Mein bewegtes Leben (3) – das macht für mich gutes Training aus

Tanz durchs Leben

In den vergangenen Wochen habe ich Dir viel über meine Einstellung zum Thema Bewegung und Training erzählt. Ich hoffe, ich konnte Dir damit die Freude an einem bewegten Leben wieder ein bisschen näher bringen. Ich wünsche es mir sehr, denn ich erlebe es Tag für Tag, wie schön es ist, durchs Leben zu tanzen und aktiv zu sein. Oft werde ich gefragt, wie ich die Wochen verbringe, in denen ich keine Kurse habe. Aber tatsächlich unterscheiden sich die kursfreien Wochen kaum von den anderen 🙂 ! Denn ich bewege mich so gerne, dass ich selbst in dieser Zeit nahezu täglich trainiere. Bewegung ist für mich DER Schlüssel für ein ausgeglichenes Leben und mein Wohlbefinden.

Heute möchte ich Dir meine Kriterien für ein gutes Training zeigen!

So einfach, abwechslungsreich und spaßig wie möglich!

  1. Gutes Training ist einfach und jederzeit durchführbar!
    Die Erfahrung zeigt es immer wieder: wir bleiben nur dann am Ball, wenn es unkompliziert ist! Das gilt für das Training, aber beispielsweise auch für die Ernährug. Deshalb bevorzuge ich immer Übungen, für die ich kein (oder kaum) Equipment brauche und die ich an jedem Ort durchführen kann. Übungen mit dem eigenen Körpergewicht waren, sind und bleiben mein absoluter Favorit!
  2. Geräte im Fitnessstudio sind überbewertet, wir brauchen keine Maschinen!
    Als ausgebildete Fitnesstrainerin kenne ich mich mit den Geräten in den Fitnessstudios natürlich aus und kenne die Vorzüge des Trainings dort. Aber in den Köpfen vieler Menschen sitzt der Gedanke, dass das Training zu Hause oder draußen bei weitem nicht so effektiv ist, wie das Training im Studio. Und die Konsequenz daraus ist leider viel zu oft, dass dann gleich gar nicht mit dem Training begonnen wird 😉 ! Aber ich bin der Meinung, dass das Gerätetraining eigentlich nur in zwei Fällen dem Training mit dem eigenen Körpergewicht vorzuziehen ist: nämlich zum einen dann dann, wenn man sich von einer Verletzung erholen möchte oder krankheitsbedingt ein hohes Verletzungsrisiko hat. Denn die Bewegungen an den Geräten sind immer geführt und damit gut kontrollierbar. Der zweite Fall ist, wenn Du ganz gezielt bestimmte Muskeln definieren willst (also in Richtung Bodybuilding gehst). Denn dann kannst Du mit einem gut ausgefeilten Trainingsplan, ganz präzise jeden noch so kleinen Muskel an Deinem Körper definieren. Alle anderen Menschen tun sich beim Training mit dem eigenen Körpergewicht einen größeren Gefallen, denn es ist anspruchsvoller und trainiert immer auch die Koordination und die Beweglichkeit gleich mit!
  3. Gutes Training ist immer individuell angepasst
    Auch wenn viele prominente Trainer etwas anderes behaupten: DAS ideale Trainingsprogramm für die breite Masse gibt es nicht. Keine Übungen ist für jeden gleichermaßen empfehlenswert und effektiv. Deshalb scheitern viele solcher Trainingsprogramme an irgendeinem Punkt, denn in der Regel ist der Trainierende überfordert und hat bald keine Lust mehr sich wochenlang mit Schmerzen in Gelenken und Muskeln durch die knallharten und oft wenig zielführenden Workouts zu quälen. Individualität geht über alles und ist immer seinen Preis wert!
  4. Gutes Training findet draußen statt
    Sobald die Temperaturen über dem Gefrierpunkt liegen, solltest Du Deine Trainingseinheiten unbedingt nach draußen verlagern! Das Outdoortraining hat viele Vorteile, die Du hier nachlesen kannst!
  5. Gutes Training macht Spaß und ist abwechslungsreich
    Sobald uns eine Sache zu langweilen beginnt, steigt die Gefahr, dass wir es aufgeben 🙂 ! Deshalb bring Abwechslung in Deinen Trainingsplan und finde für Dich Übungen, die Dich zwar herausfordern, die Dir aber auch Spaß machen! Baue auch immer wieder Übungen ein, die Du noch gar nicht beherrscht und arbeite Dich langsam daraufhin. Ich zum Beispiel arbeite ja seit einigen Wochen daran, wieder einen freien Handstand zu schaffen. Ein Ziel vor Augen zu haben ist immer die beste Motivation!
  6. Gutes Training lässt sich problemlos in den Alltag integrieren
    Viele denken, dass das Training nur dann effektiv und sinnvoll ist, wenn es an einem Stück absolviert wird. Aber auch das ist ein Irrglaube! Wenn Du also einen straffen Zeitplan hast oder Du erst vor kurzem Mama geworden bist (was einen straffen UND zusätzlich wahnsinnig chaotischen Zeitplan zur Folge hat), denn splitte Deine Übungen doch einfach auf. Die Kniebeugen lassen sich prima beim Zähneputzen machen. Wenn das Baby schläft oder Du zwischen verschiedenen Terminen ein paar Minuten Luft hast, kannst Du ein paar weitere Übungen absolvieren. Integriere Deine Sporteinheit in Deinen Alltag, gewöhne Dir einen aktiven Lifestyle an. Du wirst sehen, wie viel da doch pro Tag zusammen kommt! Jede Bewegung zählt!

