Iss lieber Gemüse statt Obst! – Die Fakten über Fruktose

Warum Abnehmen oft nicht gelingen KANN!

Vielleicht kennst Du das auch? Du ernährst Dich augenscheinlich sehr gesund, verzichtest auf Weizenmehlprodukte, trinkst Wasser statt Softgetränke, isst Salat statt Pizza und hast auch Deinen Zuckerkonsum schon deutlich reduziert. Trotzdem will das Gewicht einfach nicht sinken. Du nimmst nicht oder kaum ab und fühlst Dich auch nicht wirklich besser.

Mir zumindest ging es lange Zeit so. Obwohl ich selbst (und auch mein Umfeld 🙂 ) davon überzeugt war, dass ich mich sehr gesund und ausgewogen ernähre, war es in Wahrheit nicht so. Ich habe mir selbst etwas vorgemacht.

Denn ich habe zwar vieles richtig gemacht, aber eine entscheidende Sache eben nicht. Ich spreche von meinem Zuckerkonsum. Klar den habe ich reduziert und damit schon ein beachtlich positives Ergebnis erzielt. Aber der Durchbruch gelang mir erst, als ich verstanden habe, dass nicht Zucker im Allgemeinen das Problem ist, sondern eben auch die Fruktose im Speziellen!

Vielleicht geht es Dir genauso? Dann ist dieser Artikel für Dich 🙂 !

Was ist Fruktose und warum ist sie so problematisch?

Fruktose ist nichts anderes als Fruchtzucker und der kommt vor allem in Früchten wie Kernobst (bspw. Äpfel, Birnen), Beeren, exotischen Früchten (bspw. Granatapfel, Kaki) und Honig in hoher Konzentration vor.  Aber auch in fast jedem industriell gefertigten Nahrungsmittel findet man Fruktose. Haushaltszucker besteht beispielsweise zur Hälfte aus Fruktose und aus Glukose (Traubenzucker). Fruktose hat eine enorme Süßkraft und dient in vielen Nahrungsmitteln als Geschmacksträger. Um der Fruktose wirklich zu entkommen, muss man die Etiketten studieren!

Das sich dieser Aufwand lohnt, wird deutlich, wenn man sich die folgenden Fakten über Fruktose vor Augen führt:

Fruktose führt dazu, dass wir mehr essen!

Immer, wenn wir etwas essen, werden Appetithormone aktiv. Diese veranlassen unser Gehirn dazu, irgendwann zu sagen: “Genug, ich bin satt!”. Das funktioniert aber nicht, wenn das Lebenmittel Fruktose enthält. Denn für unsere steinzeitlichen Vorfahren, war Fruktose sehr selten zu ergattern. Wenn sie tatsächlich mal einen Strauch mit Beeren gefunden haben, waren sie in der Lage, alle auf einmal zu essen. Die Fruktose wurde umgehend in das Fettgewebe eingelagert. Das war damals super (weil selten), heute allerdings ist es problematisch, weil eben ein immenses Überangebot besteht. Von meinen Lieblingsobstsorten Kirschen und Melone kann ich problemlos riesige Mengen verdrücken. Es ist wie ein Rausch.

Fruktose wird direkt in Fett umgewandelt!

Wenn wir Fruktose essen, wird diese zum Großteil und sehr schnell im Fettgewebe gespeichert. Als Energiereserve. Durch das Überangebot wird diese Reserve allerdings nie geleert, sondern wächst immer weiter an. Das macht uns dick! Wenn wir hingegen Glucose essen, wird diese im Körper als Brennstoff verwendet. Sie wird relativ schnell verheizt, denn sie dient allen Organen, dem Gehirn und unserem Stoffwechsel als Brennstoff.

Fruktose macht uns krank!

Heute gibt es zahlreiche Studien, die herausgefunden haben, dass Fruktose uns krank macht. Das Immunsystem wird geschwächt, Krebserkrankungen können entstehen, Verdauungsprobleme auftreten, Hyperaktivität und Angstzustände uns quälen. Die Liste lässt sich lange fortsetzen. Es ist erwiesen, dass Zucker uns “vergiftet”! Durch einen hohen Konsum kann eine Fettleber entstehen, die wiederum das metabolische Syndrom hervorrufen kann. Das ist DER Wegbereiter für Herzerkrankungen, Diabetes und Krebs.

Verzehrempfehlungen

Wie ich bereits in meinem Artikel über den Zuckerverzicht beschrieben habe, sollten wir täglich nicht mehr als sechs Teelöffel Zucker zu uns nehmen (Kinder maximal vier). Wenn man bedenkt, dass ein mittelgroßer Apfel bereits vier Teelöffel enthält, wird klar, dass man den Verzehr wirklich im Auge behalten muss.

Deshalb meine ausdrückliche Empfehlung: maximal eine Portion (faustgroß) Obst pro Tag. Die Empfehlung täglich 5 Portionen Obst und Gemüse zu verzehren, muss man also relativeren. Es sollten vier Portionen Gemüse und nur eine Portion Obst sein.

Zusätlich sollten Honig und Trockenfrüchte nur in Ausnahmefällen gegessen werden.

Wenn man dann zusätzlich darauf achtet, keine versteckten Zucker zu sich zu nehmen, steht dem Wohlfühlgewicht nichts mehr im Wege. Und was in meinen Augen noch viel wichtiger ist: Deine Gesundheit (sowohl die körperliche, als auch die psychische) wird sich dadurch enorm verbessern. Du wirst Dich super fühlen!

Auch wenn der Verzicht eine große Herausforderung ist: bleib dran! Es lohnt sich!

Sommer-Liebe – Saisonkalender für Genießer

Sonne satt!

In diesem Jahr ist der Sommer fulminant gestartet und verwöhnt uns gleich zu Beginn mit viel Sonne, heißen Temperaturen und lauen Sommernächten! Was will man mehr 🙂 !

Ganz automatisch halten wir uns jetzt viel draußen auf, tanken Licht und frische Luft und genießen diese Zeit mit allen Sinnen! Wir fühlen uns voller Energie, sind kreativ und ausgelassen. Und ja: meist auch deutlich besser drauf als in der grauen und tristen Jahreszeit.

Das liegt unter anderem auch daran, dass unsere Ernährung im Sommer deutlich mehr Obst und Gemüse mit all seinen Vitalstoffen enthält.

Regional, saisonal und clean genießen

Heute möchte ich Dir einen Überblick über die Schätze der Natur geben, die momentan bei uns Saison haben. Diese Obst- und Gemüsesorten kannst Du also regional und somit günstig einkaufen und bist zudem bestens versorgt. In meinem Artikel über Clean Eating erfährtst Du warum das für Dich und Deinen Körper so wichtig ist.

Doch nun kommen endlich die Sommer-Highlights 🙂 !

