Energiekugeln – eine runde Sache

Heute habe ich einen kreativen Nachmittag in der Küche verbracht. Dabei sind vier verschiedene Rezepte für cleane Energiekugeln entstanden!

Energie pur

Heute habe ich einen kreativen Nachmittag in der Küche verbracht. Dabei sind vier verschiedene Rezepte für cleane, vegane Energiekugeln entstanden und ich teile sie hier gerne mit Dir 🙂 !

Wie der Name schon sagt, liefern diese kleinen Bällchen viel Energie und vertreiben so jedes Nachmittagstief oder auch Heißhungerattacken, die uns tagsüber das Leben schwer machen können.

Einfach gerollt

Besonders faszinierend ist die einfache Zubereitung der Energiekugeln! In der Regel reicht eine kleine Schüssel, ein bis zwei Löffel und einige Grundzutaten, die man meistens eh schon zu Hause hat! Man braucht weder eine Küchenmaschine, noch einen Herd!

Die Bällchen sind ideal als Snack zwischendurch, schmecken aber auch als kleines Frühstück. Kinder lieben sie auch! 🙂

Im Kühlschrank halten die Energiekugeln (theoretisch) einige Tage, man kann sie aber auch problemlos einfrieren! (Bei mir rentiert sich das kaum, weil ich momentan echt süchtig danach bin!)

Für alle Rezepte gilt:

Zutaten gut miteinander vermengen bis eine klebrige, homogene Masse entstanden ist. Sollte der Teig zu trocken oder zu nass sein, einfach nochmal Nüsse/Haferflocken oder Ahornsirup dazugeben. Die Kugeln lassen sich am Besten mit nassen Händen formen. Ich persönlich mache die Kugeln immer etwas kleiner als einen Tischtennisball.

Sollte eine Zutat mal nicht vorrätig sein, werdet ruhig kreativ und tauscht sie gegen ähnliche Produkte aus (Bsp. Ahornsirup gegen Honig, Datteln gegen Rosinen, Mandeln gegen Haselnüsse,…)!

An die Kugeln, fertig, los…

Johannisbeerkugeln:

1 zerdrückte Banane
3 EL Johannisbeeren (evtl. TK)
80 g zarte Haferflocken
20 g gemahlene Mandeln
2 EL Chiasamen
1 EL Ahornsirup

Zitronen-Kokos-Kugeln:

ca. 180 g gemahlene Mandeln
2 EL Kokosflocken
3 EL Ahornsirup
2 EL Zitronensaft
Abrieb von 1 Biozitrone
1/2 TL Vanille
2 TL Kokosöl

Dattel-Kakao-Kugeln:

180 g gemahlene Mandeln
3 EL Kakao
3 EL Ahornsirup
ca. 10 sehr klein geschnittene Datteln

Mandel-Schoko-Kugeln:

150 g Haferflocken
100 g Mandelmus
3 EL Zartbitter Schokoraspel
3 EL Ahornsirup
1/2 TL Zimt
1/4 TL Vanille

Gerne könnt ihr die Kugeln, wie auf dem Bild zu sehen, noch in verschiedenen Nüssen, Kakao oder ähnlichem wälzen und so optisch etwas aufpeppen 🙂 ! Mit Schokolade überzogen schmecken sie auch sehr lecker!

Ich wünsche Euch ganz viel Spaß beim Rollen und einen guten Appetit!

Falls ihr noch mehr Rezepte für Energiekugeln braucht, meldet Euch gerne bei mir!

Wunderbarer Winter – Saisonkalender für Genießer

Willkommen Du wunderbarer Winter!

Allmählich hält der Winter bei uns Einzug und die Natur um uns herum setzt sich zur Ruhe. Ich mag diese stille Jahreszeit so sehr. Wenn alles unter einer glitzernden, weißen Schneedecke verschwindet, ist es umso schöner, es sich zu Hause gemütlich zu machen und etwas leckeres und vor allem wärmendes zu kochen!

Denn auch die Wintermonate versorgen uns mit tollen Lebensmitteln. Rosenkohl schmeckt am Besten, wenn er bereits den ersten Frost abbekommen hat. Sellerie und Steckrüben kann man prima lagern und versorgen uns die nächsten Monate mit ihren starken Aromen. Möhren und Pastinaken bringen eine zarte Süße auf den Teller und Salatliebhaber greifen jetzt zu Feldsalat.

Wenn es etwas exotischer sein darf: Mangos, Orangen und Granatäpfel schmecken jetzt unübertrefflich lecker!

Um Dir zu zeigen, welche Schätze der Natur gerade besonders lecker und gesund sind, kommt hier wieder ein kleiner Saisonkalender für Dich!

Rosenkohl

Diese kleine Kohlsorte hat die meisten Nährstoffe zu bieten. Vitamin C, B6 und K und zusätzlich Eisen, Folsäure und andere wertvolle Pflanzenstoffe machen ihn zu einem wahren Winter-Wunder-Kraftpaket. Wenn Du regelmäßig Rosenkohl isst, kannst Du damit prima Dein Immunsystem unterstützen und Deine Abwehrkräfte stärken. Nach dem Ernten oder dem Einkauf solltest Du sie aber schnell verarbeiten.

Rote Beten

Ich muss ehrlich zugeben, dass die Rote Bete und ich lange Jahre keine allzu innige Freundschaft hatten. Mittlerweile mag ich diesen ganz speziellen, erdigen Geschmack aber echt gerne. Du kannst sie roh oder gekocht verwenden, in Salaten, Eintöpfen oder auch in Suppen. Am Besten benutzt Du bei der Zubereitung Handschuhe, der rote Saft geht nämlich nur ganz schwer wieder ab. Wenn Du Rote Bete in Bioqualität verwendest kannst Du die Schale übringens auch dran lassen. Dann das Gemüse einfach gründlich mit einer Bürste reinigen. Wenns mal ganz schnell gehen muss, kannst Du auch gegarte und vakuuminierte Rote Bete kaufen.

Radicchio

Neben dem Feldsalat ist Radicchio DER Wintersalat schlechthin. Die roten Blätter schmecken leicht bitter. Aber gerade diese Bitterstoffe helfen unseren Körper dabei sich innerlich zu reinigen. Radicchio enthält viele Ballaststoffe, die das sogar noch unterstützen und sind somit ideal. Ich mag Radicchio am liebsten als Salat und zwar in Komination mit feinen Orangenfilets. Unbedingt mal probieren! 🙂

Knollensellerie

Knollensellerie fristet oft ein Schattendasein und wird hauptsächlich als Geschmackslieferant in Suppen und Eintöpfe gegeben. Dabei kann Sellerie noch soviel mehr! Man kann ihn als Salat genießen, als vegetarischen Schnitzelersatz verwenden oder eine leckere rohe Apfel-Sellerie Suppe daraus zubereiten. Trau Dich ruhig mal an neue Rezepte ran, denn der Sellerie leistet mit seinem hohen Vitamin- und Vitalstoffgehalt einen tollen Beitrag zu einer erklältungsfreien Winterzeit!

