Mein bewegtes Leben (3) – das macht für mich gutes Training aus

Tanz durchs Leben

In den vergangenen Wochen habe ich Dir viel über meine Einstellung zum Thema Bewegung und Training erzählt. Ich hoffe, ich konnte Dir damit die Freude an einem bewegten Leben wieder ein bisschen näher bringen. Ich wünsche es mir sehr, denn ich erlebe es Tag für Tag, wie schön es ist, durchs Leben zu tanzen und aktiv zu sein. Oft werde ich gefragt, wie ich die Wochen verbringe, in denen ich keine Kurse habe. Aber tatsächlich unterscheiden sich die kursfreien Wochen kaum von den anderen 🙂 ! Denn ich bewege mich so gerne, dass ich selbst in dieser Zeit nahezu täglich trainiere. Bewegung ist für mich DER Schlüssel für ein ausgeglichenes Leben und mein Wohlbefinden.

Heute möchte ich Dir meine Kriterien für ein gutes Training zeigen!

So einfach, abwechslungsreich und spaßig wie möglich!

  1. Gutes Training ist einfach und jederzeit durchführbar!
    Die Erfahrung zeigt es immer wieder: wir bleiben nur dann am Ball, wenn es unkompliziert ist! Das gilt für das Training, aber beispielsweise auch für die Ernährug. Deshalb bevorzuge ich immer Übungen, für die ich kein (oder kaum) Equipment brauche und die ich an jedem Ort durchführen kann. Übungen mit dem eigenen Körpergewicht waren, sind und bleiben mein absoluter Favorit!
  2. Geräte im Fitnessstudio sind überbewertet, wir brauchen keine Maschinen!
    Als ausgebildete Fitnesstrainerin kenne ich mich mit den Geräten in den Fitnessstudios natürlich aus und kenne die Vorzüge des Trainings dort. Aber in den Köpfen vieler Menschen sitzt der Gedanke, dass das Training zu Hause oder draußen bei weitem nicht so effektiv ist, wie das Training im Studio. Und die Konsequenz daraus ist leider viel zu oft, dass dann gleich gar nicht mit dem Training begonnen wird 😉 ! Aber ich bin der Meinung, dass das Gerätetraining eigentlich nur in zwei Fällen dem Training mit dem eigenen Körpergewicht vorzuziehen ist: nämlich zum einen dann dann, wenn man sich von einer Verletzung erholen möchte oder krankheitsbedingt ein hohes Verletzungsrisiko hat. Denn die Bewegungen an den Geräten sind immer geführt und damit gut kontrollierbar. Der zweite Fall ist, wenn Du ganz gezielt bestimmte Muskeln definieren willst (also in Richtung Bodybuilding gehst). Denn dann kannst Du mit einem gut ausgefeilten Trainingsplan, ganz präzise jeden noch so kleinen Muskel an Deinem Körper definieren. Alle anderen Menschen tun sich beim Training mit dem eigenen Körpergewicht einen größeren Gefallen, denn es ist anspruchsvoller und trainiert immer auch die Koordination und die Beweglichkeit gleich mit!
  3. Gutes Training ist immer individuell angepasst
    Auch wenn viele prominente Trainer etwas anderes behaupten: DAS ideale Trainingsprogramm für die breite Masse gibt es nicht. Keine Übungen ist für jeden gleichermaßen empfehlenswert und effektiv. Deshalb scheitern viele solcher Trainingsprogramme an irgendeinem Punkt, denn in der Regel ist der Trainierende überfordert und hat bald keine Lust mehr sich wochenlang mit Schmerzen in Gelenken und Muskeln durch die knallharten und oft wenig zielführenden Workouts zu quälen. Individualität geht über alles und ist immer seinen Preis wert!
  4. Gutes Training findet draußen statt
    Sobald die Temperaturen über dem Gefrierpunkt liegen, solltest Du Deine Trainingseinheiten unbedingt nach draußen verlagern! Das Outdoortraining hat viele Vorteile, die Du hier nachlesen kannst!
  5. Gutes Training macht Spaß und ist abwechslungsreich
    Sobald uns eine Sache zu langweilen beginnt, steigt die Gefahr, dass wir es aufgeben 🙂 ! Deshalb bring Abwechslung in Deinen Trainingsplan und finde für Dich Übungen, die Dich zwar herausfordern, die Dir aber auch Spaß machen! Baue auch immer wieder Übungen ein, die Du noch gar nicht beherrscht und arbeite Dich langsam daraufhin. Ich zum Beispiel arbeite ja seit einigen Wochen daran, wieder einen freien Handstand zu schaffen. Ein Ziel vor Augen zu haben ist immer die beste Motivation!
  6. Gutes Training lässt sich problemlos in den Alltag integrieren
    Viele denken, dass das Training nur dann effektiv und sinnvoll ist, wenn es an einem Stück absolviert wird. Aber auch das ist ein Irrglaube! Wenn Du also einen straffen Zeitplan hast oder Du erst vor kurzem Mama geworden bist (was einen straffen UND zusätzlich wahnsinnig chaotischen Zeitplan zur Folge hat), denn splitte Deine Übungen doch einfach auf. Die Kniebeugen lassen sich prima beim Zähneputzen machen. Wenn das Baby schläft oder Du zwischen verschiedenen Terminen ein paar Minuten Luft hast, kannst Du ein paar weitere Übungen absolvieren. Integriere Deine Sporteinheit in Deinen Alltag, gewöhne Dir einen aktiven Lifestyle an. Du wirst sehen, wie viel da doch pro Tag zusammen kommt! Jede Bewegung zählt!