Beeren

Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren, Heidelbeeren, Preiselbeeren… Beeren überall! Und das ist auch gut so! Denn sie liefern uns neben dem unschlagbaren Aroma eine Vielzahl an wertvollen Inhaltsstoffen. Diese schützen uns vor Infektionen und Entzündungen und fördern einen gesunden Blutdruck. Der hohe Anteil an Ballaststoffen fördert die Verdauung. Zudem enthalten Beeren viele sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide und Anthocyane auf, die antiviral, antioxidativ, entzündungshemmend und blutdruckregulierend wirken.

Allerdings sind Beeren sehr empfindlich und sollten deshalb nach der Ernte schnellstmöglich verarbeitet werden. Selbst im Kühlschrank können sie nur kurz aufbewahrt werden.

Kirschen

Die süßen Früchte haben im Juli Hochsaison sind ideal zum pur Vernaschen. Sie wecken – zumindest bei mir – die schönsten Kindheitserinnerungen 🙂 ! Reife Kirschen erkennt man an der glatten Haut und dem angenehmen Duft. Während man die süßen Sorten am Besten zu Marmelade oder Kompott verarbeitet, kann man die Sauerkirschen auch gut einfrieren und so das ganze Jahr über genießen.

Gurken

Endlich stammen sie aus dem Freiland und aus heimischen Anbau. Nun schmecken sie nicht wässrig sondern erfrischend aromatisch. Wenn Du Bio-Gurken oder Gurken aus eigenem Anbau hast, solltest Du sie nicht schälen, sondern mit Schale essen, dann darunter sitzen die meisten Vitamine.

Tomaten

Auch die Nachtschattengewächse kommen nun aus der Region (oder dem heimischen Garten) und liefern unzählige gesunde Inhaltssstoffe. Besonders bekannt ist das Lycopin, dass nachweislich zellschützend (antioxidativ) und krebshemmend wirkt. Zudem schützt es die Augen, die Blutgefäße und das Zahnfleisch. Es wirkt stark entzündungshemmend.

Weitere Sommerhits:

Natürlich gibt es neben den oben genannten Highlights noch zahlreiche andere Obst- und Gemüsesorten, die nun Saison haben. Durch die kurzen Transportwege sind sie nun günstig erhältlich und viel weniger mit Schadstoffen belastet als Exportware.

Du tust also durch eine regionale uns saisonale Ernährung nicht nur Deinem Körper etwas Gutes, sondern schonst auch Deine Haushaltskasse :-)!

Bei diesen Produkten kannst Du im Sommer bedenkenlos zugreifen:

Gemüse

Obst

Kräuter

Artischocken, Avocado, Blattspinat, Blumenkohl, Bohnen, Brokkoli, Eissalet, Erbsen, Fenchel, Kopfsalat, Lauch, Gurken, Paprika,  Radieschen, Rucola, Zuckerschoten Aprikosen, Feigen, Melone, Mirabellen, Pfirsiche, Pflaumen Lavendel, Rosmarin, Thymian, Oregano, Bohenkraut, Minze, Basilikum

Ernährungsumstellung versus Diät – oder gewinnen versus verlieren!

Diät als Lebensaufgabe

Es ist erschreckend und macht mich gleichzeitig traurig und wütend. Viel zu viele Menschen, Frauen noch häufiger als Männer, verbringen im Prinzip ihr gesamtes Leben damit Diät, zu halten. Oft beginnt es schon in der Kindheit und Jugend, dass wir glauben, durch den Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel “besser” zu werden. Besser im Sinn von schlanker, schöner, begehrenswerter und oft auch erfolgreicher. Schnell kommen wir so in eine Spirale aus einem Gefühl der Unzulänglichkeit, gefolgt von Verzicht und Selbstkasteiung, dem unweigerlich einsetzenden Scheitern und den damit verbundenen Versagensängsten. Und das setzt sich oft über die Jahre fort. Bis es völlig selbstverständlich geworden ist und bei manchen auch einfach unbewusst weiter läuft.

Diäten sind somit zur Lebensaufgabe geworden und beschäftigen uns körperlich und vor allem auch mental den lieben langen Tag.

Was genau ist eine Diät eigentlich?

Wenn man sich die Definition des Wortes einmal genauer anschaut, fällt einem schnell etwas auf. Früher verstand man unter dem Begriff die “Lebensführung / Lebensweise” im allgemeinen. Heute hat sich die Bedeutung gewandelt und steht eigentlich nur noch für eine “Reduktionskost” (Quelle: Wikipedia).

Das heißt, man reduziert die Aufnahme bestimmter Lebensmittel oder Makronährstoffe wie Kohlenhydrate, Fette oder Proteine um damit einen Gewichtsverlust anzustreben. Logischerweise sind in Zeiten der Diät so ziemlich alle Lebensmittel tabu, die etwas mit Lebensqualität zu tun haben. Pizza, Pasta, Eiscreme und Chips nenne ich mal als besonders prominente Beispiele 🙂 !

Diät = verlieren!

Genau deshalb lehne ich mich bewusst ein Stück aus dem Fenster und behaupte einfach mal, dass Diäten immer mit “verlieren” gleich zu setzen sind. Wenn wir eine Diät beginnen, VERLIEREN wir den Genuss und die Lebensfreude, die mit vielen Lebensmitteln einhergehen. Wir VERLIEREN die Möglichkeit mit anderen in ausgelassener Stimmung zusammen zu essen. Genauso VERLIEREN wir die Freude am Essen und fangen früher oder später an, unseren Körper für seine Lust auf Pizza, Pommes & Co. zu verachten. Wir haben das Gefühl uns einfach nicht in den Griff zu bekommen und VERLIEREN so den Bezug zu uns und unserem Körper.

Sobald die Diät dann scheitert, also abgebrochen wird – und das wird sie (ich kenne zumindest niemanden, der eine Diät sein Leben lang durchgezogen hat) – sitzen wir psychisch und mental meist in einem ziemlich tiefen Loch. Hier VERLIEREN wir den Glauben an uns selbst. Unser Selbstvertrauen ist ziemlich klein geworden und wir fühlen uns wie Versager. Wir VERLIEREN den letzten Funken Selbstliebe.

Und dann? Sehen wir meist das Bild eines bestimmten Körpertypes, das uns die Medien und die Werbung vorgaukeln und nehmen völlig gefrustet die nächste Diätrunde in Angriff. Was jetzt passiert, kannst Du Dir sicher denken. Das Spiel beginnt von vorne…

Stell Deine Ernährung um und liebe Dich selbst!

Um aus dieser Spirale auszusteigen braucht es genau zwei Schritte.
Der erste heißt: akzeptiere Dich wie Du bist! Und zwar heute! Nicht erst morgen und nicht erst dann, wenn Du einem angeblich optimalen (aber unrealistischen) Bild entsprichst. Nimm Dich einfach an und stoppe den Wahnsinn. Hör einfach damit auf! Das klingt in Deinen Ohren zu einfach und zu schön um wahr zu sein?
Ist es aber eigentlich nicht :-)! Denn vermutlich bist Du der einzige Mensch in Deinem Umfeld, der der Meinung ist, dass Du abnehmen solltest! Kann das sein?