Weitere Highlights

Neben den oben genannten Lebensmitteln gibt es im Winter noch viele weitere, die Du nun regional kaufen kannst. Durch die kurzen Transportwege, bekommst Du sie zudem auch viel günstiger als die Exportware. Du tust also durch eine regionale uns saisonale Ernährung nicht nur Deinem Körper etwas Gutes, sondern schonst auch Deine Haushaltskasse :-)!

Bei diesen Produkten kannst Du im Winter bedenkenlos zugreifen:

Gemüse

Obst

Avocado, Chicorée, Endiviensalat, Grünkohl, Kartoffeln, Kürbis, Lauch, Möhren, Petersilienwurzeln, Steckrüben, Schwarzwurzeln, Walnüsse, Weiß- und Rotkohl, Winterrettich, Topinambur, Wirsing, Zuckerhut Ananas, Äpfel, Bananen, Birnen, Datteln, Grantäpfel, Grapefruits, Kiwis, Mandarinen, Mangos, Orangen, Papayas, Passionsfrüchte

Koch doch mal bunt!

Nutze diese Zeit des Jahres und bring so viel Abwechslung wie möglich auf den Teller! Dein Körper wird es Dir danken und Du wirst fit und gesund durch den Winter kommen 🙂 !

Meal Prep – Ideen für die Brotzeit und das Essen unterwegs

Und täglich grüßt das Murmeltier…

Es ist jeden Morgen das Gleiche: nach dem Aufstehen bereite ich für uns alle das Frühstück zu und während der Rest der Familie fröhlich vor sich hin erzählt, pfeift, Tee trinkt und das Essen genießt, bin ich regelmäßig am Verzweifeln! WAS SOLL ICH NUR HEUTE WIEDER IN DIE BROTBOXEN PACKEN?

Diese Frage beschäftigt mich so sehr, weil ich möchte, dass alle (auch ich selbst) in der Pause bzw. bei Mahlzeiten, die außer Haus stattfinden müssen, mit gesunden und abwechslungsreichen Essen versorgt sind. Sei es in der Arbeit, der Freizeit, im Kindergarten oder in der Schule: die Brotzeiten und Snacks, die man unterwegs angeboten bekommt, sind (wenn überhaupt vorhanden) meist nicht ideal. Eine individuelle Lösung muss also her.

Und weil ich mir gut vorstellen kann, dass es auch anderen Mamas und Papas nicht anders geht als mir, habe ich mir Gedanken gemacht, viele, viele Kochbücher gewälzt und kann Dir nun eine schöne Auswahl an Ideen für Dein tägliches Meal Prep vorstellen!

Grundvoraussetzung ist dabei eine gute Organisation und Planung, gerade was das Einkaufen angeht. Denn nur was man zu Hause hat, kann man auch einpacken ;-)!

Warum ist eine gesunde Brotzeit so wichtig?

Neben ausgewogenen und abwechslungsreichen Hauptmahlzeiten sind gesunde Zwischenmahlzeiten ein wichtiger Bestandteil der Ernährung. Und dazu zählen eben auch die Brotzeiten, die man in der Regel am Vormittag oder Nachmittag zu sich nimmt. Zwischenmahlzeiten verhindern das Absinken des Blutzuckerspiegels und sorgen für eine gleichbleibend gute Versorgung des Körpers mit Energie und Vitalstoffen. Denn immer wenn unser Blutzuckerspiegel rapide abfällt, kommen wir in ein Leistungstief. Wir fühlen uns müde und leicht reizbar, können uns kaum noch konzentrieren und es passieren Flüchtigkeitsfehler. Aber auch das Unfallrisiko steigt in solchen Phasen enorm an! Unser Gehirn und unsere Muskeln haben schlicht nicht mehr genügend Energie zur Verfügung um allen Anforderungen gleichzeitig gerecht zu werden.

Wie kann eine gesunde Zwischenmahlzeit  ausschauen?

Idealerweise besteht auch eine Zwischenmahlzeit aus natürlichen, gesunden Zutaten, die keinen Industriezucker enthalten und die ins Clean Eating – Konzept passen.

Obst und Gemüse gehen daher immer! Denn diese enthalten viele Ballaststoffe, hochwertige Kohlenhydrate, Fette und Proteine, eine Unmenge an Vitalstoffen und gleichzeitig kaum Kalorien. In Form von Rohkost ist es die absolute Krönung 🙂 !
Aber auch Getreideprodukte in der Vollkornvariante liefert immere eine gute Brotzeitidee.
Nüsse und Samen enthalten gesunde Fette, die lange satt machen und uns noch dazu klüger werden lassen 🙂 !

Tierische Produkte wie Fleisch- und Wurstwaren sind allerdings weniger geeignet. Auch Eier und Milchprodukte sollten nur in Ausnahmefällen eine Ergänzung auf unserem Pausenspeiseplan darstellen.

Die Mischung macht´s!

Da natürlich jeder einen eigenen Geschmack und eigene Vorlieben hat, ist es immer schwierig allgemeingültige Empfehlungen auszusprechen. Deshalb teile ich meine Tipps und Tricks mit Dir, die Du dann für Dich individualisieren kannst! Los geht´s!

Getränke:

Es ist besonders wichtig, dass wir ausreichend mit Flüssigkeit versorgt sind. Und zwar den ganzen Tag über! Deshalb solltest Du unbedingt auf eine gute Getränkeauswahl achten. Ideal sind dabei Wasser, ungesüßte Tees, verdünnte Saftschorlen oder gerne auch mal ein Gemüsesaft. Der sorgt für Abwechslung und bringt eine extra Portion Vitamine und Mineralstoffe mit!

Rohkost als Beilage:

In jeder von mir bestückten Brotzeitbox landet rohes Obst und/oder Gemüse. Das sind unsere Familienfavoriten: Banane, Apfel, Birne, Trauben, Mandarine, Gurke, Tomate, Paprika, Möhren, Radieschen. Gerade das Gemüse kann man bei der Zubereitung des Abendessen bereits für den nächsten Tag schon mal mit vorbereiten und dann im Kühlschrank aufbewahren. Spart Zeit und verhindert Ausreden 🙂 ! Dazu ein Dip, schön verpackt in einem kleinen Gläschen.