Tu es FÜR Dich – nicht gegen Dich!

Und das Wichtigste kommt wie immer zum Schluss! Tu alles FÜR Dich! Du brauchst Dich nicht bewegen, weil andere das von Dir erwarten oder weil Du ein schlechtes Gewissen hast. Werde aktiv, weil es Dir gut tut und Dein Wohlbefinden steigert. Trainiere nicht um endlich Deine vermeintlichen Problemzonen loszuwerden. Hör auf, Deinen Körper zu bestrafen. Denn Dein äußeres Erscheinungsbild ist immer ein Spiegel Deines Innersten! Denke und sprich liebevoll über Dich selbst und Deinen Körper. Er hört nämlich immer mit. Umarme Dich mal gedanklich selbst und überlege, was Du brauchst, um Dich gut zu fühlen und gesund zu sein. Bewegung ist sicherlich ein großer Teil davon! Und dann bring Dich zum Strahlen! Ein gesunder, starker und schöner Körper definiert sich nämlich nicht über die Konfektionsgröße! Du bist wunderbar und darfst Frieden mit Dir selbst schließen!

Für mich war es ein sehr langer Weg, bis ich das verstehen konnte. Deshalb ist es mir heute umso wichtiger, anderen Frauen dabei zu helfen, ein positives Körpergefühl zu entwickeln! Ich helfe auch Dir gerne dabei!

Liebe oder Hass? Warum trainierst Du eigentlich?

Ich trainiere, weil ich meinen Körper liebe – nicht weil ich ihn hasse

In der Überschrift steckt zugegebenermaßen ein Stück Provokation. Und das mit voller Absicht!
Mit diesem Blogartikel möchte ich Dich auffordern und auch ermuntern, Deine Trainingsabsichten einmal kritisch zu hinterfragen. Also: Warum trainierst Du eigentlich?
Nimm Dir ruhig mal ein paar Minuten Zeit, hol Dir Stift und Zettel und notiere Dir Deine Gedanken!

Meine eigenen teile ich gerne mit Dir: Als Kind und auch in meiner Jugend habe ich leidenschaftlich gerne Sport gemacht, egal ob Fussball oder Volleyball, schwimmen, (Ein)rad fahren, joggen, Ski und Snowboard fahren, Schlittschuh laufen oder Leichtathletik. Ich habe es geliebt und war in jeder freien Minuten aktiv! Dabei habe ich mir nicht den Kopf über meinen Trainingspuls, Wiederholungszahlen, Regenerationszeiten oder Gewichte gemacht und ich hatte auch kein schlechtes Gewissen, wenn ich einmal nichts getan habe. Ich war mit mir selbst völlig im Einklang und habe Sport aus Spaß und mit viel Leichtigkeit gemacht!