Wenn Du Dir nicht sicher bist, wie Du das schaffen kannst, schau Dir den Film “Embrace” an! Öffne Dein Herz und Deinen Verstand für diese heilsame Botschaft!

Der zweite Schritt: stell Deine Ernährung auf Dauer um und lerne ungesunde Lebensmittel durch gute Varianten zu ersetzen. Stell Dich dem Thema und erweitere Dein Wissen!

Ernährungsumstellung = gewinnen!

Zuerst einmal möchte ich Dir erklären, was die Hauptunterschiede zwischen einer Diät und einer Ernährungsumstellung sind.

Eine Ernährungsumstellung ist ein lebenslanger Prozess und erfordert von Dir Geduld, Mut und Durchhaltevermögen. Die ersten Erfolge werden sich vermutlich erst nach einigen Wochen oder Monaten einstellen, aber sie werden bleiben. Du wirst mit der Zeit ein Gewicht erreichen, das genau zu Dir (nicht zur Model-Industrie) passt und das Du relativ leicht wirst halten können. Dadurch, dass Du die Veränderungen dauerhaft beibehältst wird es keinen Jo-Jo Effekt geben. Du wirst enorm in Deine Gesundheit investieren und von der geballten Ladung an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelemten und hochwertiger Energie in Deinen Nahrung provitieren und ihre gesundheitsfördernden Stoffe in Dich aufsaugen. Du wirst Dich super fühlen! Voller Kraft, Energie und Kreativiät.

Eine Ernährungsumstellung kann DER Hauptgewinn in Deinem Leben sein!
Denn das alles bekommst Du dafür:

  • eine gesunde Figur und einen leistungsfähigen Körper, der nur so vor Energie strotzt
  • einen wachen, fitten und klaren Geist
  • eine leistungsfähige Verdauuung, die meist störungsfrei läuft
  • einen tiefen und erholsamen Schlaf
  • Deine Haut, Haare und Nägel werden rein, strahlend und fest
  • ein Immunsystem, das vielen Erkältungen und Erkrankungen trotzen kann
  • einen sehr guten Schutz vor ernsthaften Erkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Beschwerden, Krebs und Zivilisationskrankheiten

Und als Extrabonus:

Du wirst unzählige neue Lebensmittel und Zubereitungsarten kennen lernen! Du wirst in der Lage sein, Pizzen selbst zu machen, die jede Fertigpizza noch lausiger als eh schon wirken lassen. Deine Nachspeisen werden reisenden Absatz finden und nicht nur herrlich süß schmecken, sondern auch noch gesund sein! Du kannst in 20 Minuten ein Abendessen auf den Tisch zaubern, das Dir alle Energie zurück gibt, die Du tagsüber verloren hast!

Du kannst mit Freunden und Deiner Familie zusammen essen und ohne schlechtes Gewissen genießen! Denn selbst wenn Du ausnahmsweise ungesund isst, weißt Du, das Du am nächsten Morgen wieder zu Deiner neuen gesunden Ernährung zurück kehren kannst und alles in Ordnung ist.

Denn bei einer Ernährungsumstellung gibt es keine Ge- oder Verbote. Alles ist im Gleichgewicht und jedes Nahrungsmittel hat seine Daseinsberechtigung. Du wirst es mit der Zeit lernen Deinen Weg zu finden.

Dein Körper wird es Dir danken und die mentale Freiheit und Freude, die Du gewinnst ist einfach unbezahlbar.

Wenn Du Hilfe brauchst, stehe ich Dir gerne zur Seite!
Melde Dich jederzeit bei mir!

Knuspriges Nuss-Granola – Der Hit auf jedem Frühstückstisch

Die erste Mahlzeit des Tages

Ein ausgiebiges und ausgewogenes Frühstück ist für unseren Körper und für unser Wohlbefinden extrem wichtig. Nur wenn wir morgens die Akkus gut aufladen, können wir voller Energie und guter Laune durch den Tag gehen. Für mich persönlich ist das Frühstück die schönste Mahlzeit des Tages. Ich liebe es in Ruhe einen Tee zu trinken, etwas leckeres zu essen und dann in aller Ruhe in den Tag zu starten. Deshalb bin ich auch bei der Auswahl der Lebensmittel ziemlich pingelig 😉 !

Allerdings ist es oft gar nicht so einfach abwechslungsreiche und cleane Alternativen zum Nutellabrot oder Fertigmüsli aus dem Supermarkt zu finden. Und die Zubereitung darf dann natürlich auch nicht lange dauern!

Nuss-Granola

Letzte Woche habe ich dann zum ersten Mal Knuspermüsli (oder wie es heutzutage so schön heißt: Granola 🙂 ) selbst gemacht. Und ich bin vom Ergebnis so begeistert, dass ich Dir das Rezept nicht vorenthalten möchte.

Neben dem Geschmack überzeugt das Granola auch durch seine gaballte Ladung an gesunden Fetten, hochwertigem Eiweiß, Ballaststoffen, Mineralstoffen und Vitaminen. Das ist wahres Powerfood!

Zutaten

Mit folgenden Zutaten habe ich mein Granola hergestellt, Du kannst aber auch jederzeit andere Flocken, Nüsse, Samen oder Kerne verwenden! Du kannst Dich gerne kreativ austoben 🙂 !

300 g Haferflocken
100 g gehackte Mandeln
100 g Mandelblättchen
50 g Kürbiskerne
100 g Sonnenblumenkerne
40 g Leinsamen
3 EL gepuffter Amaranth
1 EL Kokosflocken
1 TL Vanille
1 TL Zimt
1/2 TL Salz

Die Zubereitung

Alle Zutaten in einer großen Schüssel vermengen und dann auf ein Backblech mit Backpapier geben. Solltest Du andere, größere Nüsse verwenden, wie zum Beispiel Walnüsse, solltest Du sie vorher grob hacken.

Dann nimmst Du 5 EL Kokosöl und erwärmst es kurz mit 3 EL Ahornsirup (oder Honig). Das Kokosöl ist bei Raumtemperatur fest und löst sich bei wärmeren Temperaturen (beispielsweise über einem heißen Wasserbad) sehr schnell auf.

Dann gibst Du die Öl-Honig Mischung über die Nussmischung und rührst es gut durch. Das funktioniert auf dem Backblech eindeutig besser als in jeder Schüssel !

Dann gibst Du Dein Granola für circa 25 Minuten bei 170 Grad Umluft in den Backofen. Zwischendrin solltest Du es öfter durchrühren. Wenn die Mischung schön goldgelb geworden ist, nimmst Du das Blech aus dem Ofen und lässt es vollständig auskühlen. Erst dann kannst Du es in einen luftdichten Behälter geben! Dort hält es sich bis zu 4 Wochen.

Da ich ja nach wie vor sehr zuckerreduziert lebe, reicht mir die Menge Ahonrsirup. Du kannst aber gerne mehr dazu geben, wenn Du das Granola etwas süßer haben möchtest!

Genieße Dein Knuspermüsli nun mit Milch oder Jogurt und frischen oder getrockneten Obst oder verwende es für Deinen Chiapudding. Deiner Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt!

