Dein neues Lieblingsritual – Warum ein Dankbarkeitstagebuch ALLES verändert

Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.

Mit diesem Zitat von Francis Bacon möchte ich diesen Beitrag über Dankbarkeit beginnen. Ich möchte Dir heute ein kleines Ritual zeigen, dass Dich innerhalb weniger Minuten glücklich machen kann. Wenn Du es fest in Deinen Alltag integrierst, kann es Dich sogar tiefgehend und dauerhaft verändern.

Dankbarkeit, Bescheidenheit und eine gewisse Demut sind in der heutigen Zeit leider etwas aus der Mode gekommen. “Mein Haus, mein Auto, meine Yacht… “ – das ist der neue Leitsatz in vielen Bereichen unserer Gesellschaft geworden. Kombiniert mit “schneller, höher, weiter” setzen wir uns alle maßlos unter Druck und kommen in unserem Alltag einfach nicht mehr zur Ruhe. Wir werden unruhig und haben immer Angst eine Chance zu verpassen, die uns mit den anderen mithalten lässt. Wir laufen das falsche Rennen, in dem ein 1. Platz keinen Sieg bedeutet. Bald äußert sich sowas in schlaflosen Nächten und den ersten Krankheitsbildern, wie Kopfschmerzen, Heißhunger oder Appetitlosigkeit, Hautproblemen oder ähnlichen.

Diesen Kreislauf kannte ich auch selbst lange Zeit nur zu gut. Und in meiner täglichen Arbeit mit jungen Frauen und Müttern erlebe ich oft, dass diese ihr Leben als anstrengend, stressig und deprimierend wahrnehmen. Das Leben ist ein (innerer) Kampf geworden und man ist oft nur mit den großen und kleinen Problemen des Lebens beschäftigt. Der Genuss und die Entspannung kommen dabei viel zu kurz.

Den Blickwinkel ändern…

Das schlimmste an dieser Situation ist, dass wir völlig den Blick dafür verlieren, wie WUNDERvoll und ZAUBERhaft unser Leben tatsächlich ist. Wir sind  so fokussiert auf das, was uns vermeintlich noch fehlt und versuchen es so krampfhaft zu bekommen, dass wir den REICHTUM in unserem Leben übersehen.

Es ist Zeit diesen Blickwinkel zu verändern!

Vor längerer Zeit hat mich folgende Frage ganz tief zum Umdenken bewegt:
“Was wäre, wenn wir morgens beim Aufwachen, nur das in unserem Leben hätten, wofür wir Gott am Abend zuvor gedankt haben.”

Ich bin mir sicher, das Leben vieler von uns, wäre erschreckend leer!

Deshalb ändere noch heute Deinen Blickwinkel! Fokussiere Dich auf die Dinge, in Deinem Leben, für die Du dankbar sein kannst (und vielleicht musst!)!

Das können ganz offensichtliche Dinge wie Deine Gesundheit, Deine Familie, Dein warmes und sicheres Zuhause, das tägliche Essen, die heiße Tasse Kaffee am Morgen… sein. Aber auch abstraktere Dinge, wie der Frühling, der sich momentan überall seinen Weg bahnt oder die Sonne, die jeden Morgen für Dich scheint, die verschmierte Hand Deines Kindes, die sich in Deine schiebt. Vielleicht schaffst Du es sogar, für die Dinge Dankbarkeit zu empfinden, die Dich momentan noch traurig machen.
Ich habe beispielsweise lange mit meinen Schwangerschaftsstreifen gekämpft. Heute bin ich auch dafür dankbar, denn es gibt viele Frauen, die froh wären welche zu haben, weil sie ein Zeugnis für eine Schwangerschaft sind. Frauen, die nicht schwanger werden können, muss meine Einstellung damals sehr weh getan haben.

Dankbarkeit verändert unsere Prioriäten

Heute kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass eine große Portion Dankbarkeit das Leben wirklich von Grund auf verändern kann! Es lenkt den Blick weg von den angeblichen Schwachstellen, unerfüllten Sehnsüchten und Missständen in unserem Leben, hin zu dem unermesslichen Reichtum, der uns umgibt.

DAS schafft Ruhe und Ausgeglichenheit und lässt uns die Entspannung finden, die leider so oft fehlt!

Dein Dankbarkeitstagebuch

Seit ungefähr drei Jahren führe ich nun bereits ein Dankbarkeitstagebuch. Klar gibt es Zeiten, in denen ich meine Gedanken mal nicht schriftlich fixiere, aber es gehört zu meiner täglichen Routine dazu.

Und ich möchte auch Dich dazu ermutigen, diese kleine Ritual in Dein Leben zu integrieren!
Besorg Dir doch ein kleines, schönes Notizbuch und setze Dich jeden Abend für 3 Minuten an einen ruhigen Ort und notiere Dir alles, wofür Du dankbar bist.
Schreibe alles auf, was Dir einfällt. An ganz dunklen und traurigen Tagen sollten es trotzdem mindestens drei Punkte sein. Gib nicht auf, bevor Du sie gefunden hast!

Schon die Übung an sich wird Dir unheimlich gut tun und Dir helfen, Deinen Blickwinkel zu verändern.
Aber das Büchlein wird Dir auch in den schwersten Zeiten zur Seite stehen, denn dann kannst Du es aufschlagen, darin blättern und Dich von Deiner gesammelten Dankbarkeit durchfluten lassen, bis Du Dich wieder besser fühlst!

Probier es noch heute aus! Tu es wirklich und mach Dich auf Deine spannende Dankbarkeitsreise!
Viel Spaß dabei! 🙂