

Nachdem ich Dir im letzten Blogartikel davon erzählt habe, warum mir Sport und Bewegung so wichtig sind, möchte ich heute noch etwas tiefer in das Thema einsteigen. In meiner täglichen Arbeit fällt mir immer wieder auf, dass sich viele Menschen eigentlich nur noch dann bewegen, wenn sie “zum Training gehen”. Das ist eigentlich sehr schade und gibt dem ganzen auch irgendwie einen negativen Touch. Zum Training muss man sich immer aufraffen oder sich überwinden, Training ist immer anstrengend und schweißtreibend, Training nervt und nimmt einem die Zeit für andere schöne Dinge und das Training bereitet mir ein schlechtes Gewissen – nämlich dann, wenn ich es ausfallen lasse. So oder so ähnlich denken heute sehr viele Menschen.

Ich kann gar nicht oft genug darauf hinweisen, dass dieses Denkmuster leider sehr einschränkend ist und uns sehr viel Freude und positive Effekte nimmt. Denn das Problem ist nicht das Training an sich, sondern unser bewegungsarmer und stressiger Alltag. In der Regel stehen wir früh aus dem Bett auf, setzen uns an den Frühstückstisch, fahren mit dem Auto in die Arbeit und verbringen den Tag dann sitzend am Schreibtisch (klar, das gilt nicht für jeden, aber doch für viele), fahren dann nach Hause, setzen uns wieder um das Abendessen einzunehmen und landen dann müde und erschöpft auf der Couch und schließlich wieder im Bett.

Oder Du bist Mama: dann stehst Du nach einer unruhigen, oft viel zu kurzen Nacht auf, nippst müde an Deinem Kaffe und versuchst den ganzen Tag lang irgendwie all Deine Aufgaben unter einen Hut zu bekommen (das ist keine Schwarzmalerei, sondern mein persönliches tagtägliches Empfinden in meinen ersten Jahren als Mama). Und obwohl Du abends hundemüde bist, hat Dein Körper trotzdem nicht die nötige Bewegung bekommen.

Egal ob Dein Leben meinem ersten oder meinem zweiten Beispiel gleicht, oder ganz anders abläuft: unser heutiger Alltag ist nicht sehr bewegungsfreudig! Und gleichzeitig fühlen wir uns enorm gestresst. Warum diese Kombination so ungünstig ist, erkläre ich Dir gerne!

Bewegung ist ein essentielles Grundbedürfnis

Unser Körper ist darauf angewiesen, dass wir ihn auch benutzen. Nur so kann er gesund und leistungsfähig bleiben. Unsere Gelenke müssen benutzt werden, weil sich sonst die Beweglichkeit immer mehr einschränkt, unser Herz muss regelmäßig angeregt werden und das Herz-Kreislauf-System muss mit kleinen Herausforderungen klar kommen können. Sonst wird für uns selbst das Treppensteigen mal zu einer großen Herausforderung. Unsere Muskeln müssen regelmäßig unter Belastung stehen, weil sie sonst einfach verkümmern und immer kleiner werden. Ist das der Fall, wird jeder Wocheneinkauf zur Belastung. Und Muskeln, die bewegt werden, zerren auch immer an unseren Knochen und regen diese an stark und fest zu bleiben. Ansonsten kann sich eine Osteoporose entwickeln, die unsere Lebensqualität enorm einschränkt.

Das muss uns allen einfach wieder viel mehr bewusst sein! Körperliche Bewegung ist kein Bonus, kein Punkt auf unserer To-Do-Liste, sondern es ist ein absolutes Grundbedürfnis! Und dabei ist eine Trainingseinheit am Abend nur EINE von vielen Möglichkeiten um seinen Körper ausreichend zu bewegen. Das wichtigste ist nur, dass die Bewegung überhaupt stattfindet! Erst wenn Du ein konkretes Ziel hast, auf das Du hintrainierst (Beseitigung von Rückenschmerzen zum Beispiel), kommst Du um eine strukturierte Trainingseinheit nicht herum.

Du tust Dir, Deinem Körper und Deinem Wohlbefinden also wirklich einen großen Gefallen, wenn Du trotz der vielen bequemen technischen Möglichkeiten (Auto, Aufzug, Drive-through-Schalter) in Deinem Alltag, Deinen Körper möglichst viel bewegst. Steh doch jetzt gleich mal auf, streck Dich, erlaube Deinen Körper mal wieder richtig Platz einzunehmen! Erhebe Deinen Kopf, kreise die Schultern, streck die Arme mal lang und lass sie einfach locker um Deinen Körper fliegen, kreise die Hüften, stell Dich mal auf die Zehenspitzen, schwing die Beine vor und zurück. Spürst Du wie Dein Energielevel sofort ansteigt? Gott hat Dir einen wunderschönen Körper geschenkt, benutz ihn auch 🙂 !

Ausdruck & Verarbeitung von Emotionen

Wenn wir uns bewegen, passiert auch auf geistiger, psychologischer Ebene etwas in und mit unserem Körper. Innen und Außen wirken sozusagen Hand in Hand! Der Körper hilft der Psyche und umgekehrt. Vielleicht hast Du schon mal eine Katze oder ein Pferd beobachtet, wie es sich nach einer Situation verhält, in der es einen Schreck bekam. Die erste Reaktion ist Flucht. Sobald die Situation für das Tier nicht mehr bedrohlich ist, entspannt es sich dann. Es räkelt sich (die Katze) oder schlägt mit dem Schweif (das Pferd) und es schnaubt einige Male laut. Nur um ein Beispiel zu nennen. Das alles geschieht, damit die Energie, die die stressige Situation im Körper entstehen hat lassen, wieder entladen werden kann. Der Körper hilft der Psyche dabei, das traumatische Erlebnis zu verarbeiten und loszulassen. Beim Menschen funktioniert dieses Prinzip ganz genauso.