Gemüse und Obst als Brotaufstrich:

Vegane und vegetarische Brotaufstriche habe ich mittlerweile echt ins Herz geschlossen. In ihnen lassen sich allerhand Gemüse- und Obstsorten aber auch hochwertige Nüsse und Öle verarbeiten. Selbstgemacht schmeckt es dabei immer noch am Besten. Und sie sind bei weitem nahrhafter, gesünder und abwechslungsreicher als Wurst, Käse und Co. Aber auch Honig und Marmelade gibt es bei uns zwischendrin gerne mal. Und natürlich selbstgemachtes Nutella 🙂 !

Brot und andere Getreideprodukte:

Auch diese Komponenten dürfen – in der Vollkornvariante – bei mir in keiner Box fehlen. Denn Getreide macht satt und nährt uns. Vollkornpodukte sind übrigens auch ein toller Calciumlieferant und können jederzeit Milch(produkte) ersetzen. Ich verwende Vollkorntoast und Pumpernickl am liebsten, aber auch (selbstgebackenes) Brot. Zur Abwechslung gibt es Reis-, Mais- oder Hirsewaffeln, die man genauso belegen kann wie Brot.

Salate:

Auch das geht einfach immer: ein toller, kreativer und (roh)köstlicher Salat! Das Dressing packe ich bei anfälligen Zutaten seperat. Bei robusten Bestandteilen wie Kohl, Möhren, etc. schmeckt der Salat nach einer längeren Durchziehzeit sogar noch besser.

Besondere Highlights:

Das ist meine Lieblingsruprik: bei mir gibt es fast immer noch ein kleines Highlight obendrauf 🙂 ! Das können Nüsse sein, selbstgebackene Kekse, Müsliriegel (zuckerfrei vom DM), ein Stück zuckerfreier Kuchen, Früchtebrot, Obstmus, ein besonderer Dip, Cracker, selbstbackene Waffeln oder Muffins usw. Hier kannst Du Dich im Prinzip natürlich kreativ austoben – meine Devise lautet aber: zuckerfrei ist ein Muss!

Reste:

Besonders für die Mamas und Papas dürfen es natürlich auch die Reste des Vortages sein. Egal ob vom Mittag- oder Abendessen: in eine schöne Box verpackt kann man die meisten Speisen problemlos mitnehmen. Suppen beispielsweise einfach bereits erhitzt in einer Thermoskanne.

Werde aktiv und kreativ

Natürlich ist es ein gewisser Aufwand, die Mahlzeiten und Brotzeiten, die außerhalb des Hauses stattfinden, vorzubereiten. Der Gang zum nächstbesten Bäcker, Metzger oder zur Dönerbude ist sicherlich einfach. Aber es ist eben auf Dauer nicht unbedingt gesünder. Deshalb werde aktiv und investiere diese Minuten in die Gesundheit Deiner Familie – und natürlich auch in Deine eigene.

Wenn Du möchtest und Deine Familie das schön findet, dann verziere und gestalte Deine Pausenkreationen doch ein wenig!? Die Delfine auf dem Bild beispielsweise sind ruckzuck gemacht und zaubern allen ein Lächeln ins Gesicht. Aber auch mit Ausstechformen für Plätzchen kann man tolle Ergebnisse erzielen 🙂 ! Probier es doch mal aus!

Quinoa – Urgetreide mit Superkräften

Quinoa – wiederentdecktes Urgetreide

Kennst Du schon Quinoa? Momentan erlebt das Urgetreide, das ursprünglich aus Südamerika stammt, einen richtigen Siegeszug durch unsere Einkaufsmärkte und Küchen. Und das völlig zu recht!

Während man in den Herkunfsländern schon seit 6000 Jahren von den gesundheitlichen Wirkungen des Supergetreides weiß und diese bewusst nutzt, zeigen mittlerweile auch viele Studien in der westlichen Welt, was Quinoa alles kann. Besonders wertvoll ist dabei auch die Tatsache, dass das Urgetreide bei weitem nicht so überzüchtet ist, wie unsere “Hochleistungsgetreidesorten”. Es passt auch super ins Clean Eating – Konzept 🙂 !

Alle Benefits im Überblick

Hohe Nährstoffdichte

Quinoa ist ein wahres Kraftpaket. Im Vergleich zu Reis enthält es doppelt so viel Eiweiß und ist somit vor allem für Vegetarier und Veganer eine gute pflanzliche Quelle. Aber auch Unmengen an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, sekundären Pflanzenstoffen und Antioxidantien.

Glutenfrei

Quinoa ist komplett glutenfrei und deshalb eine prima Getreidevariante für alle, die an Zöliakie leiden. Bei dieser chronischen Entzündung der Darmschleimhaut leiden die Betroffenen beim Verzehr von glutenhaltigen Getreide unter Durchfall, Erbrechen, Appetitlosigkeit aber unter Umständen auch an Depressionen.

Quinoa ist basisch

Somit trägt er einen wichtigen Bestandteil zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung bei. Durch die basische Wirkung des Getreides, werden weitere sauere Bestandteile einer Mahlzeit neutralisiert, der Körper findet dann in ein optimales Säure-Basen-Gleichgewicht. Übrigens hilft Quinoa deshalb auch allen Kopfschmerz- und Migränepatienten. Denn diese Beschwerden entstehen oftmals durch eine Übersäuerung des Körpers.

Cholesterinwerte sinken

Quinoa enthält einen großen Magnesiumanteil und dieser bewirkt zusammen mit der basischen Wirkung des Getreides eine Senkung der Cholesterinwerte. Dadurch können langfristig Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfälle verhindert werden.

Quinoa senkt den Blutzuckerspiegel

Da Quinoa einen sehr niedrigen glykämischen Index hat und viele komplexe Kohlenhydrate enthält, dauert die Verdauung länger und wir fühlen uns viel länger satt. Dadurch werden Heißhungerattacken durch Blutzuckerspiegelschwankungen verhindert. Dies wiederum kann auf lange Sicht gesehen eine Diabeteserkrankung verhindern.

Du siehst, mit dem Urgetreide aus Südamerika kannst Du Dir und Deiner Gesundheit sehr viel Gutes tun und in Deine Gesundheit investieren!

Rezepte bitte!

Du fragst Dich nun, was Du aus Quinoa leckeres zaubern kannst? Ich helfe Dir gerne weiter!
Da das Getreide relativ neutral, bzw. leicht nussig schmeckt, kannst Du es sehr vielseitig einsetzen!

Du kannst beispielsweise einen Frühstücksbrei damit zubereiten, oder ihn einfach pur als Sättigungsbeilage verwenden. Aber auch echt geniale Aufläufe lassen sich damit kreieren! Quinoa ist in süßen und herzhaften Speisen einfach immer passend 🙂 !

