Wie viel Selbstliebe steckt in Dir?

Der zweite Teil des Satzes…

“Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst!” – diesen Satz aus der Bibel hast Du bestimmt schon einmal gehört. Es ist der bekannteste Spruch, wenn es um das Thema Nächstenliebe (aber auch Selbstliebe) geht. Aber ich bin der festen Überzeugung, dass er oft falsch ausgelegt und dadurch missverstanden wird. In meinem täglichen Kontakt zu wunderbaren Frauen und vor allem jungen Mamas fällt mir zunehmend etwas auf. Den ersten Teil dieses Satzes “Liebe Deinen Nächsten…” setzen die meisten mit einem immensen Perfektionismus und Aufopferungsdenken um.

All diese fürsorglichen und liebevollen Frauen geben alles (und noch viel mehr) für ihre Familien und Kinder. Sie bringen den Haushalt in Ordnung und gehen vielleicht sogar zusätzlich noch arbeiten. Sie möchten allen Ansprüchen gerecht werden und dem perfekten Bild einer Mutter oder einer Partnerin entsprechen.

Aber sie übersehen, dass der Satz eigentlich noch weiter geht. Denn es heißt ganz ausdrücklich “… wie Dich selbst!“. Und hier ist defintiv nicht von einer Selbstverliebtheit oder egoistischen Denkweise die Rede. Nein, es bedeutet, dass man auch die eigenen Bedürfnisse kennen und erfüllen muss. Dass es enorm wichtig ist, gut für sich selbst zu sorgen, um körperlich und seelisch gesund zu sein. Es beinhaltet aber auch, dass man über sich selbst positive Gedanken hat und sowohl liebevoll, als auch geduldig zu sich selbst ist.

Wie viel Selbstliebe steckt in Dir?

Deshalb frage ich Dich an dieser Stelle: Liebst Du Dich selbst? Versorgst Du Deinen Körper mit gesundem Essen und ausreichend Bewegung? Schaffst Du Dir in Deinem Alltag Freiräume, um zu regenerieren und den Kopf frei zu bekommen? Enspannst Du Dich regelmäßig? Hast Du eigene Hobbies und triffst Du regelmäßig Deine Freunde? Schaffst Du es auch einmal “Nein” zu sagen und Deine Grenzen zu verteidigen?

Denn eines ist sicher: Du kannst nur gut für Deine Liebsten sorgen und Dein Leben genießen, wenn es Dir gut geht und wenn Du voller Kraft und Energie steckst. Nur dann!

Ich selbst habe viele Jahre gebraucht, um das zu verstehen. Es fällt mir teilweise heute noch schwer, meine Bedürfnisse als genauso wichtig anzusehen, wie die meiner Familie.

Dein achtsamer Weg zu mehr Selbstliebe

Da ich weiß, dass auch viele von Euch, diese Fragen nach der Selbstliebe nicht oder nur teilweise mit “JA!” beantworten können, möchte ich auch hier einen Wegweiser bieten.

In einer 3-teiligen Beitragsreihe werde ich auch zeigen, wie ihr auf achtsame Weise Eure Selbstliebe verbessern könnt.

Der erste Schritt: Nimm Deine Bedürfnisse wahr!

Im ersten Schritt möchte ich Dich heute dazu auffordern, Dich ganz konkret mit Deinen innersten Bedürfnissen auseinander zu setzen! Gönne Dir in den nächsten 7 Tage eine täglich “Ich-Zeit”.

Setze Dich dafür für mindestens 15 Minuten (gerne auch mehr) an einen ruhigen Ort und lege Dir Stift und Papier parat. Reflektiere Deinen Alltag, Deine momentane Situation und überlege Dir, was Du brauchst um Dich wohler und kraftvoller zu fühlen! Konzentriere Dich dabei rein auf die Dinge, die Du Dir selbst geben kannst. Erwarte nicht von anderen eine Veränderung oder Lösung, sondern nimm die Verantwortung für Dich und Deinen Körper selbst in die Hand.