Doch leider können wir in den seltensten Fällen aus stressigen, gefährlichen oder unangenehmen Situationen nur sehr selten einfach flüchten. Und sich im Büro mal zu räkeln wie eine Katze, würde auch nur komische Blicke auf uns ziehen 🙂 ! Dies führt aber leider dazu, dass sich Energie in unseren Körper staut. Fehlt dann auch ganz grundsätzlich in unserem Leben die Bewegung, nehmen wir uns selbst die Möglichkeit für Entspannung und Ausgleich zu unserem täglichen Stress zu sorgen.

Diese Kombination kann sehr gefährlich werden. Viele Rückenschmerzen, Migräneanfälle, Verdauungsprobleme und und und ließen sich vermeiden, wenn wir es schaffen würden, uns wieder mehr zu bewegen.

Du siehts also: Bewegung ist mehr als Training! Es ist eine großartige Investion in unseren Körper und unsere Gesundheit!

Das ist mir heute beim Training wichtig:

Nachdem mir all das in den letzten Jahren und speziell den letzten Monaten klar geworden ist und ich die Zusammenhänge noch besser verstanden habe, hat sich auch meine Art zu trainieren komplett verändert. Die folgenden zwei Punkte müssen für mich erfüllt sein, sonst fliegt eine Übungen sofort wieder von meinem Trainingsplan:

  1. Heute ist es mir wichtig, dass ich beim trainieren immer eine kindliche Bewegungsfreude verspüre (Dazu habe ich vor einiger Zeit schon mal diesen Blogartikel geschrieben). Die einzelnen Übungen müssen mir unbedingt Spaß machen und mich eine gewisse Leichtigkeit spüren lassen. Meine Bauchmuskulatur trainiere ich deshalb schon lange nicht mehr mit öden SitUps.
  2. Außerdem stelle ich mir immer die Frage: Unterstützt mich diese Übung, um meinen Alltag noch besser meistern zu können? Brauche ich die Fähigkeit, die ich mit einer bestimmten Übung trainiere wirklich oder würde sie eh wieder verkümmern, sobald ich mit dem Training aufhöre? 10 oder gar 15 km Läufe mache ich deshalb beispielsweise nicht mehr. Es würde mich viel Mühe kosten, meine Kondition soweit aufzubauen, dass ich die Strecke so gut meistern kann, dass es mir sogar Spaß macht. Und sobald ich mal zwei oder drei Wochen nicht laufen könnte, würde ich meine Form schnell wieder einbüßen. Deshalb laufe ich eher kurze Distanzen oder trainiere meine Ausdauer beim Schwimmen. Da ist der Funfaktor für mich einfach höher 🙂 !

Such die Herausforderung!

Und hier kommt noch mein ultimativer Tipp, um auch Deine Einstellung zum Thema Bewegung und Training positiv zu verändern und Dir neuen Schwung zu geben: such Dir eine Übung, die Du nicht beherrscht und arbeite dann solange konsequent daran, bis sie Dir gelingt! Such Dir eine Herausforderung. Denke ruhig groß, damit Du wirklich ein lohnenswertes Ziel vor Augen hast! Vielleicht musst Du Dich erst mal eine längere Zeit mit vorbereitenden Übungen beschäftigen, aber das ist egal. Bleib einfach dran! Du musst Dir dafür auch gar keine Stunde Zeit nehmen. Mach es einfach dann, wenn Du gerade ein paar Minuten im Alltag übrig hast und wenn Dir danach ist. Du wirst sehen, das weckt Deinen Ehrgeiz und Du findest schnell Spaß daran.

Ich arbeite zur Zeit daran, einen freien Handstand zu schaffen und dann verschiedene Postionen zu halten. Angefangen habe ich dafür vor einigen Wochen im Schulterstand und jetzt gehe ich allmählich zum Kopfstand über. Zusätzliche mache ich viele Stützübungen wie die Planke um meine Kraft in den Armen, den Schultern und im Bauch zu verbessern. Jeden Tag ein paar Minuten. Das ist einfach genial! Probier es mal aus!

Nächste Woche gibt es den dritten und letzten Teil meiner Blogserie. Da verrate ich Dir dann meine Empfehlungen für ein richtig erfolgreiches und spaßiges Training.

Mein bewegtes Leben (1) – oder warum mir Sport so wichtig ist!

Es lebe der Sport!

Heute möchte ich Dir ein bisschen von mir und meinem Leben erzählen. Denn mir ist es echt ein Herzensanliegen, Dir zu zeigen, warum der Sport oder das Training für mich jeden Tag dazu gehört und einen großen Teil meiner Persönlichkeit ausmacht. Meine Einstellung hat sich dabei gerade in den letzten beiden Jahren sehr verändert. Einige Punkte sind gleich geblieben, andere haben sich komplett ins Gegenteil verwandelt. Ich wünsche mir für Dich, dass diese Blogserie Dein Herz erreicht und Du vielleicht auch für Dich die Freiheit entdecken kannst, die ich gewonnen habe. Aber ich beginne wohl besser am Anfang meiner Geschichte 🙂 !

Wie ihr vielleicht schon wisst, bin ich auf dem Land groß geworden (und da lebe ich auch heute noch 😉 ). Schon in meiner Kindheit und Jugend habe ich jede freie Minute draußen verbracht. Ich war mit dem Fahrrad oder den Inline Skates unterwegs, war schwimmen oder laufen. Ich bin auf Bäume geklettert und habe das Einrad fahren gelernt. Jahrelang habe ich Volleyball und Fussball gespielt. Leidenschaftlich gern. Im Winter bin ich anfangs Ski gefahren und irgendwann auf das Snowboard umgestiegen. Das liebe ich heute noch sehr! Kurz um: ich war immer den ganzen Tag in Bewegung! Der Sport war gewissermaßen der Kleister, der mein Leben zusammen gehalten hat. Ein Element, das alles in Verbindung gebracht hat. Denn natürlich war ich dabei immer von sehr vielen, super netten Menschen umgeben, die meine Leidenschaft teilten! Es entsanden schon in dieser Zeit Freundschaften, die bis heute anhalten.