Mein persönlicher Favorit:

Quinoa als Salat! Dazu kochst Du einfach pro Person circa 150 g Quinoa in Gemüsebrühe bissfest (Packungsbeilage beachten!). Währenddessen schneidest Du Dir Gemüse nach Wahl in kleine Würfel. Ich mag beispielsweise Tomaten, Gurken oder Paprika in dieser Kombination sehr gerne. Die Gemüsestücke mischt Du dann einfach unter den Quinoa und schmeckst das Ganze mit Deinem Lieblingsdressing ab. Frische (oder TK) Kräuter geben diesem einfachen Gericht noch einen besonderen Kick!

Die Zubereitung dauert nur knapp 10-15 Minuten und Du kannst das Rezept immer wieder abwandeln und verfeinern. Deiner Kreativität ist keine Grenze gesetzt! 🙂 Zudem ist der Salat so sättigend, dass Du ihn als Hauptmahlzeiten essen kannst. Auch ins Büro oder die Schule lässt er sich in einem Schraubglas super mitnehmen!

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Die Highlights im Herbst – Saisonkalender für Genießer

Der Herbst ist da…

und mit ihm das pralle Vergnügen! Denn jetzt geht es nochmal richtig bunt und abwechslungsreich zu. Sonnengelbe Kürbisse, knackiggrüner Wirsing, aromatische Pilze und Obst in Hülle und Fülle! Den Herbst mag ich wirklich ganz besonders gern und ich genieße es, mich durch das heimische Angebot zu kochen.

Um Dir zu zeigen, welche Schätze der Natur gerade besonders lecker und gesund sind, kommt hier wieder ein kleiner Saisonkalender für Dich!

Kürbis

Was wäre der Herbst ohne den Kürbis! Kaum eine Küche kommt zu dieser Jahreszeit um ihn herum und das völlig zu recht! Den der dicke Verwandete der Zucchini enthält wenig Kalorien, dafür aber viel Vitamine und Vitalstoffe. Besonders aromatisch schmecken der Muskat-, Hokkaido- oder der Butternutkürbis. Wobei der Hokkaido den unschlagbaren Vorteil hat, dass man ihn mit Schale verzehren kann. Das spart viel Schnippelarbeit 🙂 ! Kürbisse kann man dünsten, grillen, braten, frittieren oder backen.

Wirsing

Dieses Gemüse ist zugegebenermaßen etwas aus der Mode gekommen. Gerade deshalb möchte ich hier aber eine Lanze für den Krauskopf brechen. Den dieser fein-aromatische Kohl hat jede Menge Nährstoffe im Gepäck: die Vitamine C, E und K, zudem Folsäure, Kalium, Kalzium und Eisen. Wirsing passt perfekt in jeden Eintopf oder auch als Beilage zu Fleisch und Fisch.

Äpfel

Nie ist die Auswahl größer als im Herbst! Das muss man ausnutzen und sich durch das Angebot schlemmen 🙂 ! Ganz klassisch lassen sie sich zu Apfelkuchen oder Kompott verarbeiten und bereichern jede Pausenmahlzeit. Idealerweise solltest Du Bioware kaufen, denn dann kannst Du die Schale bedenkenlos mitessen. Hier sitzen ja bekanntlich die meisten Vitamine. Äpfel helfen auch bei Darmbeschwerden und bei der Entschlackung des Körpers. Und wie heißt es so schön: An apple a day, keeps the doctor away! 🙂

Pastinaken

Wenn Du noch keine Pastinaken kennst, wird es jetzt höchste Zeit das zu ändern. Die hellen Wurzeln, die der Petersilienwurzel zum Verwechseln ähnlich schauen, wurden früher schon gerne verzehrt, sind aber in den letzten Jahren auch etwas in Vergessenheit geraten. Dabei schmecken die leicht süßlichen Wurzeln einzigartig lecker und geben vielen Gerichten eine besondere Geschmacksnote. Sie sind gedünstet auch ideal für Babys und Kleinkinder. Ich persönlich mag sie am allerliebsten als Gemüsechips. Dazu einfach sehr fein hobeln, mit Olivenöl und Gewürzen nach Wahl verfeinern und dann nebeneinander auf einem Backblech ausgebreitet knusprig backen!

Weitere Herbsthighlights

Neben den oben genannten Lebensmitteln gibt es jetzt im Frühling noch viele weitere, die Du nun regional kaufen kannst. Durch die kurzen Transportwege, bekommst Du sie zudem auch viel günstiger als die Exportware. Du tust also durch eine regionale uns saisonale Ernährung nicht nur Deinem Körper etwas Gutes, sondern schonst auch Deine Haushaltskasse :-)!

Bei diesen Produkten kannst Du im Herbst bedenkenlos zugreifen:

Gemüse

Obst

Artischocken, Auberginen, Avocados, Batavia-Salat, Blumenkohl, Bohnen, Chinakohl, Endiviensalat, Fenchel, Esskastanien, Kartoffeln, Lauch, Lollo rosso, Pilze, Romanasalat, Rosenkohl, Rote Bete, Rotkohl, Staudensellerie, Topinambur, Weißkohl, Zuckermais, Zwiebeln Äpfel, Birnen, Datteln, Granatäpfel, Grapefruits, Kiwis, Mangos, Melonen, Orangen, Pflaumen, Quitten, Trauben, Zwetschgen

Koch doch mal bunt!

Nutze diese Zeit des Jahres und bring so viel Abwechslung wie möglich auf den Teller! Dein Körper wird es Dir danken! Und die gute Laune kommt dann gleich mit 🙂 ! Wenn Du Fragen zur regionalen und saisonalen Ernährung hast, melde Dich gerne bei mir!

Iss lieber Gemüse statt Obst! – Die Fakten über Fruktose

Warum Abnehmen oft nicht gelingen KANN!

Vielleicht kennst Du das auch? Du ernährst Dich augenscheinlich sehr gesund, verzichtest auf Weizenmehlprodukte, trinkst Wasser statt Softgetränke, isst Salat statt Pizza und hast auch Deinen Zuckerkonsum schon deutlich reduziert. Trotzdem will das Gewicht einfach nicht sinken. Du nimmst nicht oder kaum ab und fühlst Dich auch nicht wirklich besser.

Mir zumindest ging es lange Zeit so. Obwohl ich selbst (und auch mein Umfeld 🙂 ) davon überzeugt war, dass ich mich sehr gesund und ausgewogen ernähre, war es in Wahrheit nicht so. Ich habe mir selbst etwas vorgemacht.

Denn ich habe zwar vieles richtig gemacht, aber eine entscheidende Sache eben nicht. Ich spreche von meinem Zuckerkonsum. Klar den habe ich reduziert und damit schon ein beachtlich positives Ergebnis erzielt. Aber der Durchbruch gelang mir erst, als ich verstanden habe, dass nicht Zucker im Allgemeinen das Problem ist, sondern eben auch die Fruktose im Speziellen!

Vielleicht geht es Dir genauso? Dann ist dieser Artikel für Dich 🙂 !

Was ist Fruktose und warum ist sie so problematisch?