Folgende Fragen können Dir dabei helfen:

  • Trinke ich täglich genügend Wasser?
  • Schlafe ich ausreichend?
  • Esse ich täglich ausgewogen und gesund?
  • Bewege ich mich ausreichend?
  • Komme ich jeden Tag raus an die frische Luft?
  • Habe ich Zeit, um zu entspannen?
  • Lache ich genügend?
  • Würde es mir gut tun weniger Zeit mit dem Smartphone/vor dem Fernseher zu verbringen?
  • Gehe ich meinen Hobbies nach?
  • Tue ich täglich etwas, was mein Herz vor Freude tanzen lässt?
  • Nehme ich mir täglich Zeit um mich zurechtzumachen und mich hübsch anzuziehen?
  • Welchen unrealistischen Erwartungen hechle ich hinterher?
  • Wo setze ich mich einem zu starken Druck/Stress aus?
  • In welchen Bereichen lasse ich zu vieles passiv (mit mir) geschehen?
  • ….

Die Liste lässt sich natürlich endlos fortsetzen!
Mir ist es aber wichtig, dass Du Dich mit DEINEN eigenen Bedürfnissen auseinander setzt!

Tu es wirklich und schiebe es nicht länger auf! Sei es Dir wert!

Bleibe auf dem Weg!

Nächste Woche erfährst Du im zweiten Teil der Beitragsreihe, wie Du es schaffen kannst mutig für Deine Bedürfnisse einzustehen und sie zu erfüllen. Sei gespannt! 🙂

Falls Dich das Thema noch weiter beschäftigt, freue ich mich darauf von Dir zu hören!

Tschüss Zucker – Hallo Wohlbefinden!

Iss weniger Zucker…

Du bist süß genug 🙂 ! Wir Deutschen essen im Durchschnitt täglich 25 Teelöffel Zucker. Das sind im Jahr sage und schreibe 8030 Teelöffel. Das ist viel zu viel! Findet auch die WHO (Weltgesundheitsorganisation) und empfiehlt ganz eindringlich den täglichen Konsum auf 6 Teelöffel zu reduzieren. Leider wird in unserer Gesellschaft der Drang ständig Süßes zu essen noch immer verharmlost. Die drastischen Auswirkungen, die ein zu intensiver Zuckerverbrauch bewirken können, werden zudem einfach heruntergespielt.

Der Zuckerverbrauch ist in den letzten Jahren sogar noch gravierend angestiegen. Obwohl man heute weiß, dass der weiße Stoff – ähnlich wie eine Droge – sowohl psychisch, als auch körperlich, abhängig machen kann. Überzuckerte Fertigprodukte und industriell veränderte Lebensmittel bestimmen heute immer häufiger das Bild unserer Kühlschränke und Teller. Durch diese Entwicklung gelten mittlerweile 50 % der deutschen Bevölkerung als übergewichtig. Auch Kinder und Jugendliche!

… und verbessere Dein Wohlbefinden!

So dramatisch diese Entwicklung auch ist: es gibt einen Weg raus aus der Zuckerfalle! Dazu muss man sein Ernährungsverhalten gewaltig überdenken und man muss bereit sein, Veränderungen in Angriff zu nehmen. “Zuckerfasten” ist hier das Stichwort! Also der bewusste Verzicht auf Zucker in all seinen Variationen. Das ist in den ersten Tagen der Umgewöhnung unter Umständen Schwerstarbeit. Das gebe ich offen und ehrlich zu.

Wie ihr vielleicht wisst, bin ich seit 1. Januar 2017 zuckerfrei unterwegs. Anfangs habe ich mir das für die ersten 44 Tage des Jahres vorgenommen. Die sind natürlich schon lange vorbei. ABER: Ich bin von den positiven Auswirkungen und Veränderungen so überrascht und überzeugt, dass ich jetzt einfach weiter machen werde. Auf unbestimmte Zeit 🙂 !