Faszination Gruppentraining

Während meiner Jugend entdeckte ich dann auch das Training in Gruppen für mich. Alles begann mit einem Step-Aerobic-Kurs, den ich über die VHS absolvierte 🙂 ! Der Schwung und die Freude, die man erlebt, wenn man mit anderen gemeinsam Sport macht, faszinierte mich von Anfang an! Ich begann die verschiedensten Kursangebote auszuprobieren und fühlte mich in dieser Welt sehr wohl. Und ich begann zu begreifen, dass sich der Körper positiv verändert, wenn man die Bewegung zu einem zielgerichteten und konstanten Trainingskonzept wandelt. Bereits damals begann ich mich mit einzelnen Übungen auseinander zu setzen und erstellte für mich konkrete Trainingspläne.

Schicksalsjahr 2008

Dann kam das Jahr 2008 und es sollte alles anders werden. Ich plagte mich zu diesem Zeitpunkt bereits seit vielen Jahren mit starken Knieproblemen. Ständig war das Gelenk entzündet, geschwollen und ich konnte oft nur unter starken Schmerzen überhaupt gehen. An Sport war phasenweise in keinster Weise mehr zu denken. Sehr aufgeregt saß ich Anfang des Jahres 2008 im Wartezimmer eines neuen Orthopäden, der mir empfohlen worden war. Schon nach wenigen Minuten stand für ihn fest: ohne eine große Operation wird es nicht gehen. Seine Aussage, dass ich nach der OP keinen Sport mehr werde machen können, zog mir den Boden unter den Füßen weg. Schließlich war ich gerade einmal 23 Jahre alt und mein ganzes Leben bestand quasi nur aus Sport. Würde ich die OP allerdings verweigern, würde die chronische Entzündung in meinem Knie bald ernste Konsequenzen nach sich ziehen. Mein Knorpel hatte zu diesem Zeitpunkt schon einen enormen Schaden erlitten, meine Kniescheibe war durch die Fehlstellung und die daraus entstehende falsche Belastung bereits völlig verformt und die Bänder hatten ebenfalls ihren Dienst versagt.

So ging es für mich dann im Mai 2008 nach Nürnberg und ich ließ schweren Herzens die OP durchführen. Auch die Ärzte dort rieten mir dringend davon ab, nach der OP wieder Sport zu machen. Mein Knie würde zwar heilen und die Entzündung weg gehen, aber es wäre einfach nicht mehr belastbar genug. Schach spielen wäre doch eine gute Alternative! – meinten sie damals scherzhaft. Mir war gar nicht nach Lachen zumute.

Aufgeben ist keine Option

Doch die OP verlief einfach perfekt. Als die Ärzte mir das mitteilten, erwachte in mir ein neuer Wille! Alles in mir brannte und ich war fest entschlossen mich nicht aufzugeben. Schon im Krankenhaus übte ich unter den ungläubigen Augen der Physiotherapeuten das Gehen, das Treppensteiegen, das Abwinkeln des Knies. Ich fragte nach Übungen um das Knie wieder fit zu bekommen und führte diese entschlossen durch. Wieder zu Hause verbrachte ich jeden Tag damit. Nach 12 Wochen auf Krücken machte ich die ersten unsicheren Schritte ohne und ich merkte, dass sich der Kampf zwar gelohnt hatte, aber noch ein sehr, sehr weiter und anstrengender Weg vor mir lag. Insgesamt dauerte es dann eineinhalb Jahre, bis ich wieder problemlos Treppen steigen, Fahrrad fahren, schwimmen und walken konnte.

Nach zwei Jahren konnte ich mich wieder hinknien und kurze Strecken joggen. Dieser Moment, als ich zum ersten Mal wieder durch den Wald rannte, hat sich für immer in meinem Kopf eingebrannt. Denn er veränderte mein Leben komplett. Dort, alleine zwischen den Bäumen, entschloss ich mich Trainierin zu werden und meldete mich noch am gleichen Abend für mein erstes Fernstudium bei der BSA in München an.

Trainiere für Dich – nicht gegen Dich!

Unglaubliche neun Jahre sind seitdem vergangen. Für mich eine sehr lehrreiche, intensive und unfassbar schöne Zeit! Heute genieße ich es mehr denn je, all meine Erfahrung im Bereich Sport und Bewegung an meine Kursteilnehmer weiter zu geben. Ich bin jeden Tag mit Herzblut dabei! Was mich aber immer sehr betroffen macht ist folgendes: Teilnehmerinnen (und es sind in aller Regel die Frauen), die nur gegen ihren Körper arbeiten. Die schlanker sein wollen, fitter sein wollen, straffer sein wollen und sich dafür aufs äußerste quälen. Oft ist der Sport für sie die Bestrafung für die Entgleisung bei den letzten Mahlzeiten oder der Tüte Chips, der Tafel Schokolade auf der Couch. Die Bewegung hat dabei jeden Aspekt der Freude und der Leichtigkeit verloren. Es ist nur noch ein Mittel zum Zweck!

Falls Du Dich hier wieder erkennst, möchte ich Dich ermutigen ganz schnell die gedankliche Reißleine zu ziehen! Hör auf gegen Dich und Deinen Körper zu trainieren und beginne noch heute damit FÜR Dich Sport zu machen! Für Dein Wohlbefinden (körperlich und psychisch) und für Deine Gesundheit!

