Lauf los! – Dein achtsamer Weg zu mehr Selbstliebe (3)

Lauf los und mach Dich auf den Weg!

Heute, im letzten Teil meiner Beitragsserie zum Thema Selbstliebe, geht es nun darum, aktiv zu werden. Ich ermuntere Dich, Dich in Bewegung zu setzen! Jetzt ist es an der Zeit, die Dinge, die Dir in den letzten Wochen bewusst geworden sind, auch Wirklichkeit werden zu lassen.

Sicherlich weißt Du (aus eigener Erfahrung), wie schwer es ist, sich neue Gewohnheiten zuzulegen. Gerade wenn es darum geht, die Einstellung sich selbst gegenüber zu verbessern, tun wir Frauen uns leider oft hart. Das kann zum einen daran liegen, dass wir schon als Kinder Sätze zu hören bekommen haben wie: “Stell Dich nicht so an!”, “Das wirst Du doch wohl schaffen!”, “Kümmer Dich um Deinen kleinen Bruder!” oder “Sei doch vernünftig!”. Das alles bringt uns weg von unseren eigenen Bedürfnissen. Wenn wir dann noch in einem sozialen Umfeld leben – sei es Schule, Studium, Arbeit, Familie, Freunde – in dem man sich die Zuneigung der anderen durch eine gute Leistung verdienen muss, setzt sich schnell eine Negativspirale in Gang. Wir definieren uns nur noch über unsere Leistungsfähigkeit, unser Durchhaltevermögen, unsere Fähigkeit mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen und unsere Belastbarkeit.

Solange wir den Erwartungen der Anderen und den Druck von außen stand halten können, ist alles paletti. Probelmatisch wird es dann, wenn wir das einmal nicht mehr können oder wollen.

Nimm es in die Hand!

Deshalb ist es unglaublich wichtig, dass Du es schaffst, rechtzeitig aus diesem Hamsterrad auszusteigen. Nimm Dein Leben ab heute selber in die Hand und übernimm Verantwortung für Dich und Deine Bedürfnisse! Du wirst erstaunt sein, wie viel Energie Du DANN haben wirst und wie viel Du DANN plötzlich leisten kannst.

Sorge ab heute gut für Dich selbst und lege Dir neue, gute Gewohnheiten zu!

Du fragst Dich jetzt vielleicht wie das gelingen kann? In Römer 12,21 steht, dass wir das Schlechte mit dem Guten überwinden sollen. Und darin liegt meiner Meinung nach der Schlüssel. Zerbrich Dir nicht den Kopf darüber, was Du alles NICHT kannst, oder NICHT tust oder NIE schaffen wirst (= das Schlechte), sondern fange noch heute damit an, aktiv die neuen Gewohnheiten ( = das Gute) zu leben.

4 Schritte in Dein achtsames Leben:

Mit diesen 4 Schritten wird es Dir leicht fallen, Deine Gewohnheiten zu verändern!

  • Lege Deine Passivität ab

Hör auf immer nur zu warten, bis sich etwas verändert. Hör auf Dich am Schweif des Pferdes hängend durch das Leben schleifen zu lassen. Steig in den Sattel, greif Dir die Zügel, setz Dich aufrecht hin und reite los! Du bestimmst die Richtung!

  • Verbanne Stress und Hektik aus Deinem Leben!

Geh es ruhig an. Mach immer nur eine Sache und hetze Dich nicht. Denn immer wenn Du unter Zeitdruck gerätst, wirst Du automatisch, unbewusst agieren und zu gewohnten Handlungsweisen zurückkommen. Das kann zum Beispiel bedeuten, sich genügend Zeit für das Mittagessen einzuplanen. Dann kannst Du in Ruhe etwas zubereiten und musst nicht doch in letzter Sekunde zum Fertigprodukt greifen oder einen Zwischenstopp beim Bäcker einlegen.

  • Erstelle einen Habbit Tracker

Erstelle Dir eine Liste mit neuen, guten Gewohnheiten, die Du in Deinem Leben etablieren möchtest. Nimm dazu am Besten ein kariertes Blatt und gestalte es zu einer Art Kalender. Nun kannst du an jedem Tag, an dem Du es geschafft hast, Deine neue Gewohnheit umzusetzen, ein Kästchen ausmalen. So siehst Du auf den ersten Blick deine Fortschritte und hast eine prima Motivation dran zu bleiben!

Hier kannst Du Dir meinen Habbit Tracker als Vorlage downloaden:
Habbit tracker

  • Bleib am Ball

Es dauert in etwa 30 Tage, bis sich neue Gewohneheiten in uns festsetzen. Also bleib am Ball und sei geduldig mit Dir selbst! Weiche nicht von Deinem Weg ab!

Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst!

Abschließend möchte ich Dir jetzt auf die Schulter klopfen! Schön, dass Du bereit bist, diesen neuen Weg für Dich einzuschlagen. Bleib beharrlich dabei und stehe für Dich selbst und Deine Bedürfnisse ein. Es wird sich lohnen. Denn wenn es Dir gut geht, wenn Du voller Energie und Kraft bist und Du Dich rundum wohl fühlst, wird es Dir umso leichter fallen Deinen Nächsten zu lieben! Du wirst es von Herzen gerne tun! Und dann profitieren wirklich alle von Deiner Selbstliebe!

Ich wünsche Dir alles Liebe!

Nur Mut! – Dein achtsamer Weg zu mehr Selbstliebe (2)

Na, wie lief Dein Date?

Diese Frage mag Dir jetzt vielleicht komisch vorkommen 🙂 ! Aber in meinem letzten Blogartikel habe ich Dich dazu aufgefordert, Dir täglich eine 15 minütige Ich-Zeit zu gönnen. Und das ist ja quasi ein Date mit Dir selbst! Hast Du es geschafft, Dich mit Deinen Wünschen und Bedürfnissen näher auseinander zu setzen? Ich wünsche es Dir von Herzen! Ich wünsche Dir, dass Du Klarheit gefunden hast! Einen Ansatzpunkt oder schon eine konkrete Vorstellung davon, was Du anpacken und verändern möchtest!

Heute, im zweiten Teil dieser Beitragsreihe, möchte ich Dir Mut machen, nun auch Schritte zur Veränderung zu gehen.

Du bist wichtig!

Diese Botschaft möchte ich heute ganz bewusst an alle jungen Frauen und ganz besonders an die Mamas rausgeben: Du bist wichtig! Du bist wundervoll, genau so wie Du bist! Du bist einzigartig und Du bist liebenswert! Du bedeutest für irgendjemanden die Welt! Du machst für irgendjemanden den feinen Unterschied! Sei Dir dessen immer bewusst!

Und was mir noch wichtiger ist: Du musst es Dir nicht erst verdienen, dass es Dir gut gehen darf. Nein, das ist Dein Recht, von Geburt an! Fang nicht erst dann an, Dich um Dich und Deine Bedürfnisse zu kümmern, wenn es schon zu spät ist!

  • Ruh Dich nicht erst aus, wenn Du müde bist! Ruh Dich aus bevor Du erschöpft und ausgebrannt wirst.
  • Fang nicht an gesund zu essen, wenn Du Dein Spiegelbild nicht mehr ertragen kannst. Gönne Dir jeden Tag frisches und gesundes Essen!
  • Trinke nicht erst, wenn Du Kopfweh hast und Dich nicht mehr konzentrieren kannst! Trinke, um Deinen Körper vital und lebendig zu halten.
  • Bewege Dich nicht erst, wenn Dein Körper schmerzt und völlig aus der Form geraten ist. Bewege Dich freiwillig Tag für Tag, weil das Deiner Natur entspricht (damit ist nicht unbedingt nur Sport gemeint).
  • Lauf nicht davon, wenn Dir alles über den Kopf gewachsen ist. Geh täglich raus an die frische Luft und lass zu, dass der Wind Deinen Kopf frei pustet 🙂 !
  • UND: Ignoriere kleine Probleme nicht so lange, bis sie zu einer großen Katastrophe herangewachsen sind (das tun sie meistens). Pack es gleich an und gestalte Dein Leben aktiv!

Steh für Dich selbst ein!

Wenn wir mit unserer Situation unzufrieden sind und es uns schlecht geht, neigen wir oft dazu anderen oder unseren Umständen die Schuld daran zu geben. Meiner Erfahrung nach ist das aber (oft) der falsche Weg. Oder zumindest der vermeintlich einfachere. Denn wir geben damit die Verantwortung für uns und unser Wohlbefinden ab. Dabei sollten wir einmal genauer hinschauen! Wir können nicht von anderen erwarten, dass sie unsere Bedürfnisse wahrnehmen und stillen, wenn wir sie selbst nicht klar kommunizieren und durchsetzen.

Deshalb mein Appell an Dich:

Lerne Deine Bedürnisse kennen und trau Dich dafür einzustehen! Sei mutig!
Gib Deinem Umfeld eine Chance Dir zu helfen!

Was so einfach klingt, ist in der Realität oft gar nicht so einfach umzusetzen! Aber bleib dran und wachse innerlich!

Im nächsten Beitrag zeige ich Dir konkrete Schritte, die Du unternehmen kannst, um Deinen Weg zur achtsamen Selbstliebe weiter zu gehen!