Lass es Dir schmecken!

Nun wünsche ich Dir viel Freude beim Ausprobieren! Das Granola schmeckt wirklich sehr lecker und das ganze Haus duftet tagelang danach :-)!

Hast Du eine andere Variante ausprobiert? Dann lass doch gerne einen Kommentar da und lass uns daran teilhaben!
Ich bin schon sehr gespannt! 🙂

Dein neues Lieblingsritual – Warum ein Dankbarkeitstagebuch ALLES verändert

Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.

Mit diesem Zitat von Francis Bacon möchte ich diesen Beitrag über Dankbarkeit beginnen. Ich möchte Dir heute ein kleines Ritual zeigen, dass Dich innerhalb weniger Minuten glücklich machen kann. Wenn Du es fest in Deinen Alltag integrierst, kann es Dich sogar tiefgehend und dauerhaft verändern.

Dankbarkeit, Bescheidenheit und eine gewisse Demut sind in der heutigen Zeit leider etwas aus der Mode gekommen. “Mein Haus, mein Auto, meine Yacht… “ – das ist der neue Leitsatz in vielen Bereichen unserer Gesellschaft geworden. Kombiniert mit “schneller, höher, weiter” setzen wir uns alle maßlos unter Druck und kommen in unserem Alltag einfach nicht mehr zur Ruhe. Wir werden unruhig und haben immer Angst eine Chance zu verpassen, die uns mit den anderen mithalten lässt. Wir laufen das falsche Rennen, in dem ein 1. Platz keinen Sieg bedeutet. Bald äußert sich sowas in schlaflosen Nächten und den ersten Krankheitsbildern, wie Kopfschmerzen, Heißhunger oder Appetitlosigkeit, Hautproblemen oder ähnlichen.

Diesen Kreislauf kannte ich auch selbst lange Zeit nur zu gut. Und in meiner täglichen Arbeit mit jungen Frauen und Müttern erlebe ich oft, dass diese ihr Leben als anstrengend, stressig und deprimierend wahrnehmen. Das Leben ist ein (innerer) Kampf geworden und man ist oft nur mit den großen und kleinen Problemen des Lebens beschäftigt. Der Genuss und die Entspannung kommen dabei viel zu kurz.

Den Blickwinkel ändern…

Das schlimmste an dieser Situation ist, dass wir völlig den Blick dafür verlieren, wie WUNDERvoll und ZAUBERhaft unser Leben tatsächlich ist. Wir sind  so fokussiert auf das, was uns vermeintlich noch fehlt und versuchen es so krampfhaft zu bekommen, dass wir den REICHTUM in unserem Leben übersehen.

Es ist Zeit diesen Blickwinkel zu verändern!

Vor längerer Zeit hat mich folgende Frage ganz tief zum Umdenken bewegt:
“Was wäre, wenn wir morgens beim Aufwachen, nur das in unserem Leben hätten, wofür wir Gott am Abend zuvor gedankt haben.”

Ich bin mir sicher, das Leben vieler von uns, wäre erschreckend leer!

Deshalb ändere noch heute Deinen Blickwinkel! Fokussiere Dich auf die Dinge, in Deinem Leben, für die Du dankbar sein kannst (und vielleicht musst!)!

Das können ganz offensichtliche Dinge wie Deine Gesundheit, Deine Familie, Dein warmes und sicheres Zuhause, das tägliche Essen, die heiße Tasse Kaffee am Morgen… sein. Aber auch abstraktere Dinge, wie der Frühling, der sich momentan überall seinen Weg bahnt oder die Sonne, die jeden Morgen für Dich scheint, die verschmierte Hand Deines Kindes, die sich in Deine schiebt. Vielleicht schaffst Du es sogar, für die Dinge Dankbarkeit zu empfinden, die Dich momentan noch traurig machen.
Ich habe beispielsweise lange mit meinen Schwangerschaftsstreifen gekämpft. Heute bin ich auch dafür dankbar, denn es gibt viele Frauen, die froh wären welche zu haben, weil sie ein Zeugnis für eine Schwangerschaft sind. Frauen, die nicht schwanger werden können, muss meine Einstellung damals sehr weh getan haben.

Dankbarkeit verändert unsere Prioriäten

Heute kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass eine große Portion Dankbarkeit das Leben wirklich von Grund auf verändern kann! Es lenkt den Blick weg von den angeblichen Schwachstellen, unerfüllten Sehnsüchten und Missständen in unserem Leben, hin zu dem unermesslichen Reichtum, der uns umgibt.

DAS schafft Ruhe und Ausgeglichenheit und lässt uns die Entspannung finden, die leider so oft fehlt!

Dein Dankbarkeitstagebuch

Seit ungefähr drei Jahren führe ich nun bereits ein Dankbarkeitstagebuch. Klar gibt es Zeiten, in denen ich meine Gedanken mal nicht schriftlich fixiere, aber es gehört zu meiner täglichen Routine dazu.

Und ich möchte auch Dich dazu ermutigen, diese kleine Ritual in Dein Leben zu integrieren!
Besorg Dir doch ein kleines, schönes Notizbuch und setze Dich jeden Abend für 3 Minuten an einen ruhigen Ort und notiere Dir alles, wofür Du dankbar bist.
Schreibe alles auf, was Dir einfällt. An ganz dunklen und traurigen Tagen sollten es trotzdem mindestens drei Punkte sein. Gib nicht auf, bevor Du sie gefunden hast!

Schon die Übung an sich wird Dir unheimlich gut tun und Dir helfen, Deinen Blickwinkel zu verändern.
Aber das Büchlein wird Dir auch in den schwersten Zeiten zur Seite stehen, denn dann kannst Du es aufschlagen, darin blättern und Dich von Deiner gesammelten Dankbarkeit durchfluten lassen, bis Du Dich wieder besser fühlst!

Probier es noch heute aus! Tu es wirklich und mach Dich auf Deine spannende Dankbarkeitsreise!
Viel Spaß dabei! 🙂

Liebe oder Hass? Warum trainierst Du eigentlich?

Ich trainiere, weil ich meinen Körper liebe – nicht weil ich ihn hasse

In der Überschrift steckt zugegebenermaßen ein Stück Provokation. Und das mit voller Absicht!
Mit diesem Blogartikel möchte ich Dich auffordern und auch ermuntern, Deine Trainingsabsichten einmal kritisch zu hinterfragen. Also: Warum trainierst Du eigentlich?
Nimm Dir ruhig mal ein paar Minuten Zeit, hol Dir Stift und Zettel und notiere Dir Deine Gedanken!

Meine eigenen teile ich gerne mit Dir: Als Kind und auch in meiner Jugend habe ich leidenschaftlich gerne Sport gemacht, egal ob Fussball oder Volleyball, schwimmen, (Ein)rad fahren, joggen, Ski und Snowboard fahren, Schlittschuh laufen oder Leichtathletik. Ich habe es geliebt und war in jeder freien Minuten aktiv! Dabei habe ich mir nicht den Kopf über meinen Trainingspuls, Wiederholungszahlen, Regenerationszeiten oder Gewichte gemacht und ich hatte auch kein schlechtes Gewissen, wenn ich einmal nichts getan habe. Ich war mit mir selbst völlig im Einklang und habe Sport aus Spaß und mit viel Leichtigkeit gemacht!

