Aromawelten

Aromawelten

Ätherische Öle und ihre vielfältigen Wirkungen

ätherische Öle

Sie riechen blumig, erdig, moosig, frisch, harzig, belebend, dämpfend, energetisierend, rauchig, warm, krautig, waldig, süßlich, … : ätherische Öle!

Bereits beim Öffnen der Fläschchen nimmt man einen ersten Hauch des absolut einzigartigen Duftes auf und meist entstehen dadurch schon Bilder, Emotionen und Gedanken passend zum Öl.

Die Geschichte der ätherischen Öle

Die Welt der Aromaöle ist einzigartig und vielseitig!
Seit Jahrtausenden werden duftende Pflanzen und Kräuter, Harze und Rinden dazu verwendet Krankheiten zu heilen oder Opfergaben darzubringen. Nachdem auch Salben aus  zerstampften Pflanzenteilen immer gebräuchlicher wurden, revolutionierte um circa 1000 v.Chr. die neu entwickelte Destillation der duftenden Bestandteile die Verwendung dieser
Naturheilmittel. Der französische Chemiker René Gattefossé begann im Jahr 1928 die Entwicklung der Aromatherapie, wie wir sie jetzt kennen. Ihm haben wir die heute gebräuchlichen Grundzüge der Anwendung der ätherischen Öle zu verdanken.

Die Eigenschaften und die Gewinnung äthersicher Öle

Ätherische Öle sind im Gegensatz zu fetten Ölen hochgradig flüchtig und hinterlassen in der
Regel keine Fettflecken auf beispielsweise Papier. Sie vermischen sich nur schlecht mit
Wasser –hier schwimmen sie tröpfchenweise an der Oberfläche – dafür aber umso besser
mit fetten Trägerölen oder hochprozentigem Alkohol. Wie weiter oben bereits beschrieben,
hat jedes Öl einen für die Herkunftspflanze sehr typischen Geruch.

Heutzutage werden die Öle durch Wasserdampfdestillation, Wasserdestillation, Kaltpres
sung, Extraktion durch Lösungsmittel, Extraktion mit Kohlendioxid oder in seltenen Fällen
durch Enfleurage hergestellt.

Die Wirkweise ätherischer Öle

Aus chemischer Sicht bestehen die Aromaöle aus bis zu 500 verschiedenen Wirkstoffen.
Sie werden deshalb als Vielstoff-Systeme bezeichnet.

So vielfältig die Inhaltsstoffe sind, sind es auch die Einsatzmöglichkeiten. Für nahezu jedes
körperliche oder psychische Krankheitsbild, gibt es ein passendes Öl.

Aufgenommen werden die ätherischen Öle zum einen über das Riechen, also die Nase. Über viele Millionen Riechzellen lösen sie über den Riechnerv Impulse aus, die dann an das
Riechzentrum weitergeleitet werden. Dieses liegt im Hippocampus und ist somit Teil des limbischen Systems. Im limbischen System werden das emotionale Verhalten, endokrine,
vegetative und psychische Regulationsprozesse gesteuert. Hier sitzen auch unsere Gefühle
und Erinnerungen. Ein ätherisches Öl wirkt also über unser Unterbewusstsein.

Von dort geht es weiter über den Hypothalamus, der wiederum mit der Bildung und Ausschüttung von Hormonen auf den eintreffenden Riechreiz reagiert. So wirken die Aromaöle im Bruchteil einer Sekunde auf unseren ganzen Körper. Diesen Mechanismus macht man sich bei der Inhalation oder der Diffusion der Öle zu nutze.

Die Aufnahme der Aromaöle über die Haut (Einreibungen, Massagen, Cremes, Bäder) oder
auch oral bzw. rektal erweitern und verstärken die Einflussnahme auf unseren gesamten
Organismus. Je nach Krankheitsbild oder Wohlbefindlichkeitsstörung gibt es somit eine Vielzahl an ätherischen Ölen und Anwendungsmöglichkeiten.

Ätherische Öle für Dich!

Ätherische Öle können unser Wohlbefinden deutlich steigern, unser Immunsystem stärken und unsere Psyche in Balance bringen. Gerne berate ich Dich zum Einsatz der ätherischen Öle für Deine ganz individuelle Situation. Melde Dich einfach bei mir und wir vereinbaren einen Termin!

Außerdem biete ich immer wieder verschiede Workshops an, bei denen Du Dir eigenen Ölmischungen herstellen kannst. Die Termine dafür werden immer rechtzeitig bekannt gegeben.