Finde eine Sportart, die Dir Spaß macht! Entdecke Übungen, die Dich berühren und Dich herausfordern! Beweg Dich draußen an der frischen Luft! Tu es FÜR DICH! Es geht nämlich um Dich und nicht um eine bestimmte Konfektionsgröße! Ich selbst schwanke immer mal wieder zwischen den Größen 38 und 42. Aber egal welche Zahl gerade auf den Etiketten meiner Kleidung steht: ich bin immer körperlich fit und fühle mich gut! Ich habe Kraft und Ausdauer und eine gute Beweglichkeit! Heute bin ich soweit, dass ich es meinem Körper zugestehen kann, dass er manchmal eine gewisse Reserve mit sich herum trägt. Das nehme ich ihm schon lange nicht mehr übel. Denn ich weiß, dass auch wieder andere Zeiten kommen!

Beweg Dich – körperlich und mental!

In den nächsten Blogbeiträgen werde ich Dich teil haben lassen an meinen Erkenntnissen. Ich werde Dir zeigen, warum Bewegung ein ganz grundlegendes Bedürfnis Deines Körpers ist und wie ein sinnvolles Training in meinen Augen ausschauen sollte. Ich will Dir klar machen, dass Bewegung und Sport vor allem eines sein sollte: frei, freudvoll und abwechlsungsreich! Dazu müssen wir alle uns auch mental bewegen! Wir müssen alte Glaubenssätze los lassen und uns für neue öffnen! Dann ist Sport mehr als die Überwindung des inneren Schweinehundes und dann werden echte Veränderungen möglich! Voller Leichtigkeit!

Und Deine Geschichte?

Wie stehst Du heute zum Thema Sport? Wie war das in Deiner Kindheit und Jugend? Was hat sich verändert? Lass mich gerne daran teilhaben. Ich freue mich auf den Austasuch mit Dir! Gerne unten in den Kommentaren oder Du schreibst mir!

Wunderbarer Winter – Saisonkalender für Genießer

Willkommen Du wunderbarer Winter!

Allmählich hält der Winter bei uns Einzug und die Natur um uns herum setzt sich zur Ruhe. Ich mag diese stille Jahreszeit so sehr. Wenn alles unter einer glitzernden, weißen Schneedecke verschwindet, ist es umso schöner, es sich zu Hause gemütlich zu machen und etwas leckeres und vor allem wärmendes zu kochen!

Denn auch die Wintermonate versorgen uns mit tollen Lebensmitteln. Rosenkohl schmeckt am Besten, wenn er bereits den ersten Frost abbekommen hat. Sellerie und Steckrüben kann man prima lagern und versorgen uns die nächsten Monate mit ihren starken Aromen. Möhren und Pastinaken bringen eine zarte Süße auf den Teller und Salatliebhaber greifen jetzt zu Feldsalat.

Wenn es etwas exotischer sein darf: Mangos, Orangen und Granatäpfel schmecken jetzt unübertrefflich lecker!

Um Dir zu zeigen, welche Schätze der Natur gerade besonders lecker und gesund sind, kommt hier wieder ein kleiner Saisonkalender für Dich!

Rosenkohl

Diese kleine Kohlsorte hat die meisten Nährstoffe zu bieten. Vitamin C, B6 und K und zusätzlich Eisen, Folsäure und andere wertvolle Pflanzenstoffe machen ihn zu einem wahren Winter-Wunder-Kraftpaket. Wenn Du regelmäßig Rosenkohl isst, kannst Du damit prima Dein Immunsystem unterstützen und Deine Abwehrkräfte stärken. Nach dem Ernten oder dem Einkauf solltest Du sie aber schnell verarbeiten.

Rote Beten

Ich muss ehrlich zugeben, dass die Rote Bete und ich lange Jahre keine allzu innige Freundschaft hatten. Mittlerweile mag ich diesen ganz speziellen, erdigen Geschmack aber echt gerne. Du kannst sie roh oder gekocht verwenden, in Salaten, Eintöpfen oder auch in Suppen. Am Besten benutzt Du bei der Zubereitung Handschuhe, der rote Saft geht nämlich nur ganz schwer wieder ab. Wenn Du Rote Bete in Bioqualität verwendest kannst Du die Schale übringens auch dran lassen. Dann das Gemüse einfach gründlich mit einer Bürste reinigen. Wenns mal ganz schnell gehen muss, kannst Du auch gegarte und vakuuminierte Rote Bete kaufen.

Radicchio

Neben dem Feldsalat ist Radicchio DER Wintersalat schlechthin. Die roten Blätter schmecken leicht bitter. Aber gerade diese Bitterstoffe helfen unseren Körper dabei sich innerlich zu reinigen. Radicchio enthält viele Ballaststoffe, die das sogar noch unterstützen und sind somit ideal. Ich mag Radicchio am liebsten als Salat und zwar in Komination mit feinen Orangenfilets. Unbedingt mal probieren! 🙂

Knollensellerie

Knollensellerie fristet oft ein Schattendasein und wird hauptsächlich als Geschmackslieferant in Suppen und Eintöpfe gegeben. Dabei kann Sellerie noch soviel mehr! Man kann ihn als Salat genießen, als vegetarischen Schnitzelersatz verwenden oder eine leckere rohe Apfel-Sellerie Suppe daraus zubereiten. Trau Dich ruhig mal an neue Rezepte ran, denn der Sellerie leistet mit seinem hohen Vitamin- und Vitalstoffgehalt einen tollen Beitrag zu einer erklältungsfreien Winterzeit!

Weitere Highlights

Neben den oben genannten Lebensmitteln gibt es im Winter noch viele weitere, die Du nun regional kaufen kannst. Durch die kurzen Transportwege, bekommst Du sie zudem auch viel günstiger als die Exportware. Du tust also durch eine regionale uns saisonale Ernährung nicht nur Deinem Körper etwas Gutes, sondern schonst auch Deine Haushaltskasse :-)!