Wenn auch Du etwas verändern willst, nutze doch die Fastenzeit, die gestern begonnen hat, und starte auch Du in ein zuckerfreies Leben! Sobald die ersten Tagen, in denen es durchaus zu Entzugserscheinungen kommen kann, überstanden sind, erwarten Dich die folgenden unschlagbaren 5 Benefits:

Zuckerfreie Benefits

  • Der Geschmack verändert sich

Wenn Deine Geschmacksknospen nicht mehr täglich von Industriezucker umspült werden, reinigen sie sich mit der Zeit und Du wirst feststellen, dass Du den Geschmack natürlicher Lebensmittel wieder viel intensiver wahrnehmen wirst. Du wirst erstaunt sein, wie süß Obst wirklich schmeckt und dass auch stärkehaltige Lebensmittel wie Brot oder Kartoffeln eine gewisse Eigensüße mitbringen. Neue Geschmacksexplosionen erwarten Dich!

  • Deine Verdauung verbessert sich

Mit der Zeit wird auch Dein Darm von der zuckerfreien Ernährung profitieren. Da Du Dich automatisch natürlicher und somit ballaststoffreicher ernährst, findet Dein Verdauungssystem zu alter Stärke zurück und wird nicht durch leere Kalorien in zuckerhaltigen Lebensmitteln durcheinandergebracht.

  • Deine Haut wird strahlen und jünger aussehen

Durch die natürliche Ernährung wird auch Deine Haut entgiften und Du wirst von ihnen heraus strahlen. Akne, Pickel und Mitesser verschwinden und lassen Dich jünger aussehen.

  • Heißhunger verschwindet

Zucker lässt unseren Insulinspiegel rapide ansteigen und sinken. Diese Schwankungen sind verantwortlich für Heißhungerattacken und den unstillbaren Appetit auf noch mehr süße Sachen. Wenn Du Zucker von Deinem Speiseplan streichst und durch komplexe Kohlenhydrate ersetzt, wirst Du merken, dass diese Attacken bald Geschichte sind.

  • Dein Gewicht stabilisiert sich

Durch das Ausbleiben der oben beschriebenen Heißhungerattacken und durch die ausgewogene Ernährung, wird sich Dein Gewicht schnell stabilisieren. Es kann gut sein, dass Du durch die Umstellung einige Pfunde verlierst. Da Industriezucker häufig in Lebensmitteln vorkommt, die zudem sehr viel Fett und/oder Kohlenhydrate beinhalten, wird sich der Verzicht darauf schnell auf der Waage bemerkbar machen.

Wann startest Du?

Wenn auch Du von diesen Benefits profitieren willst, dann verliere keine Zeit mehr! Starte noch heute in Dein zuckerfreies, cleanes Leben!

Ich helfe Dir gerne dabei!

Vereinbare gleich Deinen Termin für ein Ernährungscoaching mit mir!

Ich brauch jetzt erst mal (k)einen Kaffee!

44 Tage ohne Kaffee

Zum Jahreswechsel 2016/17 habe ich mich einer Challenge von Felix Klemme angeschlossen und werde für 44 Tage, unter anderem, auf Koffein verzichten. Vorher habe ich täglich ein bis zwei Tassen Kaffee getrunken. Diese allerdings schwarz und ziemlich stark. Die morgendliche Tasse Kaffee war für mich immer ein wichtiges Ritual, um voller Schwung in den Tag starten zu können. Trotzdem war ich mir sicher, dass ich es problemlos schaffen würde, für eine gewisse Zeit, darauf zu verzichten! So war zumindest der Plan 🙂

Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme

Bereits am späten Nachmittag des ersten Tages bekam ich plötzlich rasende Kopfschmerzen und heftige Kreislaufprobleme, die immer mehr zunahmen. Es ging mir gar nicht gut. Da ich aber gelegentlich auch an Migräne leide, habe ich den Zusammenhang zum Koffeinentzug erst nach einigen Stunden erkannt und mich dann in das Thema eingelesen.