Fruktose ist nichts anderes als Fruchtzucker und der kommt vor allem in Früchten wie Kernobst (bspw. Äpfel, Birnen), Beeren, exotischen Früchten (bspw. Granatapfel, Kaki) und Honig in hoher Konzentration vor.  Aber auch in fast jedem industriell gefertigten Nahrungsmittel findet man Fruktose. Haushaltszucker besteht beispielsweise zur Hälfte aus Fruktose und aus Glukose (Traubenzucker). Fruktose hat eine enorme Süßkraft und dient in vielen Nahrungsmitteln als Geschmacksträger. Um der Fruktose wirklich zu entkommen, muss man die Etiketten studieren!

Das sich dieser Aufwand lohnt, wird deutlich, wenn man sich die folgenden Fakten über Fruktose vor Augen führt:

Fruktose führt dazu, dass wir mehr essen!

Immer, wenn wir etwas essen, werden Appetithormone aktiv. Diese veranlassen unser Gehirn dazu, irgendwann zu sagen: “Genug, ich bin satt!”. Das funktioniert aber nicht, wenn das Lebenmittel Fruktose enthält. Denn für unsere steinzeitlichen Vorfahren, war Fruktose sehr selten zu ergattern. Wenn sie tatsächlich mal einen Strauch mit Beeren gefunden haben, waren sie in der Lage, alle auf einmal zu essen. Die Fruktose wurde umgehend in das Fettgewebe eingelagert. Das war damals super (weil selten), heute allerdings ist es problematisch, weil eben ein immenses Überangebot besteht. Von meinen Lieblingsobstsorten Kirschen und Melone kann ich problemlos riesige Mengen verdrücken. Es ist wie ein Rausch.

Fruktose wird direkt in Fett umgewandelt!

Wenn wir Fruktose essen, wird diese zum Großteil und sehr schnell im Fettgewebe gespeichert. Als Energiereserve. Durch das Überangebot wird diese Reserve allerdings nie geleert, sondern wächst immer weiter an. Das macht uns dick! Wenn wir hingegen Glucose essen, wird diese im Körper als Brennstoff verwendet. Sie wird relativ schnell verheizt, denn sie dient allen Organen, dem Gehirn und unserem Stoffwechsel als Brennstoff.

Fruktose macht uns krank!

Heute gibt es zahlreiche Studien, die herausgefunden haben, dass Fruktose uns krank macht. Das Immunsystem wird geschwächt, Krebserkrankungen können entstehen, Verdauungsprobleme auftreten, Hyperaktivität und Angstzustände uns quälen. Die Liste lässt sich lange fortsetzen. Es ist erwiesen, dass Zucker uns “vergiftet”! Durch einen hohen Konsum kann eine Fettleber entstehen, die wiederum das metabolische Syndrom hervorrufen kann. Das ist DER Wegbereiter für Herzerkrankungen, Diabetes und Krebs.

Verzehrempfehlungen

Wie ich bereits in meinem Artikel über den Zuckerverzicht beschrieben habe, sollten wir täglich nicht mehr als sechs Teelöffel Zucker zu uns nehmen (Kinder maximal vier). Wenn man bedenkt, dass ein mittelgroßer Apfel bereits vier Teelöffel enthält, wird klar, dass man den Verzehr wirklich im Auge behalten muss.

Deshalb meine ausdrückliche Empfehlung: maximal eine Portion (faustgroß) Obst pro Tag. Die Empfehlung täglich 5 Portionen Obst und Gemüse zu verzehren, muss man also relativeren. Es sollten vier Portionen Gemüse und nur eine Portion Obst sein.

Zusätlich sollten Honig und Trockenfrüchte nur in Ausnahmefällen gegessen werden.

Wenn man dann zusätzlich darauf achtet, keine versteckten Zucker zu sich zu nehmen, steht dem Wohlfühlgewicht nichts mehr im Wege. Und was in meinen Augen noch viel wichtiger ist: Deine Gesundheit (sowohl die körperliche, als auch die psychische) wird sich dadurch enorm verbessern. Du wirst Dich super fühlen!

Auch wenn der Verzicht eine große Herausforderung ist: bleib dran! Es lohnt sich!

Sommer-Liebe – Saisonkalender für Genießer

Sonne satt!

In diesem Jahr ist der Sommer fulminant gestartet und verwöhnt uns gleich zu Beginn mit viel Sonne, heißen Temperaturen und lauen Sommernächten! Was will man mehr 🙂 !

Ganz automatisch halten wir uns jetzt viel draußen auf, tanken Licht und frische Luft und genießen diese Zeit mit allen Sinnen! Wir fühlen uns voller Energie, sind kreativ und ausgelassen. Und ja: meist auch deutlich besser drauf als in der grauen und tristen Jahreszeit.

Das liegt unter anderem auch daran, dass unsere Ernährung im Sommer deutlich mehr Obst und Gemüse mit all seinen Vitalstoffen enthält.

Regional, saisonal und clean genießen

Heute möchte ich Dir einen Überblick über die Schätze der Natur geben, die momentan bei uns Saison haben. Diese Obst- und Gemüsesorten kannst Du also regional und somit günstig einkaufen und bist zudem bestens versorgt. In meinem Artikel über Clean Eating erfährtst Du warum das für Dich und Deinen Körper so wichtig ist.

Doch nun kommen endlich die Sommer-Highlights 🙂 !

Beeren

Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren, Heidelbeeren, Preiselbeeren… Beeren überall! Und das ist auch gut so! Denn sie liefern uns neben dem unschlagbaren Aroma eine Vielzahl an wertvollen Inhaltsstoffen. Diese schützen uns vor Infektionen und Entzündungen und fördern einen gesunden Blutdruck. Der hohe Anteil an Ballaststoffen fördert die Verdauung. Zudem enthalten Beeren viele sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide und Anthocyane auf, die antiviral, antioxidativ, entzündungshemmend und blutdruckregulierend wirken.

Allerdings sind Beeren sehr empfindlich und sollten deshalb nach der Ernte schnellstmöglich verarbeitet werden. Selbst im Kühlschrank können sie nur kurz aufbewahrt werden.

Kirschen

Die süßen Früchte haben im Juli Hochsaison sind ideal zum pur Vernaschen. Sie wecken – zumindest bei mir – die schönsten Kindheitserinnerungen 🙂 ! Reife Kirschen erkennt man an der glatten Haut und dem angenehmen Duft. Während man die süßen Sorten am Besten zu Marmelade oder Kompott verarbeitet, kann man die Sauerkirschen auch gut einfrieren und so das ganze Jahr über genießen.