Doch irgendwann habe ich (wie fast jeder) festgestellt, dass ich durch das Training meine Körperform, meine Silhouette beeinflussen kann. Schnell kippt das Ganze und ich machte keinen Sport mehr, weil es mir Spaß machte, sondern weil ich meinen Körper verändern wollte. Ich konnte mich nur selbst annehmen und glücklich sein, wenn ich das Gefühl hatte, genug dafür getan zu haben – und das war sehr selten der Fall.

Die Leidenschaft, die ich einst beim Training empfunden hatte, war zum knallharten Leistungsdenken geworden. Aus dem Gefühl des Einklangs mit meinem Körper, wurde Ablehnung.
Aus Liebe wurde Hass.

Der weite Weg zurück

Wie Du Dir vielleicht vorstellen kannst, war mein Weg zurück zu einem guten Körpergefühl und zu einer positiven Art zu trainieren lang und steinig. Es verging viel Zeit, bis ich überhaupt verstand, warum ich permanent unzufrieden und unglücklich war und dass nicht meine Umstände daran schuld waren, sondern mein verqueres Leistungsdenken. Die Erkenntnis traf mich wie ein Blitz.

Doch Gewohnheiten ändern sich nicht von heute auf morgen! Zwar ist die Erkenntnis der erste und unverzichtbare Schritt in die richtige Richtung, aber dann folgt eine gewisse Zeit der Umstellung, des Scheiterns und des wieder neu Versuchens.

Der Schlüssel liegt in Dir

Wie sieht es bei Dir aus? Bist Du Deinen Motiven zu trainieren schon etwas näher gekommen? Falls auch Deine Absichten in eine ähnliche Richtung gehen wie meine damals und Du Dich immer wieder fragst, warum Dein Training nicht (kaum) fruchtet, möchte ich Dir noch einen Schlüssel mit auf den Weg geben!

Und der nennt sich SELBSTLIEBE !

Frage Dich, bei allem was Du für und mit Deinem Körper tust, ob es Dir wirklich gut tut!
Überlege Dir, ob es Deinem Körper mehr Kraft gibt oder ob es Dir Kraft raubt.
Finde heraus, ob Du es tust, um Disziplin vorzutäuschen, oder weil Du wirklich verstanden hast, dass es nicht gut für Dich ist.
Hinterfrage Deine Motive! Immer und immer wieder!

Wenn Du etwas nicht aus Liebe (zu Dir selbst) tun kannst, dann lass es lieber!

Entwickle gesunde Trainingsprinzipien

“Viel hilft viel!” – Das ist ein Trainingsgrundsatz, der sich leider noch immer hartnäckig hält. Nur ist er halt grundverkehrt. Viele Menschen trainieren zu oft, zu hart und unausgewogen. Und so versuchen viele in einen eh schon übervollen Terminkalender noch eine Trainingseinheit unterzubringen oder trainieren trotz schmerzender Gelenke und Muskeln. Egal wie müde und ausgebrannt wir Frauen (vor allem Mamas) uns auch fühlen – die obligatorische Trainingseinheit MUSS sein. Koste es was es wolle!

Gerade als Trainingseinsteiger oder nach einer Schwangerschaft und Geburt, ist es aber unerlässlich, langsam und mit Bedacht zu starten. Schaffe erst mal eine gute körperliche Grundlage, bevor Du das Training intensivierst.

Wenn es Dir wichtig ist, einen gesunden (statt einen auf Biegen und Brechen schlanken) Körper zu haben und Du mit Freude und Leichtigkeit am Training dranbleiben möchtest, dann solltest Du folgende Prinzipien beachten:

  • Muskelkater ist ein No Go ! Leichtes Ziehen nach dem Training ist ok und Du darfst auch ruhig merken, dass Du etwas getan hast, aber Schmerzen sind absolut tabu! Denn sie zeigen Dir ganz klar auf, dass das Training zu hart war und Deine Muskeln Mikroverletzungen davon getragen haben.
  • Kein Training wenn Du krank bist! Quäle Deinen Körper nicht durch Workouts und Trainingseinheiten, wenn Du krank bist oder Kopfschmerzen (Migräne) hast. Die Anstrengung würde Dich nur noch weiter schwächen und den Genesungsprozess verlängern. Kurier Dich aus und warte bis die Kopfschmerzen abgeklungen sind.
  • Kein Training bei extremen Wetterbedingungen. Gerade als Einsteiger solltest Du bei extrem kalten oder heißen Temperaturen nicht oder nur sehr dosiert trainieren. Vielleicht kannst Du einfach ein paar Runden im (Hallen)bad drehen?
  • Sport baut keinen Stress ab! Auch wenn es sich oft so anfühlt! Auch ein sportliches Training ist im Prinzip purer, zusätzlicher Stress für den Körper und somit nicht in jeder Situation sinnvoll. Wir fühlen uns durch das Training nur kurzzeitig besser, weil durch die Bewegung Endorphine ausgeschüttet werden. Diese Hormone verschwinden wieder, der Stress aber bleibt. Deshalb lieber spazieren oder walken gehen, wenn Du einen heftigen Tag hinter Dir hast.

Wer ist der eigentliche Übeltäter?

Akzeptiere Dich und Deinen Körper, so wie er HEUTE ist. Das ist wohl der wichtigste Grundsatz von allen. Wenn Du Dich heute nicht akzepterien kannst, kannst Du es vermutlich morgen auch nicht und auch nicht dann, wenn bereits die ersten Kilos gepurzelt sind.

An Deiner mangelnden Selbstachtung ist nicht Dein Körper schuld, sondern Deine Seele! Und die lässt sich durch Sport nicht beeinflussen! Es sind nicht Deine Oberschenkel, Dein Bauch oder Dein Po, die Dich unglücklich machen. Es sind die negativen Gedanken und die negative Einstellung, die Du Dir selbst gegenüber hast. Hier musst Du anfangen zu arbeiten!

Dann wird Dein Training wieder Spaß machen und keine reine Pflichterfüllung sein. Die Leichtigkeit und die Freude, die Du brauchst um gute Ergebnisse zu erzielen, sind dann plötzlich wieder da und Du wirst Dich wunderbar fühlen!

Probier es aus! Wenn ich es geschafft habe, mein Denken zu verändern, kannst Du das auch!
Herzensgrüße Tanja

Wenn Du das Thema Selbstliebe für Dich vertiefen willst, kannst Du gerne meine Blogserie dazu lesen. Hier gehts direkt zum ersten Teil!

Babypfunde ade! 4 entspannende Wahrheiten über Deinen Afterbabybody

Hallo neues Leben!

Nach der Geburt Deines Babys hat sich für Dich alles verändert. Du hast nicht nur Deinem Kind das Leben geschenkt, sondern auch Dir selbst einen Neubeginn! Was für eine spannende und herausfordernde Zeit 🙂 !