Negative Auswirkungen des Koffeins

Sicherlich hat jeder Kaffeeliebhaber schon einmal gehört oder gelesen, dass das Koffein bei weitem nicht so gesund ist, wie oftmals behauptet wird. Aber ich persönlich habe das nie so wirklich ernst genommen. Als ich jetzt aber am eigenen Leib erfahren habe, wie sehr mein Stoffwechsel und mein Herzkreislaufsystem durcheinander geraten, wenn der Stoff Koffein plötzlich nicht mehr da ist, lässt mich das wirklich nachdenklich werden.

Koffein kann Magenprobleme, innere Unruhe, Nervösität, Schlafstörungen und einen hohen Blutzuckerspiegel auslösen. Es begünstigt neben Migräne- und Heißhungerattacken unter Umständen auch Entzündungsprozesse im Körper. Zudem ist es für ein schlechtes Hautbild mitverantwortlich.

Und – ob man es nun zugeben möchte oder nicht – man entwickelt schnell ein gewisses Suchtverhalten. Wenn man morgens erst nach einer Tasse Kaffee ansprechbar ist und auch das Nachmittagstief nicht “ohne” überwinden kann, sollte einem das zu denken geben!

Einiger Studien zufolge kann Kaffee genauso abhängig machen, wie andere Drogen.

Befreit und putzmunter

Heute ist für mich der fünfte Tag ohne Kaffee. Ich habe auch komplett auf Schwarzen oder Grünen Tee verzichtet. 120 Stunden ohne Koffein 🙂 !

Nach der Quälerei der letzten Tage fühle ich mich heute einfach großartig!

Ich bin heute morgen als Erste aufgewacht und war sofort putzmunter! Ich hatte so viel Energie in mir, wie schon lange nicht mehr! Kein Kopfschmerzen, keine Kreislaufprobleme, keine Müdigkeit, keine Gereiztheit. Und was das verblüffendste für mich ist: ich habe (schon seit gestern) keinerlei Lust oder Appetit mehr auf Süßigkeiten oder andere ungesunde Lebensmittel. Ich fühle mich sehr befreit!
Heute habe ich das erste intensive Training 2017 absolviert und auch hier habe ich positive Veränderungen bemerkt. Die Übungen gingen leichter und ich habe deutlich gespürt, dass mein Herz-Kreis-Laufsystem während der Belastung zwar intensiv gearbeitet hat, sich aber in den Pausen schneller erholt hat (vor allem der Puls).

Ich bin echt beeindruckt von diesen Veränderungen!

44 + x Tage

Die Erfahrungen der letzten Tage haben mir gezeigt, dass man die Wirkung des Koffeins nicht unterschätzen sollte. Ich persönlich werde meine koffeinfreie Zeit auf jeden Fall über die 44 Tage hinaus verlängern. Ich möchte meinem Körper diese Belastung einfach ersparen 🙂 !

Und DU?

Was mich jetzt interessieren würde: welche Erfahrungen hast Du mit Kaffee gemacht? Trinkst Du regelmäßig einen? Hast Du auch schon mal versucht, zu verzichten? Wie ging es Dir dabei?

Poste gerne Deine Erfahrungen hier unter den Artikel! Ich freue mich sehr auf den Austausch mit Dir! 🙂

Achtsamkeit: die Kraft der Gegenwart entdecken

Achtsamkeit – was ist das eigentlich?

Der Begriff Achtsamkeit wird seit einigen Jahren häufig verwendet und viel diskutiert. Zu recht – wie ich finde! Aber was ist Achtsamkeit eigentlich genau? Im Prinzip bedeutet es, jeden Moment bewusst wahrzunehmen und zu akzeptieren, was ist, ohne es zu bewerten oder verändern zu wollen. Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.