Gurken

Endlich stammen sie aus dem Freiland und aus heimischen Anbau. Nun schmecken sie nicht wässrig sondern erfrischend aromatisch. Wenn Du Bio-Gurken oder Gurken aus eigenem Anbau hast, solltest Du sie nicht schälen, sondern mit Schale essen, dann darunter sitzen die meisten Vitamine.

Tomaten

Auch die Nachtschattengewächse kommen nun aus der Region (oder dem heimischen Garten) und liefern unzählige gesunde Inhaltssstoffe. Besonders bekannt ist das Lycopin, dass nachweislich zellschützend (antioxidativ) und krebshemmend wirkt. Zudem schützt es die Augen, die Blutgefäße und das Zahnfleisch. Es wirkt stark entzündungshemmend.

Weitere Sommerhits:

Natürlich gibt es neben den oben genannten Highlights noch zahlreiche andere Obst- und Gemüsesorten, die nun Saison haben. Durch die kurzen Transportwege sind sie nun günstig erhältlich und viel weniger mit Schadstoffen belastet als Exportware.

Du tust also durch eine regionale uns saisonale Ernährung nicht nur Deinem Körper etwas Gutes, sondern schonst auch Deine Haushaltskasse :-)!

Bei diesen Produkten kannst Du im Sommer bedenkenlos zugreifen:

Gemüse

Obst

Kräuter

Artischocken, Avocado, Blattspinat, Blumenkohl, Bohnen, Brokkoli, Eissalet, Erbsen, Fenchel, Kopfsalat, Lauch, Gurken, Paprika,  Radieschen, Rucola, Zuckerschoten Aprikosen, Feigen, Melone, Mirabellen, Pfirsiche, Pflaumen Lavendel, Rosmarin, Thymian, Oregano, Bohenkraut, Minze, Basilikum

Ernährungsumstellung versus Diät – oder gewinnen versus verlieren!

Diät als Lebensaufgabe

Es ist erschreckend und macht mich gleichzeitig traurig und wütend. Viel zu viele Menschen, Frauen noch häufiger als Männer, verbringen im Prinzip ihr gesamtes Leben damit Diät, zu halten. Oft beginnt es schon in der Kindheit und Jugend, dass wir glauben, durch den Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel “besser” zu werden. Besser im Sinn von schlanker, schöner, begehrenswerter und oft auch erfolgreicher. Schnell kommen wir so in eine Spirale aus einem Gefühl der Unzulänglichkeit, gefolgt von Verzicht und Selbstkasteiung, dem unweigerlich einsetzenden Scheitern und den damit verbundenen Versagensängsten. Und das setzt sich oft über die Jahre fort. Bis es völlig selbstverständlich geworden ist und bei manchen auch einfach unbewusst weiter läuft.

Diäten sind somit zur Lebensaufgabe geworden und beschäftigen uns körperlich und vor allem auch mental den lieben langen Tag.

Was genau ist eine Diät eigentlich?

Wenn man sich die Definition des Wortes einmal genauer anschaut, fällt einem schnell etwas auf. Früher verstand man unter dem Begriff die “Lebensführung / Lebensweise” im allgemeinen. Heute hat sich die Bedeutung gewandelt und steht eigentlich nur noch für eine “Reduktionskost” (Quelle: Wikipedia).

Das heißt, man reduziert die Aufnahme bestimmter Lebensmittel oder Makronährstoffe wie Kohlenhydrate, Fette oder Proteine um damit einen Gewichtsverlust anzustreben. Logischerweise sind in Zeiten der Diät so ziemlich alle Lebensmittel tabu, die etwas mit Lebensqualität zu tun haben. Pizza, Pasta, Eiscreme und Chips nenne ich mal als besonders prominente Beispiele 🙂 !

Diät = verlieren!

Genau deshalb lehne ich mich bewusst ein Stück aus dem Fenster und behaupte einfach mal, dass Diäten immer mit “verlieren” gleich zu setzen sind. Wenn wir eine Diät beginnen, VERLIEREN wir den Genuss und die Lebensfreude, die mit vielen Lebensmitteln einhergehen. Wir VERLIEREN die Möglichkeit mit anderen in ausgelassener Stimmung zusammen zu essen. Genauso VERLIEREN wir die Freude am Essen und fangen früher oder später an, unseren Körper für seine Lust auf Pizza, Pommes & Co. zu verachten. Wir haben das Gefühl uns einfach nicht in den Griff zu bekommen und VERLIEREN so den Bezug zu uns und unserem Körper.

Sobald die Diät dann scheitert, also abgebrochen wird – und das wird sie (ich kenne zumindest niemanden, der eine Diät sein Leben lang durchgezogen hat) – sitzen wir psychisch und mental meist in einem ziemlich tiefen Loch. Hier VERLIEREN wir den Glauben an uns selbst. Unser Selbstvertrauen ist ziemlich klein geworden und wir fühlen uns wie Versager. Wir VERLIEREN den letzten Funken Selbstliebe.

Und dann? Sehen wir meist das Bild eines bestimmten Körpertypes, das uns die Medien und die Werbung vorgaukeln und nehmen völlig gefrustet die nächste Diätrunde in Angriff. Was jetzt passiert, kannst Du Dir sicher denken. Das Spiel beginnt von vorne…

Stell Deine Ernährung um und liebe Dich selbst!

Um aus dieser Spirale auszusteigen braucht es genau zwei Schritte.
Der erste heißt: akzeptiere Dich wie Du bist! Und zwar heute! Nicht erst morgen und nicht erst dann, wenn Du einem angeblich optimalen (aber unrealistischen) Bild entsprichst. Nimm Dich einfach an und stoppe den Wahnsinn. Hör einfach damit auf! Das klingt in Deinen Ohren zu einfach und zu schön um wahr zu sein?
Ist es aber eigentlich nicht :-)! Denn vermutlich bist Du der einzige Mensch in Deinem Umfeld, der der Meinung ist, dass Du abnehmen solltest! Kann das sein?

Wenn Du Dir nicht sicher bist, wie Du das schaffen kannst, schau Dir den Film “Embrace” an! Öffne Dein Herz und Deinen Verstand für diese heilsame Botschaft!

Der zweite Schritt: stell Deine Ernährung auf Dauer um und lerne ungesunde Lebensmittel durch gute Varianten zu ersetzen. Stell Dich dem Thema und erweitere Dein Wissen!

Ernährungsumstellung = gewinnen!

Zuerst einmal möchte ich Dir erklären, was die Hauptunterschiede zwischen einer Diät und einer Ernährungsumstellung sind.