Doch irgendwann habe ich (wie fast jeder) festgestellt, dass ich durch das Training meine Körperform, meine Silhouette beeinflussen kann. Schnell kippt das Ganze und ich machte keinen Sport mehr, weil es mir Spaß machte, sondern weil ich meinen Körper verändern wollte. Ich konnte mich nur selbst annehmen und glücklich sein, wenn ich das Gefühl hatte, genug dafür getan zu haben – und das war sehr selten der Fall.

Die Leidenschaft, die ich einst beim Training empfunden hatte, war zum knallharten Leistungsdenken geworden. Aus dem Gefühl des Einklangs mit meinem Körper, wurde Ablehnung.
Aus Liebe wurde Hass.

Der weite Weg zurück

Wie Du Dir vielleicht vorstellen kannst, war mein Weg zurück zu einem guten Körpergefühl und zu einer positiven Art zu trainieren lang und steinig. Es verging viel Zeit, bis ich überhaupt verstand, warum ich permanent unzufrieden und unglücklich war und dass nicht meine Umstände daran schuld waren, sondern mein verqueres Leistungsdenken. Die Erkenntnis traf mich wie ein Blitz.

Doch Gewohnheiten ändern sich nicht von heute auf morgen! Zwar ist die Erkenntnis der erste und unverzichtbare Schritt in die richtige Richtung, aber dann folgt eine gewisse Zeit der Umstellung, des Scheiterns und des wieder neu Versuchens.

Der Schlüssel liegt in Dir

Wie sieht es bei Dir aus? Bist Du Deinen Motiven zu trainieren schon etwas näher gekommen? Falls auch Deine Absichten in eine ähnliche Richtung gehen wie meine damals und Du Dich immer wieder fragst, warum Dein Training nicht (kaum) fruchtet, möchte ich Dir noch einen Schlüssel mit auf den Weg geben!

Und der nennt sich SELBSTLIEBE !

Frage Dich, bei allem was Du für und mit Deinem Körper tust, ob es Dir wirklich gut tut!
Überlege Dir, ob es Deinem Körper mehr Kraft gibt oder ob es Dir Kraft raubt.
Finde heraus, ob Du es tust, um Disziplin vorzutäuschen, oder weil Du wirklich verstanden hast, dass es nicht gut für Dich ist.
Hinterfrage Deine Motive! Immer und immer wieder!

Wenn Du etwas nicht aus Liebe (zu Dir selbst) tun kannst, dann lass es lieber!

Entwickle gesunde Trainingsprinzipien

“Viel hilft viel!” – Das ist ein Trainingsgrundsatz, der sich leider noch immer hartnäckig hält. Nur ist er halt grundverkehrt. Viele Menschen trainieren zu oft, zu hart und unausgewogen. Und so versuchen viele in einen eh schon übervollen Terminkalender noch eine Trainingseinheit unterzubringen oder trainieren trotz schmerzender Gelenke und Muskeln. Egal wie müde und ausgebrannt wir Frauen (vor allem Mamas) uns auch fühlen – die obligatorische Trainingseinheit MUSS sein. Koste es was es wolle!

Gerade als Trainingseinsteiger oder nach einer Schwangerschaft und Geburt, ist es aber unerlässlich, langsam und mit Bedacht zu starten. Schaffe erst mal eine gute körperliche Grundlage, bevor Du das Training intensivierst.

Wenn es Dir wichtig ist, einen gesunden (statt einen auf Biegen und Brechen schlanken) Körper zu haben und Du mit Freude und Leichtigkeit am Training dranbleiben möchtest, dann solltest Du folgende Prinzipien beachten:

  • Muskelkater ist ein No Go ! Leichtes Ziehen nach dem Training ist ok und Du darfst auch ruhig merken, dass Du etwas getan hast, aber Schmerzen sind absolut tabu! Denn sie zeigen Dir ganz klar auf, dass das Training zu hart war und Deine Muskeln Mikroverletzungen davon getragen haben.
  • Kein Training wenn Du krank bist! Quäle Deinen Körper nicht durch Workouts und Trainingseinheiten, wenn Du krank bist oder Kopfschmerzen (Migräne) hast. Die Anstrengung würde Dich nur noch weiter schwächen und den Genesungsprozess verlängern. Kurier Dich aus und warte bis die Kopfschmerzen abgeklungen sind.
  • Kein Training bei extremen Wetterbedingungen. Gerade als Einsteiger solltest Du bei extrem kalten oder heißen Temperaturen nicht oder nur sehr dosiert trainieren. Vielleicht kannst Du einfach ein paar Runden im (Hallen)bad drehen?
  • Sport baut keinen Stress ab! Auch wenn es sich oft so anfühlt! Auch ein sportliches Training ist im Prinzip purer, zusätzlicher Stress für den Körper und somit nicht in jeder Situation sinnvoll. Wir fühlen uns durch das Training nur kurzzeitig besser, weil durch die Bewegung Endorphine ausgeschüttet werden. Diese Hormone verschwinden wieder, der Stress aber bleibt. Deshalb lieber spazieren oder walken gehen, wenn Du einen heftigen Tag hinter Dir hast.