Wenn ich selbst an die ersten Wochen und Monate als Mama zurückdenke, komme ich immer wieder ins Staunen. In dieser Zeit verschieben sich unsere Prioritäten komplett. Vorher war ich ein Workaholic, Idealistin, Perfektionistin, Sportlerin und ständig auf dem Sprung. Doch nun bekam mein Leben von einen Tag auf den anderen einen ganz anderen Maßstab, ein völlig neues Tempo.

Der K(r)ampf mit den Pfunden

Neben der Liebe zu meiner Tochter, trieb mich ein Gedanke ständig um: ich sorgte mich in dieser Zeit viel zu sehr darum, wie sich mein Körper in der Schwangerschaft verändert hatte. Ich hatte fast 30 Kilo zugenommen und fühlte mich einfach nicht mehr wohl. Ich war mir selbst extrem fremd geworden. Durch eine Verletzung der Rippen, die ich mir während der Geburt zugezogen hatte, dauerte es fast ein Jahr, bis ich wieder “richtig” trainieren konnte. Richtig in meinen Augen! Denn ich hatte tatsächlich viel zu hohe Ansprüche an mich selbst und habe mich innerlich dagegen gewehrt meinen Körper so zu akzeptrieren wie er eben ist.

Für mich war das ein harter Kampf. Aber ich habe viel dazu gelernt! Auch weil ich genau in dieser Zeit meine Ausbildung zur “Kursleiterin Fit durch die Schwangerschaft” gemacht habe.

Heute möchte ich Dir dabei helfen, Deinen Körper zu verstehen und ihn liebevoll zu begegnen!
Deshalb kommen hier vier entspannende Wahrheiten über Deinen Afterbabybody:

Habe Geduld mit Dir und Deinem Körper!

Vielleicht ist Dein Bauch nach der Geburt als eine zu groß wirkende leere Hülle zurück geblieben und die Haut viel zu weich. Vielleicht haben sich auch Fettpolster an Hüften und Oberschenkeln gebildet, oder Du bemerkst, dass Deine Muskeln den Großteil ihrer Kraft eingebüßt haben. Aber ich kann Dich beruhigen: das ist zum einen völlig normal und zum anderen ist unser Körper in der Lage die meisten Rückbildungsprozesse völlig von alleine ablaufen zu lassen! Du musst nur Geduld haben. Durch die Hormonumstellungen nach der Geburt, während und nach dem Stillen wird sich Dein Körper von ganz alleine verändern!

Das heißt, Du musst das nicht durch Fasten und intensiven Sport für ihn “übernehmen”. Setz Dich nicht so unter Druck und glaube nicht, dass Du damit viel beschleunigen kannst! Klar, ein sanftes Training und eine ausgewogene, gesunde Ernährung werden diese Prozesse unterstützen, aber eben auch nicht mehr!

Deshalb: entspann Dich und tu nur das, was Dir wirklich gut tut!

Akzeptiere, was nicht zu ändern ist!

Ich möchte an dieser Stelle ganz aufrichtig zu Dir sein und Dich ermuntern Dinge zu akzeptieren, die nicht zu ändern sind! Viele Frauen haben beispielsweise nach der Geburt des ersten Kindes ein verbreitertes Becken oder es sind die Füße eine Nummer größer geworden. Das lässt sich nicht umkehren!
Oft bleiben auch Schwangerschaftsstreifen zurück. Die Linien an Beinen, Bauch, und Brüsten verblasen zwar mit der Zeit, sie werden aber nur in den seltensten Fällen wieder ganz verschwinden. Auch hier gilt es, sich selbst achtsam zu begegnen und sie als Zeichen der Liebe zu begreifen. Sie erzählen schließlich von der Zeit, als Du Dein Kind 9 Monate unter Deinem Herzen getragen hast! Das ist nicht peinlich oder hässlich, sondern einfach ein Teil Deiner Lebensgeschichte!

Finde Deine neue Traumfigur!

Statt unbedingt Deine alte Figur zurück haben zu wollen, solltest Du Dich auf die Suche nach Deiner neuen Traumfigur machen. Das kann wirklich ein sehr spannender Prozess sein :-)! Lerne Dich selbst nochmal neu kennen und finde heraus, in welchem Körper Du Dich jetzt als Mama wohlfühlen könntest! Dein Körper hat in der Schwangerschaft und bei der Geburt großartiges geleistet! Das gilt es zu würdigen!

Natürlich musst Du Dich nicht mit einem schlaffen Bauch und Fettpölsterchen abfinden, wenn sie Dich stören. Aber sei Dir bewusst, dass sichtbare Veränderungen der Figur oft bis zu einem Jahr brauchen. Eine alte Hebammenweisheit besagt nicht umsonst: 9 Monate kommt der Bauch, 9 Monate geht er!

Finde also ein Trainingsprogramm und eine Form der Ernährung, die diesen Veränderungen Zeit geben und sanft zu Deinem Körper sind!

Du bist einfach wunderbar!

Auch seine eigene Weiblichkeit muss man nach der Geburt des Babys wieder neu finden! Das benötigt, genau wie die körperlichen Veränderungen, seine Zeit. Bald wirst Du es wieder schaffen, Dich hübsch und begehrenswert zu fühlen! Ganz sicher!

Und falls Dir das heute noch keiner gesagt hat: Deine veränderte Figur erzählt von der Liebe, die einen so großen und wichtigen Bereich Deines Lebens in Besitz genommen hat! Dein warmes und geduldiges Mutterherz macht Dich zur schönsten Frau der Welt und das Strahlen in Deinen Augen, wenn Du Dein Kind ansiehst, lässt selbst die Sterne blass aussehen! Kurz: Du bist einfach wunderbar! 🙂

Ich wünsch Dir einen zauberhaften Tag, Du liebe und wunderschöne Mama!

Frisch, frischer, Frühling – Saisonkalender für Genießer

Frühling für Genießer

Endlich ist er da, der langersehnte Frühling 🙂 ! Überall zeigt sich nun frisches Grün. Es sprießt und duftet überall. Die Natur um uns herum erwacht so langsam aus dem Winterschlaf. Auch wir fühlen uns nun wieder energiegeladen, fröhlich und voller Leichtigkeit! Einfach herrlich!

Aber auch im Gemüseregal tut sich nun so einiges. Es gibt endlich wieder frische Kräuter wie Schnittlauch, Kerbel oder den knoblauchwürzigen Bärlauch. Ein Fest für unseren Geruchssinn 🙂 ! Frühlingszwiebeln quietschen vor Frische, wenn wir sie aneinanderreiben. Und allmählich kehren auch Spargel, Rharbarber und frische Erdbeeren aus heimischen Anbau in unsere Regale zurück.