Ich glaube, dass es uns allen, auch mir, gut tun würde, mehr in der Gegenwart zu leben. Doch obwohl vielen klar ist, dass eine solche Einstellung uns definitiv entstressen würde, fällt es uns unglaublich schwer hier Schritte der Veränderung zu gehen. An was liegt das?

Wie unser Gehirn funktioniert

Dein Gehirn ist die Schaltzentrale eines ausgeklügelten Systems. Es erhält Dich am Leben, indem es alle Vorgänge im Körper managt. Soweit so gut. Wenn Du Dein Gehirn aber ständig überforderst –  durch permanente Erreichbarkeit, Dauerbeschallung durch TV, Internet, Radio, Stress, Hektik, Druck in Beruf und Familie – und gleichzeitig die Ruhepausen fehlen, schaltest Du quasi auf Autopilot, Du lebst unbewusst. Deine Gedanken beschäftigen sich oft mit der Vergangenheit oder sind schon in der Zukunft (Wie soll das nur werden? Wie kann ich dieses und jenes Problem angehen? Damals ging das auch schon schief… ). Du bist gedanklich überall, nur nicht dort wo Du eigentlich bist, wo sich Dein physischer Körper gerade befindet.

Symptome entstehen…

Dadurch merkst Du gar nicht mehr, was Dein Körper und auch Deine Seele gerade brauchen. Du bist ja geistig gar nicht anwesend. Früher oder später entwickelt der Körper Symptome, um den Geist dadurch in den Körper zurück zu holen. Er macht auf sich aufmerksam. Du bekommst vielleicht Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Verdauungsprobleme, Hautausschläge, Heißhungerattacken, Konzentrationsstörungen, usw. Betrachte das als Hilferuf und nicht als Aufforderung Tabletten zu nehmen oder Schokolade zu essen! Ändere etwas! Jetzt!

Was Achtsamkeit bewirken kann:

Die gute Nachricht: Achtsamkeit lässt sich trainieren und verbessern! Meditationsübungen, Zeiten der Stille und Ruhe, einige Stunden ohne Smartphone und Tablet, ein Spaziergang oder Bewegung an der frischen Luft, helfen Dir dabei, aus dem wirbelnden Hamsterrad auszusteigen und das Tempo zu drosseln. Deinen Sinnen und Deinen Gehirn eine Pause zu gönnen von den abertausenden Eindrücken, die es tagtäglich zu verarbeiten gilt, kann viel bewirken – wenn man sich die Auszeiten regelmäßig gönnt!

Im Kleinen das Besondere entdecken!

Wenn Du ganz bei Dir bist und Deine Sinne aufnahmebereit sind, wirst Du vieles plötzlich wieder entdecken und wahrnehmen können. Die Schönheit eines Sonnenaufgangs, der süß-säuerliche Geschmack eines Apfels, die Wärme, die nur eine Umarmung schenken kann, wie herrlich Dein Schaumbad duftet, wie gut ein großes Glas kaltes Wasser tun kann…

Außerdem:
Nur wenn Du achtsam bist, wird es Dir gelingen, schlechte Gewohneheiten abzulegen und neue, positive zu entwicklen! Nur dann kannst Du Dich besser ernähren, mehr trinken, mehr bewegen! Veränderung beginnt im Kopf, genau genommen in einem entspannten Kopf 🙂 !

Deshalb solltest Du viel öfter “SEIN” statt “MACHEN”! Nicht umsonst heißt es in der Bibel: Am 7. Tage sollst Du ruhen!

  • hier und jetzt statt dann und dort
  • wahrnehmen statt denken
  • Sinne statt Gehirn einsetzen
  • beobachen statt bewerten
  • geschehen lassen statt beeinflussen
Das wünsche ich Dir von Herzen!

Natürlich trinken!

“Du musst MEHR trinken!”