Wer ist der eigentliche Übeltäter?

Akzeptiere Dich und Deinen Körper, so wie er HEUTE ist. Das ist wohl der wichtigste Grundsatz von allen. Wenn Du Dich heute nicht akzepterien kannst, kannst Du es vermutlich morgen auch nicht und auch nicht dann, wenn bereits die ersten Kilos gepurzelt sind.

An Deiner mangelnden Selbstachtung ist nicht Dein Körper schuld, sondern Deine Seele! Und die lässt sich durch Sport nicht beeinflussen! Es sind nicht Deine Oberschenkel, Dein Bauch oder Dein Po, die Dich unglücklich machen. Es sind die negativen Gedanken und die negative Einstellung, die Du Dir selbst gegenüber hast. Hier musst Du anfangen zu arbeiten!

Dann wird Dein Training wieder Spaß machen und keine reine Pflichterfüllung sein. Die Leichtigkeit und die Freude, die Du brauchst um gute Ergebnisse zu erzielen, sind dann plötzlich wieder da und Du wirst Dich wunderbar fühlen!

Probier es aus! Wenn ich es geschafft habe, mein Denken zu verändern, kannst Du das auch!
Herzensgrüße Tanja

Wenn Du das Thema Selbstliebe für Dich vertiefen willst, kannst Du gerne meine Blogserie dazu lesen. Hier gehts direkt zum ersten Teil!

Lauf los! – Dein achtsamer Weg zu mehr Selbstliebe (3)

Lauf los und mach Dich auf den Weg!

Heute, im letzten Teil meiner Beitragsserie zum Thema Selbstliebe, geht es nun darum, aktiv zu werden. Ich ermuntere Dich, Dich in Bewegung zu setzen! Jetzt ist es an der Zeit, die Dinge, die Dir in den letzten Wochen bewusst geworden sind, auch Wirklichkeit werden zu lassen.

Sicherlich weißt Du (aus eigener Erfahrung), wie schwer es ist, sich neue Gewohnheiten zuzulegen. Gerade wenn es darum geht, die Einstellung sich selbst gegenüber zu verbessern, tun wir Frauen uns leider oft hart. Das kann zum einen daran liegen, dass wir schon als Kinder Sätze zu hören bekommen haben wie: “Stell Dich nicht so an!”, “Das wirst Du doch wohl schaffen!”, “Kümmer Dich um Deinen kleinen Bruder!” oder “Sei doch vernünftig!”. Das alles bringt uns weg von unseren eigenen Bedürfnissen. Wenn wir dann noch in einem sozialen Umfeld leben – sei es Schule, Studium, Arbeit, Familie, Freunde – in dem man sich die Zuneigung der anderen durch eine gute Leistung verdienen muss, setzt sich schnell eine Negativspirale in Gang. Wir definieren uns nur noch über unsere Leistungsfähigkeit, unser Durchhaltevermögen, unsere Fähigkeit mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen und unsere Belastbarkeit.

Solange wir den Erwartungen der Anderen und den Druck von außen stand halten können, ist alles paletti. Probelmatisch wird es dann, wenn wir das einmal nicht mehr können oder wollen.

Nimm es in die Hand!

Deshalb ist es unglaublich wichtig, dass Du es schaffst, rechtzeitig aus diesem Hamsterrad auszusteigen. Nimm Dein Leben ab heute selber in die Hand und übernimm Verantwortung für Dich und Deine Bedürfnisse! Du wirst erstaunt sein, wie viel Energie Du DANN haben wirst und wie viel Du DANN plötzlich leisten kannst.