Regional, saisonal und clean genießen

Wie ich bereits schon in meinem Artikel über Clean Eating beschrieben habe, gehört der regionale und saisonale Verzehr von Lebensmitteln unbedingt zum cleanen Essen dazu. Um Dir die ganze Bandbreite dieser Produkthits zugänglich zu machen, stelle ich Dir in diesem Artikel einige der Frühlings-Highlights etwas detaillierter vor!

Bärlauch

Ab März findet man den nach Knoblauch duftenden Bärlauch in schattigen, feuchten Wäldern und auf Wiesen. Dort verströmt er sein wunderbares Aroma. Du solltest ihn am Besten vor der Blüte ernten, da er in dieser Zeit am intensivsten schmeckt. Achte beim Sammeln aber darauf, dass Du ihn nicht mit den giftigen Maiglöckchen verwechselst. Die lanzettförmigen Blätter sehen sich sehr ähnlich. Bärlauch kann man aber auch auf Märkten und teilweise in Supermärkten bekommen. Vom Geschmack her erinnert er ebenfalls an Knoblauch. Verwende ihn immer frisch und mische ihn immer erst zum Schluss unter warme Gerichte, sonst verliert er an Aroma. Du kannst Bärlauch für Pesto, Suppen, Salate, Saucen, Pasta, zu Kartoffeln, Fleisch und Fisch verwenden.

Brunnenkresse

Auch Brunnenkresse findet man noch relativ häufig in freier Natur. Sie liebt klares, sauberes Quellwasser in kleinen Wald- oder Gebirgsbächen. Nach dem Pflücken immer feucht halten, damit die fleischigen Blätter frisch bleiben! Brunnenkresse schmeckt scharf und senfähnlich und sorgt im Salat, auf Brot oder im Quark für einen exquisiten Geschmack. Das besondere Extra: Brunnenkresse hat einen sehr hohen Vitamin-C-Gehalt.

Möhren

Das Lieblingsgemüse der Deutschen kann man ab Anfang Mai in den Gewächshäusern ernten, ab Juni dann auch im Freiland. Die frühen Sorten schmecken herrlich süß und zart und müssen nicht geschält werden. Möhren enthalten viel Carotin, eine Vorstufe des Vitamin A. Dieses stärkt das Immunsystem und die Sehkraft.

Radieschen

Jeder liebt sie 🙂 ! Egal ob im Salat oder typisch bayrisch auf dem Butterbrot: jetzt gibt es endlich wieder Radieschen aus dem Freiland und die punkten mit ihrer feinen und milden Schärfe. Was viele nicht wissen: auch die grünen Blätter schmecken hervorragend! Einfach kleinschneiden und in den Salat oder Smoothie geben!

Rhabarber

Wenn man die Stangen erst mal von der Haut befreit hat, kann man allerhand damit machen. Sie lassen sich zu Kompott, Marmelade, Kuchen, Sorbet, Grütze oder einem Auflauf verarbeiten. Ab Juni sollte man den Rhabarber nicht mehr essen, da er mit der Zeit Oxalsäure ansammelt.

Spargel

Mittlerweile wird Spargel nicht mehr nur von Gourmets geliebt, sonder er hält großflächig Einzug in unsere Küchen. Bis zum 24. Juni wird er geerntet. Je frischer er ist, desto besser schmeckt er! Grüner Spargel wächst über der Erde und bekommt durch das Sonnenlicht seine Farbe. Ihn musst Du nur im unteren Drittel schälen. Spargel hat wenig Kalorien, dafür aber umso mehr Vitamine!

Weitere Frühlingsstars

Neben den oben genannten Lebensmitteln gibt es jetzt im Frühling noch viele weitere, die Du nun regional kaufen kannst. Durch die kurzen Transportwege, bekommst Du sie zudem auch viel günstiger als die Exportware. Du tust also durch eine regionale uns saisonale Ernährung nicht nur Deinem Körper etwas Gutes, sondern schonst auch Deine Haushaltskasse :-)!

Bei diesen Produkten kannst Du im Frühling bedenkenlos zugreifen:

Gemüse

Obst

Artischocken, Avocados, Bataviasalat, Blumenkohl, Brokkoli, Chinakohl, Eichblattsalat, Frühlingszwiebeln, Frühkartoffeln, Gurken, junger Knoblauch, Kohlrabi, Kopfsalat, Löwenzahn, Lollo rosso, Lauch, Mairübchen, Mangold, Rettich, Romanesco, Sauerampfer, Spinat, Spitzkohl, Staudensellerie, junger Weißkohl, Wirsing, Zuckerschoten Ananas, Äpfel, Birnen, Clementinen, Erdbeeren, Grapefruits, Kiwis, Mangos, Melonen, Orangen, Papayas

An die Töpfe, fertig, los!

Ich weiß ja nicht wie es Dir geht, aber ich hab jetzt Appetit! Ich fahr jetzt einkaufen und bereite mir dann ganz in Ruhe und voller Vorfreude ein Frühlingsessen zu :-)!

Lauf los! – Dein achtsamer Weg zu mehr Selbstliebe (3)

Lauf los und mach Dich auf den Weg!

Heute, im letzten Teil meiner Beitragsserie zum Thema Selbstliebe, geht es nun darum, aktiv zu werden. Ich ermuntere Dich, Dich in Bewegung zu setzen! Jetzt ist es an der Zeit, die Dinge, die Dir in den letzten Wochen bewusst geworden sind, auch Wirklichkeit werden zu lassen.

Sicherlich weißt Du (aus eigener Erfahrung), wie schwer es ist, sich neue Gewohnheiten zuzulegen. Gerade wenn es darum geht, die Einstellung sich selbst gegenüber zu verbessern, tun wir Frauen uns leider oft hart. Das kann zum einen daran liegen, dass wir schon als Kinder Sätze zu hören bekommen haben wie: “Stell Dich nicht so an!”, “Das wirst Du doch wohl schaffen!”, “Kümmer Dich um Deinen kleinen Bruder!” oder “Sei doch vernünftig!”. Das alles bringt uns weg von unseren eigenen Bedürfnissen. Wenn wir dann noch in einem sozialen Umfeld leben – sei es Schule, Studium, Arbeit, Familie, Freunde – in dem man sich die Zuneigung der anderen durch eine gute Leistung verdienen muss, setzt sich schnell eine Negativspirale in Gang. Wir definieren uns nur noch über unsere Leistungsfähigkeit, unser Durchhaltevermögen, unsere Fähigkeit mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen und unsere Belastbarkeit.

Solange wir den Erwartungen der Anderen und den Druck von außen stand halten können, ist alles paletti. Probelmatisch wird es dann, wenn wir das einmal nicht mehr können oder wollen.

Nimm es in die Hand!

Deshalb ist es unglaublich wichtig, dass Du es schaffst, rechtzeitig aus diesem Hamsterrad auszusteigen. Nimm Dein Leben ab heute selber in die Hand und übernimm Verantwortung für Dich und Deine Bedürfnisse! Du wirst erstaunt sein, wie viel Energie Du DANN haben wirst und wie viel Du DANN plötzlich leisten kannst.

Sorge ab heute gut für Dich selbst und lege Dir neue, gute Gewohnheiten zu!