Bei diesen Produkten kannst Du im Winter bedenkenlos zugreifen:

Gemüse

Obst

Avocado, Chicorée, Endiviensalat, Grünkohl, Kartoffeln, Kürbis, Lauch, Möhren, Petersilienwurzeln, Steckrüben, Schwarzwurzeln, Walnüsse, Weiß- und Rotkohl, Winterrettich, Topinambur, Wirsing, Zuckerhut Ananas, Äpfel, Bananen, Birnen, Datteln, Grantäpfel, Grapefruits, Kiwis, Mandarinen, Mangos, Orangen, Papayas, Passionsfrüchte

Koch doch mal bunt!

Nutze diese Zeit des Jahres und bring so viel Abwechslung wie möglich auf den Teller! Dein Körper wird es Dir danken und Du wirst fit und gesund durch den Winter kommen 🙂 !

Meal Prep – Ideen für die Brotzeit und das Essen unterwegs

Und täglich grüßt das Murmeltier…

Es ist jeden Morgen das Gleiche: nach dem Aufstehen bereite ich für uns alle das Frühstück zu und während der Rest der Familie fröhlich vor sich hin erzählt, pfeift, Tee trinkt und das Essen genießt, bin ich regelmäßig am Verzweifeln! WAS SOLL ICH NUR HEUTE WIEDER IN DIE BROTBOXEN PACKEN?

Diese Frage beschäftigt mich so sehr, weil ich möchte, dass alle (auch ich selbst) in der Pause bzw. bei Mahlzeiten, die außer Haus stattfinden müssen, mit gesunden und abwechslungsreichen Essen versorgt sind. Sei es in der Arbeit, der Freizeit, im Kindergarten oder in der Schule: die Brotzeiten und Snacks, die man unterwegs angeboten bekommt, sind (wenn überhaupt vorhanden) meist nicht ideal. Eine individuelle Lösung muss also her.

Und weil ich mir gut vorstellen kann, dass es auch anderen Mamas und Papas nicht anders geht als mir, habe ich mir Gedanken gemacht, viele, viele Kochbücher gewälzt und kann Dir nun eine schöne Auswahl an Ideen für Dein tägliches Meal Prep vorstellen!

Grundvoraussetzung ist dabei eine gute Organisation und Planung, gerade was das Einkaufen angeht. Denn nur was man zu Hause hat, kann man auch einpacken ;-)!

Warum ist eine gesunde Brotzeit so wichtig?

Neben ausgewogenen und abwechslungsreichen Hauptmahlzeiten sind gesunde Zwischenmahlzeiten ein wichtiger Bestandteil der Ernährung. Und dazu zählen eben auch die Brotzeiten, die man in der Regel am Vormittag oder Nachmittag zu sich nimmt. Zwischenmahlzeiten verhindern das Absinken des Blutzuckerspiegels und sorgen für eine gleichbleibend gute Versorgung des Körpers mit Energie und Vitalstoffen. Denn immer wenn unser Blutzuckerspiegel rapide abfällt, kommen wir in ein Leistungstief. Wir fühlen uns müde und leicht reizbar, können uns kaum noch konzentrieren und es passieren Flüchtigkeitsfehler. Aber auch das Unfallrisiko steigt in solchen Phasen enorm an! Unser Gehirn und unsere Muskeln haben schlicht nicht mehr genügend Energie zur Verfügung um allen Anforderungen gleichzeitig gerecht zu werden.

Wie kann eine gesunde Zwischenmahlzeit  ausschauen?

Idealerweise besteht auch eine Zwischenmahlzeit aus natürlichen, gesunden Zutaten, die keinen Industriezucker enthalten und die ins Clean Eating – Konzept passen.

Obst und Gemüse gehen daher immer! Denn diese enthalten viele Ballaststoffe, hochwertige Kohlenhydrate, Fette und Proteine, eine Unmenge an Vitalstoffen und gleichzeitig kaum Kalorien. In Form von Rohkost ist es die absolute Krönung 🙂 !
Aber auch Getreideprodukte in der Vollkornvariante liefert immere eine gute Brotzeitidee.
Nüsse und Samen enthalten gesunde Fette, die lange satt machen und uns noch dazu klüger werden lassen 🙂 !

Tierische Produkte wie Fleisch- und Wurstwaren sind allerdings weniger geeignet. Auch Eier und Milchprodukte sollten nur in Ausnahmefällen eine Ergänzung auf unserem Pausenspeiseplan darstellen.

Die Mischung macht´s!

Da natürlich jeder einen eigenen Geschmack und eigene Vorlieben hat, ist es immer schwierig allgemeingültige Empfehlungen auszusprechen. Deshalb teile ich meine Tipps und Tricks mit Dir, die Du dann für Dich individualisieren kannst! Los geht´s!

Getränke:

Es ist besonders wichtig, dass wir ausreichend mit Flüssigkeit versorgt sind. Und zwar den ganzen Tag über! Deshalb solltest Du unbedingt auf eine gute Getränkeauswahl achten. Ideal sind dabei Wasser, ungesüßte Tees, verdünnte Saftschorlen oder gerne auch mal ein Gemüsesaft. Der sorgt für Abwechslung und bringt eine extra Portion Vitamine und Mineralstoffe mit!

Rohkost als Beilage:

In jeder von mir bestückten Brotzeitbox landet rohes Obst und/oder Gemüse. Das sind unsere Familienfavoriten: Banane, Apfel, Birne, Trauben, Mandarine, Gurke, Tomate, Paprika, Möhren, Radieschen. Gerade das Gemüse kann man bei der Zubereitung des Abendessen bereits für den nächsten Tag schon mal mit vorbereiten und dann im Kühlschrank aufbewahren. Spart Zeit und verhindert Ausreden 🙂 ! Dazu ein Dip, schön verpackt in einem kleinen Gläschen.

Gemüse und Obst als Brotaufstrich:

Vegane und vegetarische Brotaufstriche habe ich mittlerweile echt ins Herz geschlossen. In ihnen lassen sich allerhand Gemüse- und Obstsorten aber auch hochwertige Nüsse und Öle verarbeiten. Selbstgemacht schmeckt es dabei immer noch am Besten. Und sie sind bei weitem nahrhafter, gesünder und abwechslungsreicher als Wurst, Käse und Co. Aber auch Honig und Marmelade gibt es bei uns zwischendrin gerne mal. Und natürlich selbstgemachtes Nutella 🙂 !