Sorge ab heute gut für Dich selbst und lege Dir neue, gute Gewohnheiten zu!

Du fragst Dich jetzt vielleicht wie das gelingen kann? In Römer 12,21 steht, dass wir das Schlechte mit dem Guten überwinden sollen. Und darin liegt meiner Meinung nach der Schlüssel. Zerbrich Dir nicht den Kopf darüber, was Du alles NICHT kannst, oder NICHT tust oder NIE schaffen wirst (= das Schlechte), sondern fange noch heute damit an, aktiv die neuen Gewohnheiten ( = das Gute) zu leben.

4 Schritte in Dein achtsames Leben:

Mit diesen 4 Schritten wird es Dir leicht fallen, Deine Gewohnheiten zu verändern!

  • Lege Deine Passivität ab

Hör auf immer nur zu warten, bis sich etwas verändert. Hör auf Dich am Schweif des Pferdes hängend durch das Leben schleifen zu lassen. Steig in den Sattel, greif Dir die Zügel, setz Dich aufrecht hin und reite los! Du bestimmst die Richtung!

  • Verbanne Stress und Hektik aus Deinem Leben!

Geh es ruhig an. Mach immer nur eine Sache und hetze Dich nicht. Denn immer wenn Du unter Zeitdruck gerätst, wirst Du automatisch, unbewusst agieren und zu gewohnten Handlungsweisen zurückkommen. Das kann zum Beispiel bedeuten, sich genügend Zeit für das Mittagessen einzuplanen. Dann kannst Du in Ruhe etwas zubereiten und musst nicht doch in letzter Sekunde zum Fertigprodukt greifen oder einen Zwischenstopp beim Bäcker einlegen.

  • Erstelle einen Habbit Tracker

Erstelle Dir eine Liste mit neuen, guten Gewohnheiten, die Du in Deinem Leben etablieren möchtest. Nimm dazu am Besten ein kariertes Blatt und gestalte es zu einer Art Kalender. Nun kannst du an jedem Tag, an dem Du es geschafft hast, Deine neue Gewohnheit umzusetzen, ein Kästchen ausmalen. So siehst Du auf den ersten Blick deine Fortschritte und hast eine prima Motivation dran zu bleiben!

Hier kannst Du Dir meinen Habbit Tracker als Vorlage downloaden:
Habbit tracker

  • Bleib am Ball

Es dauert in etwa 30 Tage, bis sich neue Gewohneheiten in uns festsetzen. Also bleib am Ball und sei geduldig mit Dir selbst! Weiche nicht von Deinem Weg ab!

Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst!

Abschließend möchte ich Dir jetzt auf die Schulter klopfen! Schön, dass Du bereit bist, diesen neuen Weg für Dich einzuschlagen. Bleib beharrlich dabei und stehe für Dich selbst und Deine Bedürfnisse ein. Es wird sich lohnen. Denn wenn es Dir gut geht, wenn Du voller Energie und Kraft bist und Du Dich rundum wohl fühlst, wird es Dir umso leichter fallen Deinen Nächsten zu lieben! Du wirst es von Herzen gerne tun! Und dann profitieren wirklich alle von Deiner Selbstliebe!

Ich wünsche Dir alles Liebe!

Nur Mut! – Dein achtsamer Weg zu mehr Selbstliebe (2)

Na, wie lief Dein Date?

Diese Frage mag Dir jetzt vielleicht komisch vorkommen 🙂 ! Aber in meinem letzten Blogartikel habe ich Dich dazu aufgefordert, Dir täglich eine 15 minütige Ich-Zeit zu gönnen. Und das ist ja quasi ein Date mit Dir selbst! Hast Du es geschafft, Dich mit Deinen Wünschen und Bedürfnissen näher auseinander zu setzen? Ich wünsche es Dir von Herzen! Ich wünsche Dir, dass Du Klarheit gefunden hast! Einen Ansatzpunkt oder schon eine konkrete Vorstellung davon, was Du anpacken und verändern möchtest!

Heute, im zweiten Teil dieser Beitragsreihe, möchte ich Dir Mut machen, nun auch Schritte zur Veränderung zu gehen.

Du bist wichtig!