Diesen Ratschlag haben sicherlich viele von Euch schon einmal persönlich mit auf den Weg bekommen. Was so einfach klingt, ist aber in der Praxis oft gar nicht so leicht umzusetzen ausreichend zu trinken. Routinen ändern sich nun mal nicht von heute auf morgen! Das erlebe ich auch in meinen Beratungsgesprächen immer wieder und ich weiß, wie groß die Macht der Gewohnheit ist!

Vor kurzem hat mir mein Arzt empfohlen, meine Trinkmenge auf 3 – 4 Liter täglich zu steigern. Aufgrund einiger chronischer Erkrankungen scheint mir das tatsächlich ein wichtiger Schlüssel für meine Gesundheit zu sein. Auch wenn diese Menge natürlich nicht für jeden unbedingt erfoderlich ist, möchte ich Dir mit diesem Artikel doch dabei helfen, Dein eigenes Trinkverhalten zu analysieren, zu überdenken und gegebenenfalls Lösungsvorschläge zu finden, damit auch Du ausreichend mit Flüssigkeit versorgt bist!

Warum ist es so wichtig genügend zu trinken?

Der Hauptgrund liegt in unserer natürlichen, körperlichen Veranlagung. Unser Körper kann schlicht nicht funktionieren, wenn wir ihn nicht richtig “wässern”. 

Unser Körper besteht zu 70% aus Wasser. Ebenso wie die Erde zu 70% mit Wasser bedeckt ist und zu 30% von Landmassen. Der Salzgehalt unseres Blutes liegt dem Salzgehalt der Meere erstaunlich nahe! Dieses Verhältnis ist also bedeutender als es einen oft bewusst ist und sollte durch ausreichendes Trinken aufrecht gehalten werden.

Wasser stillt nicht nur unseren Durst, sondern erfüllt viele verschiedene Aufgaben und Funktionen:

  • Es transportiert Stoffe durch den Körper bis hinein in jede einzelne Zelle und nimmt auf diesen Weg die Abfallstoffe gleich mit. Wasser säubert also unsere Zellen und erhält sie dadurch gesund!
  • Wasser transportiert auch die Energie aus der Nahrung zu unseren Muskeln und zum Gehirn, es macht uns somit leistungsfähig!
  • Das Immunsystem kann ohne Wasser nicht arbeiten!
  • Die Nieren sind ebenfalls auf ausreichend Flüssigkeit angewiesen.
  • Unser Körper kühlt sich selbst durch die Produktion von Schweiß! Bei anstrengender Arbeit oder Sport verliert der Körper pro Stunde bis zu einem Liter Wasser.
  • Knorpel, Sehnen, Muskeln und Faszien sind auf eine angemessene Flüssigkeitszufuhr angewiesen, um geschmeidig zu bleiben und ihre Funktionen erfüllen zu können.

Leidet unser Körper an einen Wassermangel kann sich das in unterschiedlichen Symptomen zeigen:

  • wenig Energie und Elan
  • Müdigkeit
  • Frieren (!)
  • Gereiztheit
  • schwache Konzentration
  • trockene, juckende Augen
  • trockene Haut
  • Verstopfung
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Verwirrung
  • Übelkeit
  • Muskelkrämpfe (nachts!)
  • erhöhte Harnsäurewerte
  • rheumatische oder arthritische Anfälle bzw. Schübe
  • Blasenentzündungen
  • Funktionseinschränkungen der Nieren und ableitenden Systeme

Viele dieser Symptome sind anfangs “nur” lästig und schränken uns ein stückweit in unserem Alltag ein. Wir sind einfach nicht richtig fit. Dabei würde es unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit enorm verbessern, wenn wir, sobald wir derartige Symptome wahrnehmen, gleich ein oder zwei Gläser Wasser trinken würden und die Trinkmenge grundsätzlich erhöhen würden! Eine so simple Veränderung bringt uns gleich eine enorme Verbesserung.

Bestehen solche Symptome über einen längeren Zeitraum, kann es auch zu gravierenden gesundheitlichen Problemen führen!