Eine Ernährungsumstellung ist ein lebenslanger Prozess und erfordert von Dir Geduld, Mut und Durchhaltevermögen. Die ersten Erfolge werden sich vermutlich erst nach einigen Wochen oder Monaten einstellen, aber sie werden bleiben. Du wirst mit der Zeit ein Gewicht erreichen, das genau zu Dir (nicht zur Model-Industrie) passt und das Du relativ leicht wirst halten können. Dadurch, dass Du die Veränderungen dauerhaft beibehältst wird es keinen Jo-Jo Effekt geben. Du wirst enorm in Deine Gesundheit investieren und von der geballten Ladung an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelemten und hochwertiger Energie in Deinen Nahrung provitieren und ihre gesundheitsfördernden Stoffe in Dich aufsaugen. Du wirst Dich super fühlen! Voller Kraft, Energie und Kreativiät.

Eine Ernährungsumstellung kann DER Hauptgewinn in Deinem Leben sein!
Denn das alles bekommst Du dafür:

  • eine gesunde Figur und einen leistungsfähigen Körper, der nur so vor Energie strotzt
  • einen wachen, fitten und klaren Geist
  • eine leistungsfähige Verdauuung, die meist störungsfrei läuft
  • einen tiefen und erholsamen Schlaf
  • Deine Haut, Haare und Nägel werden rein, strahlend und fest
  • ein Immunsystem, das vielen Erkältungen und Erkrankungen trotzen kann
  • einen sehr guten Schutz vor ernsthaften Erkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Beschwerden, Krebs und Zivilisationskrankheiten

Und als Extrabonus:

Du wirst unzählige neue Lebensmittel und Zubereitungsarten kennen lernen! Du wirst in der Lage sein, Pizzen selbst zu machen, die jede Fertigpizza noch lausiger als eh schon wirken lassen. Deine Nachspeisen werden reisenden Absatz finden und nicht nur herrlich süß schmecken, sondern auch noch gesund sein! Du kannst in 20 Minuten ein Abendessen auf den Tisch zaubern, das Dir alle Energie zurück gibt, die Du tagsüber verloren hast!

Du kannst mit Freunden und Deiner Familie zusammen essen und ohne schlechtes Gewissen genießen! Denn selbst wenn Du ausnahmsweise ungesund isst, weißt Du, das Du am nächsten Morgen wieder zu Deiner neuen gesunden Ernährung zurück kehren kannst und alles in Ordnung ist.

Denn bei einer Ernährungsumstellung gibt es keine Ge- oder Verbote. Alles ist im Gleichgewicht und jedes Nahrungsmittel hat seine Daseinsberechtigung. Du wirst es mit der Zeit lernen Deinen Weg zu finden.

Dein Körper wird es Dir danken und die mentale Freiheit und Freude, die Du gewinnst ist einfach unbezahlbar.

Wenn Du Hilfe brauchst, stehe ich Dir gerne zur Seite!
Melde Dich jederzeit bei mir!

Frisch, frischer, Frühling – Saisonkalender für Genießer

Frühling für Genießer

Endlich ist er da, der langersehnte Frühling 🙂 ! Überall zeigt sich nun frisches Grün. Es sprießt und duftet überall. Die Natur um uns herum erwacht so langsam aus dem Winterschlaf. Auch wir fühlen uns nun wieder energiegeladen, fröhlich und voller Leichtigkeit! Einfach herrlich!

Aber auch im Gemüseregal tut sich nun so einiges. Es gibt endlich wieder frische Kräuter wie Schnittlauch, Kerbel oder den knoblauchwürzigen Bärlauch. Ein Fest für unseren Geruchssinn 🙂 ! Frühlingszwiebeln quietschen vor Frische, wenn wir sie aneinanderreiben. Und allmählich kehren auch Spargel, Rharbarber und frische Erdbeeren aus heimischen Anbau in unsere Regale zurück.

Regional, saisonal und clean genießen

Wie ich bereits schon in meinem Artikel über Clean Eating beschrieben habe, gehört der regionale und saisonale Verzehr von Lebensmitteln unbedingt zum cleanen Essen dazu. Um Dir die ganze Bandbreite dieser Produkthits zugänglich zu machen, stelle ich Dir in diesem Artikel einige der Frühlings-Highlights etwas detaillierter vor!

Bärlauch

Ab März findet man den nach Knoblauch duftenden Bärlauch in schattigen, feuchten Wäldern und auf Wiesen. Dort verströmt er sein wunderbares Aroma. Du solltest ihn am Besten vor der Blüte ernten, da er in dieser Zeit am intensivsten schmeckt. Achte beim Sammeln aber darauf, dass Du ihn nicht mit den giftigen Maiglöckchen verwechselst. Die lanzettförmigen Blätter sehen sich sehr ähnlich. Bärlauch kann man aber auch auf Märkten und teilweise in Supermärkten bekommen. Vom Geschmack her erinnert er ebenfalls an Knoblauch. Verwende ihn immer frisch und mische ihn immer erst zum Schluss unter warme Gerichte, sonst verliert er an Aroma. Du kannst Bärlauch für Pesto, Suppen, Salate, Saucen, Pasta, zu Kartoffeln, Fleisch und Fisch verwenden.

Brunnenkresse

Auch Brunnenkresse findet man noch relativ häufig in freier Natur. Sie liebt klares, sauberes Quellwasser in kleinen Wald- oder Gebirgsbächen. Nach dem Pflücken immer feucht halten, damit die fleischigen Blätter frisch bleiben! Brunnenkresse schmeckt scharf und senfähnlich und sorgt im Salat, auf Brot oder im Quark für einen exquisiten Geschmack. Das besondere Extra: Brunnenkresse hat einen sehr hohen Vitamin-C-Gehalt.

Möhren

Das Lieblingsgemüse der Deutschen kann man ab Anfang Mai in den Gewächshäusern ernten, ab Juni dann auch im Freiland. Die frühen Sorten schmecken herrlich süß und zart und müssen nicht geschält werden. Möhren enthalten viel Carotin, eine Vorstufe des Vitamin A. Dieses stärkt das Immunsystem und die Sehkraft.

Radieschen

Jeder liebt sie 🙂 ! Egal ob im Salat oder typisch bayrisch auf dem Butterbrot: jetzt gibt es endlich wieder Radieschen aus dem Freiland und die punkten mit ihrer feinen und milden Schärfe. Was viele nicht wissen: auch die grünen Blätter schmecken hervorragend! Einfach kleinschneiden und in den Salat oder Smoothie geben!

Rhabarber

Wenn man die Stangen erst mal von der Haut befreit hat, kann man allerhand damit machen. Sie lassen sich zu Kompott, Marmelade, Kuchen, Sorbet, Grütze oder einem Auflauf verarbeiten. Ab Juni sollte man den Rhabarber nicht mehr essen, da er mit der Zeit Oxalsäure ansammelt.

Spargel

Mittlerweile wird Spargel nicht mehr nur von Gourmets geliebt, sonder er hält großflächig Einzug in unsere Küchen. Bis zum 24. Juni wird er geerntet. Je frischer er ist, desto besser schmeckt er! Grüner Spargel wächst über der Erde und bekommt durch das Sonnenlicht seine Farbe. Ihn musst Du nur im unteren Drittel schälen. Spargel hat wenig Kalorien, dafür aber umso mehr Vitamine!