Diese Botschaft möchte ich heute ganz bewusst an alle jungen Frauen und ganz besonders an die Mamas rausgeben: Du bist wichtig! Du bist wundervoll, genau so wie Du bist! Du bist einzigartig und Du bist liebenswert! Du bedeutest für irgendjemanden die Welt! Du machst für irgendjemanden den feinen Unterschied! Sei Dir dessen immer bewusst!

Und was mir noch wichtiger ist: Du musst es Dir nicht erst verdienen, dass es Dir gut gehen darf. Nein, das ist Dein Recht, von Geburt an! Fang nicht erst dann an, Dich um Dich und Deine Bedürfnisse zu kümmern, wenn es schon zu spät ist!

  • Ruh Dich nicht erst aus, wenn Du müde bist! Ruh Dich aus bevor Du erschöpft und ausgebrannt wirst.
  • Fang nicht an gesund zu essen, wenn Du Dein Spiegelbild nicht mehr ertragen kannst. Gönne Dir jeden Tag frisches und gesundes Essen!
  • Trinke nicht erst, wenn Du Kopfweh hast und Dich nicht mehr konzentrieren kannst! Trinke, um Deinen Körper vital und lebendig zu halten.
  • Bewege Dich nicht erst, wenn Dein Körper schmerzt und völlig aus der Form geraten ist. Bewege Dich freiwillig Tag für Tag, weil das Deiner Natur entspricht (damit ist nicht unbedingt nur Sport gemeint).
  • Lauf nicht davon, wenn Dir alles über den Kopf gewachsen ist. Geh täglich raus an die frische Luft und lass zu, dass der Wind Deinen Kopf frei pustet 🙂 !
  • UND: Ignoriere kleine Probleme nicht so lange, bis sie zu einer großen Katastrophe herangewachsen sind (das tun sie meistens). Pack es gleich an und gestalte Dein Leben aktiv!

Steh für Dich selbst ein!

Wenn wir mit unserer Situation unzufrieden sind und es uns schlecht geht, neigen wir oft dazu anderen oder unseren Umständen die Schuld daran zu geben. Meiner Erfahrung nach ist das aber (oft) der falsche Weg. Oder zumindest der vermeintlich einfachere. Denn wir geben damit die Verantwortung für uns und unser Wohlbefinden ab. Dabei sollten wir einmal genauer hinschauen! Wir können nicht von anderen erwarten, dass sie unsere Bedürfnisse wahrnehmen und stillen, wenn wir sie selbst nicht klar kommunizieren und durchsetzen.

Deshalb mein Appell an Dich:

Lerne Deine Bedürnisse kennen und trau Dich dafür einzustehen! Sei mutig!
Gib Deinem Umfeld eine Chance Dir zu helfen!

Was so einfach klingt, ist in der Realität oft gar nicht so einfach umzusetzen! Aber bleib dran und wachse innerlich!

Im nächsten Beitrag zeige ich Dir konkrete Schritte, die Du unternehmen kannst, um Deinen Weg zur achtsamen Selbstliebe weiter zu gehen!

Wie viel Selbstliebe steckt in Dir?

Der zweite Teil des Satzes…

“Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst!” – diesen Satz aus der Bibel hast Du bestimmt schon einmal gehört. Es ist der bekannteste Spruch, wenn es um das Thema Nächstenliebe (aber auch Selbstliebe) geht. Aber ich bin der festen Überzeugung, dass er oft falsch ausgelegt und dadurch missverstanden wird. In meinem täglichen Kontakt zu wunderbaren Frauen und vor allem jungen Mamas fällt mir zunehmend etwas auf. Den ersten Teil dieses Satzes “Liebe Deinen Nächsten…” setzen die meisten mit einem immensen Perfektionismus und Aufopferungsdenken um.

All diese fürsorglichen und liebevollen Frauen geben alles (und noch viel mehr) für ihre Familien und Kinder. Sie bringen den Haushalt in Ordnung und gehen vielleicht sogar zusätzlich noch arbeiten. Sie möchten allen Ansprüchen gerecht werden und dem perfekten Bild einer Mutter oder einer Partnerin entsprechen.