Du fragst Dich jetzt vielleicht wie das gelingen kann? In Römer 12,21 steht, dass wir das Schlechte mit dem Guten überwinden sollen. Und darin liegt meiner Meinung nach der Schlüssel. Zerbrich Dir nicht den Kopf darüber, was Du alles NICHT kannst, oder NICHT tust oder NIE schaffen wirst (= das Schlechte), sondern fange noch heute damit an, aktiv die neuen Gewohnheiten ( = das Gute) zu leben.

4 Schritte in Dein achtsames Leben:

Mit diesen 4 Schritten wird es Dir leicht fallen, Deine Gewohnheiten zu verändern!

  • Lege Deine Passivität ab

Hör auf immer nur zu warten, bis sich etwas verändert. Hör auf Dich am Schweif des Pferdes hängend durch das Leben schleifen zu lassen. Steig in den Sattel, greif Dir die Zügel, setz Dich aufrecht hin und reite los! Du bestimmst die Richtung!

  • Verbanne Stress und Hektik aus Deinem Leben!

Geh es ruhig an. Mach immer nur eine Sache und hetze Dich nicht. Denn immer wenn Du unter Zeitdruck gerätst, wirst Du automatisch, unbewusst agieren und zu gewohnten Handlungsweisen zurückkommen. Das kann zum Beispiel bedeuten, sich genügend Zeit für das Mittagessen einzuplanen. Dann kannst Du in Ruhe etwas zubereiten und musst nicht doch in letzter Sekunde zum Fertigprodukt greifen oder einen Zwischenstopp beim Bäcker einlegen.

  • Erstelle einen Habbit Tracker

Erstelle Dir eine Liste mit neuen, guten Gewohnheiten, die Du in Deinem Leben etablieren möchtest. Nimm dazu am Besten ein kariertes Blatt und gestalte es zu einer Art Kalender. Nun kannst du an jedem Tag, an dem Du es geschafft hast, Deine neue Gewohnheit umzusetzen, ein Kästchen ausmalen. So siehst Du auf den ersten Blick deine Fortschritte und hast eine prima Motivation dran zu bleiben!

Hier kannst Du Dir meinen Habbit Tracker als Vorlage downloaden:
Habbit tracker

  • Bleib am Ball

Es dauert in etwa 30 Tage, bis sich neue Gewohneheiten in uns festsetzen. Also bleib am Ball und sei geduldig mit Dir selbst! Weiche nicht von Deinem Weg ab!

Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst!

Abschließend möchte ich Dir jetzt auf die Schulter klopfen! Schön, dass Du bereit bist, diesen neuen Weg für Dich einzuschlagen. Bleib beharrlich dabei und stehe für Dich selbst und Deine Bedürfnisse ein. Es wird sich lohnen. Denn wenn es Dir gut geht, wenn Du voller Energie und Kraft bist und Du Dich rundum wohl fühlst, wird es Dir umso leichter fallen Deinen Nächsten zu lieben! Du wirst es von Herzen gerne tun! Und dann profitieren wirklich alle von Deiner Selbstliebe!

Ich wünsche Dir alles Liebe!

Nur Mut! – Dein achtsamer Weg zu mehr Selbstliebe (2)

Na, wie lief Dein Date?

Diese Frage mag Dir jetzt vielleicht komisch vorkommen 🙂 ! Aber in meinem letzten Blogartikel habe ich Dich dazu aufgefordert, Dir täglich eine 15 minütige Ich-Zeit zu gönnen. Und das ist ja quasi ein Date mit Dir selbst! Hast Du es geschafft, Dich mit Deinen Wünschen und Bedürfnissen näher auseinander zu setzen? Ich wünsche es Dir von Herzen! Ich wünsche Dir, dass Du Klarheit gefunden hast! Einen Ansatzpunkt oder schon eine konkrete Vorstellung davon, was Du anpacken und verändern möchtest!

Heute, im zweiten Teil dieser Beitragsreihe, möchte ich Dir Mut machen, nun auch Schritte zur Veränderung zu gehen.

Du bist wichtig!

Diese Botschaft möchte ich heute ganz bewusst an alle jungen Frauen und ganz besonders an die Mamas rausgeben: Du bist wichtig! Du bist wundervoll, genau so wie Du bist! Du bist einzigartig und Du bist liebenswert! Du bedeutest für irgendjemanden die Welt! Du machst für irgendjemanden den feinen Unterschied! Sei Dir dessen immer bewusst!

Und was mir noch wichtiger ist: Du musst es Dir nicht erst verdienen, dass es Dir gut gehen darf. Nein, das ist Dein Recht, von Geburt an! Fang nicht erst dann an, Dich um Dich und Deine Bedürfnisse zu kümmern, wenn es schon zu spät ist!

  • Ruh Dich nicht erst aus, wenn Du müde bist! Ruh Dich aus bevor Du erschöpft und ausgebrannt wirst.
  • Fang nicht an gesund zu essen, wenn Du Dein Spiegelbild nicht mehr ertragen kannst. Gönne Dir jeden Tag frisches und gesundes Essen!
  • Trinke nicht erst, wenn Du Kopfweh hast und Dich nicht mehr konzentrieren kannst! Trinke, um Deinen Körper vital und lebendig zu halten.
  • Bewege Dich nicht erst, wenn Dein Körper schmerzt und völlig aus der Form geraten ist. Bewege Dich freiwillig Tag für Tag, weil das Deiner Natur entspricht (damit ist nicht unbedingt nur Sport gemeint).
  • Lauf nicht davon, wenn Dir alles über den Kopf gewachsen ist. Geh täglich raus an die frische Luft und lass zu, dass der Wind Deinen Kopf frei pustet 🙂 !
  • UND: Ignoriere kleine Probleme nicht so lange, bis sie zu einer großen Katastrophe herangewachsen sind (das tun sie meistens). Pack es gleich an und gestalte Dein Leben aktiv!

Steh für Dich selbst ein!

Wenn wir mit unserer Situation unzufrieden sind und es uns schlecht geht, neigen wir oft dazu anderen oder unseren Umständen die Schuld daran zu geben. Meiner Erfahrung nach ist das aber (oft) der falsche Weg. Oder zumindest der vermeintlich einfachere. Denn wir geben damit die Verantwortung für uns und unser Wohlbefinden ab. Dabei sollten wir einmal genauer hinschauen! Wir können nicht von anderen erwarten, dass sie unsere Bedürfnisse wahrnehmen und stillen, wenn wir sie selbst nicht klar kommunizieren und durchsetzen.

Deshalb mein Appell an Dich:

Lerne Deine Bedürnisse kennen und trau Dich dafür einzustehen! Sei mutig!
Gib Deinem Umfeld eine Chance Dir zu helfen!

Was so einfach klingt, ist in der Realität oft gar nicht so einfach umzusetzen! Aber bleib dran und wachse innerlich!

Im nächsten Beitrag zeige ich Dir konkrete Schritte, die Du unternehmen kannst, um Deinen Weg zur achtsamen Selbstliebe weiter zu gehen!