Ein paar Worte zum Durstgefühl: Studien zeigen, dass bereits ein Flüssigkeitsmangel von 0,5 – 1 l vorliegt, wenn der Körper anfängt „Durst“ zu melden. Das kann unter Umständen für eine kleine, zierliche Person bereits ein großes Defizit darstellen. Erschwerend kommt hinzu, dass man sich das natürliche Durstgefühl mit der Zeit abtrainiert – nämlich dann, wenn wir es dauerhaft ignorieren und trotz Durst nicht trinken! Damit kann man schnell eine Negativspirale in Gang setzen.

1,5 – 2 Liter sollte man jeden Tag trinken! Isst man viel Obst und Gemüse, das ja viel Wasser enthält, kann es auch etwas weniger sein. 

Das bringt mich nun zu der Frage: WAS soll ich trinken? 

Die Antwort ist für mich radikal und simpel: pures Wasser! Ungesüßte Kräutertees und verdünnte Saftschorlen (beispielsweise beim Sport) können eine Ergänzung sein.

Alles andere ist kein Getränk über das sich unser Körper freut! Ein Glas Cola enthält genauso viele Kalorien wie ein Apfel, ist also im Prinzip eine Zwischenmahlzeit – allerdings eine sehr ungesunde. In allen industriell hergestellten Getränken finden sich zudem unzählige Inhaltsstoffe, die in unseren Zellen nichts zu suchen haben und über deren Langzeitfolgen für den menschlichen Körper wir noch kaum etwas wissen!

Wasser ist das simpelste Diätgetränk der Welt. Durch andere Getränke, wie Softdrinks, Fruchtsäfte, Eistee, Milchgetränke usw. nehmen wir durchschnittlich 400 kcal täglich zu uns, was in einem Jahr zu einer Gewichtszunahme von bis zu 20 kg führen kann. Wasser hält uns also nicht nur gesund und leistungsfähig, sondern auch schlank und vital.

Für unsere zuckerverwöhnten Geschmacksknospen kann der Umstieg auf pures Wasser ein großer Schock sein! Der Körper macht hier eine Art Entzug durch. Aber hier muss man durchhalten, bis sich der Körper umgewöhnt hat und bald wird man den Geschmack von Wasser lieben.

Wasser ist das natürlichste Lebenselexier überhaupt! Es steht uns in Deutschland immer und kostengünstig (1000 l Leitungswasser kosten nur knapp 2 €!) zur Verfügung! Das Leitungswasser hierzulande ist sauber, keimfrei, lecker und in der Regel problemlos geeignet um seinen täglichen Durst zu stillen. Vielleicht sollten wir uns darüber bewusst werden, welch ein Segen das ist und dankbar dafür sein!  

(Laut Unicef und WHO haben weltweit 663 Millionen Menschen kein sauberes Trinkwasser!)

“Natürlich trinken” bedeutet für mich, das zu trinken was mein Körper braucht und gut verträgt und das ist nunmal WASSER! Aber auch die Menge spielt eine ganz entscheidende Rolle. Jeder sollte für sich herausfinden, wie hoch der individuelle Bedarf tatsächlich ist und diesen dann decken – konsequent!

Für mich bedeutet das noch ein Stück Arbeit, aber ich tue es für mich und mein Wohlbefinden! Bei Fragen zum Thema darfst Du Dich gerne bei mir melden!

Warum draußen trainieren? 8 Vorteile des Outdoor – Trainings

Frische Luft tut gut. Bewegung tut auch gut. Warum also nicht beides zusammen bringen und durch Outdoor – Training doppelt profitieren? 🙂

Ich genieße es immer sehr draußen in der Natur zu sein. Einfach die Nase in den Wind halten oder einen ausgiebigen Spaziergang machen. Aber auch meine Trainingseinheiten verlege ich gerne nach draußen. Das gefällt mir einfach besser, als in überhitzten oder stickigen Räumen oder Hallen zu trainieren. Hast Du schon einmal outdoor trainiert? Wenn nicht, solltest Du das wirklich einmal ausprobieren!