Brot und andere Getreideprodukte:

Auch diese Komponenten dürfen – in der Vollkornvariante – bei mir in keiner Box fehlen. Denn Getreide macht satt und nährt uns. Vollkornpodukte sind übrigens auch ein toller Calciumlieferant und können jederzeit Milch(produkte) ersetzen. Ich verwende Vollkorntoast und Pumpernickl am liebsten, aber auch (selbstgebackenes) Brot. Zur Abwechslung gibt es Reis-, Mais- oder Hirsewaffeln, die man genauso belegen kann wie Brot.

Salate:

Auch das geht einfach immer: ein toller, kreativer und (roh)köstlicher Salat! Das Dressing packe ich bei anfälligen Zutaten seperat. Bei robusten Bestandteilen wie Kohl, Möhren, etc. schmeckt der Salat nach einer längeren Durchziehzeit sogar noch besser.

Besondere Highlights:

Das ist meine Lieblingsruprik: bei mir gibt es fast immer noch ein kleines Highlight obendrauf 🙂 ! Das können Nüsse sein, selbstgebackene Kekse, Müsliriegel (zuckerfrei vom DM), ein Stück zuckerfreier Kuchen, Früchtebrot, Obstmus, ein besonderer Dip, Cracker, selbstbackene Waffeln oder Muffins usw. Hier kannst Du Dich im Prinzip natürlich kreativ austoben – meine Devise lautet aber: zuckerfrei ist ein Muss!

Reste:

Besonders für die Mamas und Papas dürfen es natürlich auch die Reste des Vortages sein. Egal ob vom Mittag- oder Abendessen: in eine schöne Box verpackt kann man die meisten Speisen problemlos mitnehmen. Suppen beispielsweise einfach bereits erhitzt in einer Thermoskanne.

Werde aktiv und kreativ

Natürlich ist es ein gewisser Aufwand, die Mahlzeiten und Brotzeiten, die außerhalb des Hauses stattfinden, vorzubereiten. Der Gang zum nächstbesten Bäcker, Metzger oder zur Dönerbude ist sicherlich einfach. Aber es ist eben auf Dauer nicht unbedingt gesünder. Deshalb werde aktiv und investiere diese Minuten in die Gesundheit Deiner Familie – und natürlich auch in Deine eigene.

Wenn Du möchtest und Deine Familie das schön findet, dann verziere und gestalte Deine Pausenkreationen doch ein wenig!? Die Delfine auf dem Bild beispielsweise sind ruckzuck gemacht und zaubern allen ein Lächeln ins Gesicht. Aber auch mit Ausstechformen für Plätzchen kann man tolle Ergebnisse erzielen 🙂 ! Probier es doch mal aus!

Quinoa – Urgetreide mit Superkräften

Quinoa – wiederentdecktes Urgetreide

Kennst Du schon Quinoa? Momentan erlebt das Urgetreide, das ursprünglich aus Südamerika stammt, einen richtigen Siegeszug durch unsere Einkaufsmärkte und Küchen. Und das völlig zu recht!

Während man in den Herkunfsländern schon seit 6000 Jahren von den gesundheitlichen Wirkungen des Supergetreides weiß und diese bewusst nutzt, zeigen mittlerweile auch viele Studien in der westlichen Welt, was Quinoa alles kann. Besonders wertvoll ist dabei auch die Tatsache, dass das Urgetreide bei weitem nicht so überzüchtet ist, wie unsere “Hochleistungsgetreidesorten”. Es passt auch super ins Clean Eating – Konzept 🙂 !

Alle Benefits im Überblick

Hohe Nährstoffdichte

Quinoa ist ein wahres Kraftpaket. Im Vergleich zu Reis enthält es doppelt so viel Eiweiß und ist somit vor allem für Vegetarier und Veganer eine gute pflanzliche Quelle. Aber auch Unmengen an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, sekundären Pflanzenstoffen und Antioxidantien.

Glutenfrei

Quinoa ist komplett glutenfrei und deshalb eine prima Getreidevariante für alle, die an Zöliakie leiden. Bei dieser chronischen Entzündung der Darmschleimhaut leiden die Betroffenen beim Verzehr von glutenhaltigen Getreide unter Durchfall, Erbrechen, Appetitlosigkeit aber unter Umständen auch an Depressionen.

Quinoa ist basisch

Somit trägt er einen wichtigen Bestandteil zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung bei. Durch die basische Wirkung des Getreides, werden weitere sauere Bestandteile einer Mahlzeit neutralisiert, der Körper findet dann in ein optimales Säure-Basen-Gleichgewicht. Übrigens hilft Quinoa deshalb auch allen Kopfschmerz- und Migränepatienten. Denn diese Beschwerden entstehen oftmals durch eine Übersäuerung des Körpers.

Cholesterinwerte sinken

Quinoa enthält einen großen Magnesiumanteil und dieser bewirkt zusammen mit der basischen Wirkung des Getreides eine Senkung der Cholesterinwerte. Dadurch können langfristig Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfälle verhindert werden.

Quinoa senkt den Blutzuckerspiegel

Da Quinoa einen sehr niedrigen glykämischen Index hat und viele komplexe Kohlenhydrate enthält, dauert die Verdauung länger und wir fühlen uns viel länger satt. Dadurch werden Heißhungerattacken durch Blutzuckerspiegelschwankungen verhindert. Dies wiederum kann auf lange Sicht gesehen eine Diabeteserkrankung verhindern.

Du siehst, mit dem Urgetreide aus Südamerika kannst Du Dir und Deiner Gesundheit sehr viel Gutes tun und in Deine Gesundheit investieren!

Rezepte bitte!