Weitere Frühlingsstars

Neben den oben genannten Lebensmitteln gibt es jetzt im Frühling noch viele weitere, die Du nun regional kaufen kannst. Durch die kurzen Transportwege, bekommst Du sie zudem auch viel günstiger als die Exportware. Du tust also durch eine regionale uns saisonale Ernährung nicht nur Deinem Körper etwas Gutes, sondern schonst auch Deine Haushaltskasse :-)!

Bei diesen Produkten kannst Du im Frühling bedenkenlos zugreifen:

Gemüse

Obst

Artischocken, Avocados, Bataviasalat, Blumenkohl, Brokkoli, Chinakohl, Eichblattsalat, Frühlingszwiebeln, Frühkartoffeln, Gurken, junger Knoblauch, Kohlrabi, Kopfsalat, Löwenzahn, Lollo rosso, Lauch, Mairübchen, Mangold, Rettich, Romanesco, Sauerampfer, Spinat, Spitzkohl, Staudensellerie, junger Weißkohl, Wirsing, Zuckerschoten Ananas, Äpfel, Birnen, Clementinen, Erdbeeren, Grapefruits, Kiwis, Mangos, Melonen, Orangen, Papayas

An die Töpfe, fertig, los!

Ich weiß ja nicht wie es Dir geht, aber ich hab jetzt Appetit! Ich fahr jetzt einkaufen und bereite mir dann ganz in Ruhe und voller Vorfreude ein Frühlingsessen zu :-)!

Tschüss Zucker – Hallo Wohlbefinden!

Iss weniger Zucker…

Du bist süß genug 🙂 ! Wir Deutschen essen im Durchschnitt täglich 25 Teelöffel Zucker. Das sind im Jahr sage und schreibe 8030 Teelöffel. Das ist viel zu viel! Findet auch die WHO (Weltgesundheitsorganisation) und empfiehlt ganz eindringlich den täglichen Konsum auf 6 Teelöffel zu reduzieren. Leider wird in unserer Gesellschaft der Drang ständig Süßes zu essen noch immer verharmlost. Die drastischen Auswirkungen, die ein zu intensiver Zuckerverbrauch bewirken können, werden zudem einfach heruntergespielt.

Der Zuckerverbrauch ist in den letzten Jahren sogar noch gravierend angestiegen. Obwohl man heute weiß, dass der weiße Stoff – ähnlich wie eine Droge – sowohl psychisch, als auch körperlich, abhängig machen kann. Überzuckerte Fertigprodukte und industriell veränderte Lebensmittel bestimmen heute immer häufiger das Bild unserer Kühlschränke und Teller. Durch diese Entwicklung gelten mittlerweile 50 % der deutschen Bevölkerung als übergewichtig. Auch Kinder und Jugendliche!

… und verbessere Dein Wohlbefinden!

So dramatisch diese Entwicklung auch ist: es gibt einen Weg raus aus der Zuckerfalle! Dazu muss man sein Ernährungsverhalten gewaltig überdenken und man muss bereit sein, Veränderungen in Angriff zu nehmen. “Zuckerfasten” ist hier das Stichwort! Also der bewusste Verzicht auf Zucker in all seinen Variationen. Das ist in den ersten Tagen der Umgewöhnung unter Umständen Schwerstarbeit. Das gebe ich offen und ehrlich zu.

Wie ihr vielleicht wisst, bin ich seit 1. Januar 2017 zuckerfrei unterwegs. Anfangs habe ich mir das für die ersten 44 Tage des Jahres vorgenommen. Die sind natürlich schon lange vorbei. ABER: Ich bin von den positiven Auswirkungen und Veränderungen so überrascht und überzeugt, dass ich jetzt einfach weiter machen werde. Auf unbestimmte Zeit 🙂 !

Wenn auch Du etwas verändern willst, nutze doch die Fastenzeit, die gestern begonnen hat, und starte auch Du in ein zuckerfreies Leben! Sobald die ersten Tagen, in denen es durchaus zu Entzugserscheinungen kommen kann, überstanden sind, erwarten Dich die folgenden unschlagbaren 5 Benefits:

Zuckerfreie Benefits

  • Der Geschmack verändert sich

Wenn Deine Geschmacksknospen nicht mehr täglich von Industriezucker umspült werden, reinigen sie sich mit der Zeit und Du wirst feststellen, dass Du den Geschmack natürlicher Lebensmittel wieder viel intensiver wahrnehmen wirst. Du wirst erstaunt sein, wie süß Obst wirklich schmeckt und dass auch stärkehaltige Lebensmittel wie Brot oder Kartoffeln eine gewisse Eigensüße mitbringen. Neue Geschmacksexplosionen erwarten Dich!

  • Deine Verdauung verbessert sich

Mit der Zeit wird auch Dein Darm von der zuckerfreien Ernährung profitieren. Da Du Dich automatisch natürlicher und somit ballaststoffreicher ernährst, findet Dein Verdauungssystem zu alter Stärke zurück und wird nicht durch leere Kalorien in zuckerhaltigen Lebensmitteln durcheinandergebracht.

  • Deine Haut wird strahlen und jünger aussehen

Durch die natürliche Ernährung wird auch Deine Haut entgiften und Du wirst von ihnen heraus strahlen. Akne, Pickel und Mitesser verschwinden und lassen Dich jünger aussehen.

  • Heißhunger verschwindet

Zucker lässt unseren Insulinspiegel rapide ansteigen und sinken. Diese Schwankungen sind verantwortlich für Heißhungerattacken und den unstillbaren Appetit auf noch mehr süße Sachen. Wenn Du Zucker von Deinem Speiseplan streichst und durch komplexe Kohlenhydrate ersetzt, wirst Du merken, dass diese Attacken bald Geschichte sind.

  • Dein Gewicht stabilisiert sich

Durch das Ausbleiben der oben beschriebenen Heißhungerattacken und durch die ausgewogene Ernährung, wird sich Dein Gewicht schnell stabilisieren. Es kann gut sein, dass Du durch die Umstellung einige Pfunde verlierst. Da Industriezucker häufig in Lebensmitteln vorkommt, die zudem sehr viel Fett und/oder Kohlenhydrate beinhalten, wird sich der Verzicht darauf schnell auf der Waage bemerkbar machen.

Wann startest Du?

Wenn auch Du von diesen Benefits profitieren willst, dann verliere keine Zeit mehr! Starte noch heute in Dein zuckerfreies, cleanes Leben!

Ich helfe Dir gerne dabei!

Vereinbare gleich Deinen Termin für ein Ernährungscoaching mit mir!