Aber sie übersehen, dass der Satz eigentlich noch weiter geht. Denn es heißt ganz ausdrücklich “… wie Dich selbst!“. Und hier ist defintiv nicht von einer Selbstverliebtheit oder egoistischen Denkweise die Rede. Nein, es bedeutet, dass man auch die eigenen Bedürfnisse kennen und erfüllen muss. Dass es enorm wichtig ist, gut für sich selbst zu sorgen, um körperlich und seelisch gesund zu sein. Es beinhaltet aber auch, dass man über sich selbst positive Gedanken hat und sowohl liebevoll, als auch geduldig zu sich selbst ist.

Wie viel Selbstliebe steckt in Dir?

Deshalb frage ich Dich an dieser Stelle: Liebst Du Dich selbst? Versorgst Du Deinen Körper mit gesundem Essen und ausreichend Bewegung? Schaffst Du Dir in Deinem Alltag Freiräume, um zu regenerieren und den Kopf frei zu bekommen? Enspannst Du Dich regelmäßig? Hast Du eigene Hobbies und triffst Du regelmäßig Deine Freunde? Schaffst Du es auch einmal “Nein” zu sagen und Deine Grenzen zu verteidigen?

Denn eines ist sicher: Du kannst nur gut für Deine Liebsten sorgen und Dein Leben genießen, wenn es Dir gut geht und wenn Du voller Kraft und Energie steckst. Nur dann!

Ich selbst habe viele Jahre gebraucht, um das zu verstehen. Es fällt mir teilweise heute noch schwer, meine Bedürfnisse als genauso wichtig anzusehen, wie die meiner Familie.

Dein achtsamer Weg zu mehr Selbstliebe

Da ich weiß, dass auch viele von Euch, diese Fragen nach der Selbstliebe nicht oder nur teilweise mit “JA!” beantworten können, möchte ich auch hier einen Wegweiser bieten.

In einer 3-teiligen Beitragsreihe werde ich auch zeigen, wie ihr auf achtsame Weise Eure Selbstliebe verbessern könnt.

Der erste Schritt: Nimm Deine Bedürfnisse wahr!

Im ersten Schritt möchte ich Dich heute dazu auffordern, Dich ganz konkret mit Deinen innersten Bedürfnissen auseinander zu setzen! Gönne Dir in den nächsten 7 Tage eine täglich “Ich-Zeit”.

Setze Dich dafür für mindestens 15 Minuten (gerne auch mehr) an einen ruhigen Ort und lege Dir Stift und Papier parat. Reflektiere Deinen Alltag, Deine momentane Situation und überlege Dir, was Du brauchst um Dich wohler und kraftvoller zu fühlen! Konzentriere Dich dabei rein auf die Dinge, die Du Dir selbst geben kannst. Erwarte nicht von anderen eine Veränderung oder Lösung, sondern nimm die Verantwortung für Dich und Deinen Körper selbst in die Hand.

Folgende Fragen können Dir dabei helfen:

  • Trinke ich täglich genügend Wasser?
  • Schlafe ich ausreichend?
  • Esse ich täglich ausgewogen und gesund?
  • Bewege ich mich ausreichend?
  • Komme ich jeden Tag raus an die frische Luft?
  • Habe ich Zeit, um zu entspannen?
  • Lache ich genügend?
  • Würde es mir gut tun weniger Zeit mit dem Smartphone/vor dem Fernseher zu verbringen?
  • Gehe ich meinen Hobbies nach?
  • Tue ich täglich etwas, was mein Herz vor Freude tanzen lässt?
  • Nehme ich mir täglich Zeit um mich zurechtzumachen und mich hübsch anzuziehen?
  • Welchen unrealistischen Erwartungen hechle ich hinterher?
  • Wo setze ich mich einem zu starken Druck/Stress aus?
  • In welchen Bereichen lasse ich zu vieles passiv (mit mir) geschehen?
  • ….

Die Liste lässt sich natürlich endlos fortsetzen!
Mir ist es aber wichtig, dass Du Dich mit DEINEN eigenen Bedürfnissen auseinander setzt!

Tu es wirklich und schiebe es nicht länger auf! Sei es Dir wert!

Bleibe auf dem Weg!

Nächste Woche erfährst Du im zweiten Teil der Beitragsreihe, wie Du es schaffen kannst mutig für Deine Bedürfnisse einzustehen und sie zu erfüllen. Sei gespannt! 🙂

Falls Dich das Thema noch weiter beschäftigt, freue ich mich darauf von Dir zu hören!