Du fragst Dich nun, was Du aus Quinoa leckeres zaubern kannst? Ich helfe Dir gerne weiter!
Da das Getreide relativ neutral, bzw. leicht nussig schmeckt, kannst Du es sehr vielseitig einsetzen!

Du kannst beispielsweise einen Frühstücksbrei damit zubereiten, oder ihn einfach pur als Sättigungsbeilage verwenden. Aber auch echt geniale Aufläufe lassen sich damit kreieren! Quinoa ist in süßen und herzhaften Speisen einfach immer passend 🙂 !

Mein persönlicher Favorit:

Quinoa als Salat! Dazu kochst Du einfach pro Person circa 150 g Quinoa in Gemüsebrühe bissfest (Packungsbeilage beachten!). Währenddessen schneidest Du Dir Gemüse nach Wahl in kleine Würfel. Ich mag beispielsweise Tomaten, Gurken oder Paprika in dieser Kombination sehr gerne. Die Gemüsestücke mischt Du dann einfach unter den Quinoa und schmeckst das Ganze mit Deinem Lieblingsdressing ab. Frische (oder TK) Kräuter geben diesem einfachen Gericht noch einen besonderen Kick!

Die Zubereitung dauert nur knapp 10-15 Minuten und Du kannst das Rezept immer wieder abwandeln und verfeinern. Deiner Kreativität ist keine Grenze gesetzt! 🙂 Zudem ist der Salat so sättigend, dass Du ihn als Hauptmahlzeiten essen kannst. Auch ins Büro oder die Schule lässt er sich in einem Schraubglas super mitnehmen!

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Die Highlights im Herbst – Saisonkalender für Genießer

Der Herbst ist da…

und mit ihm das pralle Vergnügen! Denn jetzt geht es nochmal richtig bunt und abwechslungsreich zu. Sonnengelbe Kürbisse, knackiggrüner Wirsing, aromatische Pilze und Obst in Hülle und Fülle! Den Herbst mag ich wirklich ganz besonders gern und ich genieße es, mich durch das heimische Angebot zu kochen.

Um Dir zu zeigen, welche Schätze der Natur gerade besonders lecker und gesund sind, kommt hier wieder ein kleiner Saisonkalender für Dich!

Kürbis

Was wäre der Herbst ohne den Kürbis! Kaum eine Küche kommt zu dieser Jahreszeit um ihn herum und das völlig zu recht! Den der dicke Verwandete der Zucchini enthält wenig Kalorien, dafür aber viel Vitamine und Vitalstoffe. Besonders aromatisch schmecken der Muskat-, Hokkaido- oder der Butternutkürbis. Wobei der Hokkaido den unschlagbaren Vorteil hat, dass man ihn mit Schale verzehren kann. Das spart viel Schnippelarbeit 🙂 ! Kürbisse kann man dünsten, grillen, braten, frittieren oder backen.

Wirsing

Dieses Gemüse ist zugegebenermaßen etwas aus der Mode gekommen. Gerade deshalb möchte ich hier aber eine Lanze für den Krauskopf brechen. Den dieser fein-aromatische Kohl hat jede Menge Nährstoffe im Gepäck: die Vitamine C, E und K, zudem Folsäure, Kalium, Kalzium und Eisen. Wirsing passt perfekt in jeden Eintopf oder auch als Beilage zu Fleisch und Fisch.

Äpfel

Nie ist die Auswahl größer als im Herbst! Das muss man ausnutzen und sich durch das Angebot schlemmen 🙂 ! Ganz klassisch lassen sie sich zu Apfelkuchen oder Kompott verarbeiten und bereichern jede Pausenmahlzeit. Idealerweise solltest Du Bioware kaufen, denn dann kannst Du die Schale bedenkenlos mitessen. Hier sitzen ja bekanntlich die meisten Vitamine. Äpfel helfen auch bei Darmbeschwerden und bei der Entschlackung des Körpers. Und wie heißt es so schön: An apple a day, keeps the doctor away! 🙂

Pastinaken

Wenn Du noch keine Pastinaken kennst, wird es jetzt höchste Zeit das zu ändern. Die hellen Wurzeln, die der Petersilienwurzel zum Verwechseln ähnlich schauen, wurden früher schon gerne verzehrt, sind aber in den letzten Jahren auch etwas in Vergessenheit geraten. Dabei schmecken die leicht süßlichen Wurzeln einzigartig lecker und geben vielen Gerichten eine besondere Geschmacksnote. Sie sind gedünstet auch ideal für Babys und Kleinkinder. Ich persönlich mag sie am allerliebsten als Gemüsechips. Dazu einfach sehr fein hobeln, mit Olivenöl und Gewürzen nach Wahl verfeinern und dann nebeneinander auf einem Backblech ausgebreitet knusprig backen!

Weitere Herbsthighlights

Neben den oben genannten Lebensmitteln gibt es jetzt im Frühling noch viele weitere, die Du nun regional kaufen kannst. Durch die kurzen Transportwege, bekommst Du sie zudem auch viel günstiger als die Exportware. Du tust also durch eine regionale uns saisonale Ernährung nicht nur Deinem Körper etwas Gutes, sondern schonst auch Deine Haushaltskasse :-)!

Bei diesen Produkten kannst Du im Herbst bedenkenlos zugreifen:

Gemüse

Obst

Artischocken, Auberginen, Avocados, Batavia-Salat, Blumenkohl, Bohnen, Chinakohl, Endiviensalat, Fenchel, Esskastanien, Kartoffeln, Lauch, Lollo rosso, Pilze, Romanasalat, Rosenkohl, Rote Bete, Rotkohl, Staudensellerie, Topinambur, Weißkohl, Zuckermais, Zwiebeln Äpfel, Birnen, Datteln, Granatäpfel, Grapefruits, Kiwis, Mangos, Melonen, Orangen, Pflaumen, Quitten, Trauben, Zwetschgen

Koch doch mal bunt!