Hier kommen 8 Gründe warum auch Du Dein Training (öfter) nach draußen verlegen solltest:

1. Das Immunsystem wird angeregt. Im Freien fordern Wind und Wetter die Regulierungsmechanismen unseres Körpers heraus. Wir “härten” ihn quasi ab und das macht uns stark gegen Erkältungen und häufiges Frieren.

2. Die Sonne füllt unsere Vitamin D – Speicher auf und verhilft uns so zu starken Knochen.

3. Nichts fördert den Stressabbau mehr als der Aufenthalt in der freien Natur. Wir bekommen den Kopf wunderbar frei!

4. Da es draußen immer etwas zu sehen und zu entdecken gibt, kommt beim Training keine Langeweile und Eintönigkeit auf.

5. Gerade im Herbst und Winter tut der frische Wind um die Nase gut, da wir die meiste Zeit in beheizten Räumen verbringen.

6. Wer viel draußen ist, kann besser und tiefer schlafen.

7. Die unregelmäßigen Begebenheiten (unebener Boden, etc.) fordern unsere Muskulatur mehr heraus, als eintönige und “perfekte” Bedingungen in Studios und Hallen.

8. Der Mensch ist in der Natur einfach in seinem Element und kann sich hier natürlicher bewegen als drinnen.

Außerdem – und das ist vielleicht trotzdem das Wichtigste – fühlt man sich draußen einfacher freier, unbeschwerter und hat sofort gute Laune 🙂 !

Wenn Du folgende Tipps beachtest, ist das Outdoor – Training zu jeder Jahreszeit eine gesundheitsfördernde Sache:

  • Wärme Dich vor dem Training immer ausgiebig auf um Deine Muskulatur auf das Trainng vorzubreiten und sie vor Verletzungen zu schützen!
  • Kleide Dich nach dem Zwiebelprinzip! Unterschätze niemals die kühlen Temperaturen!
  • Atme nach Möglichkeit immer durch die Nase ein, um Deine Schleimhäute und Bronchien vor der kalten Luft zu schützen.
  • Ziehe Dich nach dem Training sofort um und verschwende keine Zeit in der durchschwitzten Kleidung.

Bei extremen Temperaturen (starkem Schneefall, Eisglätte oder Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, aber auch extremer Hitze) solltest Du Dein Training aus Sicherheitsgründen lieber nach drinnen verlagern!

Raus mit Dir – auch mit oder gerade wegen Deinem Baby!

Du bist vor kurzem Mutter geworden und suchst nach einer einfachen Möglichkeit zu trainieren? Dann ist Outdoor-Training einfach perfekt für Dich! Während Dein Baby im Kinderwagen, Buggy oder im Tragetuch schläft, kannst Du Dich Deinem Training widmen!

Erfahrungsgemäß sind Babys in der freien Natur ruhiger und schlafen oft länger und fester als zu Hause. Das kannst Du prima für Dich nutzen! Suche Dir dafür eine Walkingstrecke, die Du gegebenenfalls auch mit Kinderwagen gut bewältigen kannst und mach Dich auf den Weg. So trainierst Du Dein Herz-Kreislauf-System auf einfache aber effektive Weise. Achte dabei immer darauf, dass Dein Puls nicht zu sehr ansteigt und lass während des Walkings Deine Beckenbodenmuskulatur “mitschwingen” (ständiger Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung, kombiniert mit der Atmung). Wenn Du unterwegs sogar noch Kräftigungsübungen wie Kniebeugen oder Ausfallschritte einbaust, kräftigst Du auch Deine Hauptmuskelgruppen gleich mit.

Das ideale Einsteigertraining nach der Geburt!

Training in der Gruppe

Du möchtest zwar draußen trainieren, aber lieber in einer Gruppe?
Dann melde Dich gerne hier!