Nutze diese Zeit des Jahres und bring so viel Abwechslung wie möglich auf den Teller! Dein Körper wird es Dir danken! Und die gute Laune kommt dann gleich mit 🙂 ! Wenn Du Fragen zur regionalen und saisonalen Ernährung hast, melde Dich gerne bei mir!

Iss lieber Gemüse statt Obst! – Die Fakten über Fruktose

Warum Abnehmen oft nicht gelingen KANN!

Vielleicht kennst Du das auch? Du ernährst Dich augenscheinlich sehr gesund, verzichtest auf Weizenmehlprodukte, trinkst Wasser statt Softgetränke, isst Salat statt Pizza und hast auch Deinen Zuckerkonsum schon deutlich reduziert. Trotzdem will das Gewicht einfach nicht sinken. Du nimmst nicht oder kaum ab und fühlst Dich auch nicht wirklich besser.

Mir zumindest ging es lange Zeit so. Obwohl ich selbst (und auch mein Umfeld 🙂 ) davon überzeugt war, dass ich mich sehr gesund und ausgewogen ernähre, war es in Wahrheit nicht so. Ich habe mir selbst etwas vorgemacht.

Denn ich habe zwar vieles richtig gemacht, aber eine entscheidende Sache eben nicht. Ich spreche von meinem Zuckerkonsum. Klar den habe ich reduziert und damit schon ein beachtlich positives Ergebnis erzielt. Aber der Durchbruch gelang mir erst, als ich verstanden habe, dass nicht Zucker im Allgemeinen das Problem ist, sondern eben auch die Fruktose im Speziellen!

Vielleicht geht es Dir genauso? Dann ist dieser Artikel für Dich 🙂 !

Was ist Fruktose und warum ist sie so problematisch?

Fruktose ist nichts anderes als Fruchtzucker und der kommt vor allem in Früchten wie Kernobst (bspw. Äpfel, Birnen), Beeren, exotischen Früchten (bspw. Granatapfel, Kaki) und Honig in hoher Konzentration vor.  Aber auch in fast jedem industriell gefertigten Nahrungsmittel findet man Fruktose. Haushaltszucker besteht beispielsweise zur Hälfte aus Fruktose und aus Glukose (Traubenzucker). Fruktose hat eine enorme Süßkraft und dient in vielen Nahrungsmitteln als Geschmacksträger. Um der Fruktose wirklich zu entkommen, muss man die Etiketten studieren!

Das sich dieser Aufwand lohnt, wird deutlich, wenn man sich die folgenden Fakten über Fruktose vor Augen führt:

Fruktose führt dazu, dass wir mehr essen!

Immer, wenn wir etwas essen, werden Appetithormone aktiv. Diese veranlassen unser Gehirn dazu, irgendwann zu sagen: “Genug, ich bin satt!”. Das funktioniert aber nicht, wenn das Lebenmittel Fruktose enthält. Denn für unsere steinzeitlichen Vorfahren, war Fruktose sehr selten zu ergattern. Wenn sie tatsächlich mal einen Strauch mit Beeren gefunden haben, waren sie in der Lage, alle auf einmal zu essen. Die Fruktose wurde umgehend in das Fettgewebe eingelagert. Das war damals super (weil selten), heute allerdings ist es problematisch, weil eben ein immenses Überangebot besteht. Von meinen Lieblingsobstsorten Kirschen und Melone kann ich problemlos riesige Mengen verdrücken. Es ist wie ein Rausch.

Fruktose wird direkt in Fett umgewandelt!

Wenn wir Fruktose essen, wird diese zum Großteil und sehr schnell im Fettgewebe gespeichert. Als Energiereserve. Durch das Überangebot wird diese Reserve allerdings nie geleert, sondern wächst immer weiter an. Das macht uns dick! Wenn wir hingegen Glucose essen, wird diese im Körper als Brennstoff verwendet. Sie wird relativ schnell verheizt, denn sie dient allen Organen, dem Gehirn und unserem Stoffwechsel als Brennstoff.

Fruktose macht uns krank!

Heute gibt es zahlreiche Studien, die herausgefunden haben, dass Fruktose uns krank macht. Das Immunsystem wird geschwächt, Krebserkrankungen können entstehen, Verdauungsprobleme auftreten, Hyperaktivität und Angstzustände uns quälen. Die Liste lässt sich lange fortsetzen. Es ist erwiesen, dass Zucker uns “vergiftet”! Durch einen hohen Konsum kann eine Fettleber entstehen, die wiederum das metabolische Syndrom hervorrufen kann. Das ist DER Wegbereiter für Herzerkrankungen, Diabetes und Krebs.

Verzehrempfehlungen

Wie ich bereits in meinem Artikel über den Zuckerverzicht beschrieben habe, sollten wir täglich nicht mehr als sechs Teelöffel Zucker zu uns nehmen (Kinder maximal vier). Wenn man bedenkt, dass ein mittelgroßer Apfel bereits vier Teelöffel enthält, wird klar, dass man den Verzehr wirklich im Auge behalten muss.

Deshalb meine ausdrückliche Empfehlung: maximal eine Portion (faustgroß) Obst pro Tag. Die Empfehlung täglich 5 Portionen Obst und Gemüse zu verzehren, muss man also relativeren. Es sollten vier Portionen Gemüse und nur eine Portion Obst sein.

Zusätlich sollten Honig und Trockenfrüchte nur in Ausnahmefällen gegessen werden.

Wenn man dann zusätzlich darauf achtet, keine versteckten Zucker zu sich zu nehmen, steht dem Wohlfühlgewicht nichts mehr im Wege. Und was in meinen Augen noch viel wichtiger ist: Deine Gesundheit (sowohl die körperliche, als auch die psychische) wird sich dadurch enorm verbessern. Du wirst Dich super fühlen!

Auch wenn der Verzicht eine große Herausforderung ist: bleib dran! Es lohnt sich!