Tu es FÜR Dich – nicht gegen Dich!

Und das Wichtigste kommt wie immer zum Schluss! Tu alles FÜR Dich! Du brauchst Dich nicht bewegen, weil andere das von Dir erwarten oder weil Du ein schlechtes Gewissen hast. Werde aktiv, weil es Dir gut tut und Dein Wohlbefinden steigert. Trainiere nicht um endlich Deine vermeintlichen Problemzonen loszuwerden. Hör auf, Deinen Körper zu bestrafen. Denn Dein äußeres Erscheinungsbild ist immer ein Spiegel Deines Innersten! Denke und sprich liebevoll über Dich selbst und Deinen Körper. Er hört nämlich immer mit. Umarme Dich mal gedanklich selbst und überlege, was Du brauchst, um Dich gut zu fühlen und gesund zu sein. Bewegung ist sicherlich ein großer Teil davon! Und dann bring Dich zum Strahlen! Ein gesunder, starker und schöner Körper definiert sich nämlich nicht über die Konfektionsgröße! Du bist wunderbar und darfst Frieden mit Dir selbst schließen!

Für mich war es ein sehr langer Weg, bis ich das verstehen konnte. Deshalb ist es mir heute umso wichtiger, anderen Frauen dabei zu helfen, ein positives Körpergefühl zu entwickeln! Ich helfe auch Dir gerne dabei!

Mein bewegtes Leben (2) – wie sich meine Einstellung zum Sport verändert hat

Bewegung ist mehr als Training

Nachdem ich Dir im letzten Blogartikel davon erzählt habe, warum mir Sport und Bewegung so wichtig sind, möchte ich heute noch etwas tiefer in das Thema einsteigen. In meiner täglichen Arbeit fällt mir immer wieder auf, dass sich viele Menschen eigentlich nur noch dann bewegen, wenn sie “zum Training gehen”. Das ist eigentlich sehr schade und gibt dem ganzen auch irgendwie einen negativen Touch. Zum Training muss man sich immer aufraffen oder sich überwinden, Training ist immer anstrengend und schweißtreibend, Training nervt und nimmt einem die Zeit für andere schöne Dinge und das Training bereitet mir ein schlechtes Gewissen – nämlich dann, wenn ich es ausfallen lasse. So oder so ähnlich denken heute sehr viele Menschen.

Ich kann gar nicht oft genug darauf hinweisen, dass dieses Denkmuster leider sehr einschränkend ist und uns sehr viel Freude und positive Effekte nimmt. Denn das Problem ist nicht das Training an sich, sondern unser bewegungsarmer und stressiger Alltag. In der Regel stehen wir früh aus dem Bett auf, setzen uns an den Frühstückstisch, fahren mit dem Auto in die Arbeit und verbringen den Tag dann sitzend am Schreibtisch (klar, das gilt nicht für jeden, aber doch für viele), fahren dann nach Hause, setzen uns wieder um das Abendessen einzunehmen und landen dann müde und erschöpft auf der Couch und schließlich wieder im Bett.

Oder Du bist Mama: dann stehst Du nach einer unruhigen, oft viel zu kurzen Nacht auf, nippst müde an Deinem Kaffe und versuchst den ganzen Tag lang irgendwie all Deine Aufgaben unter einen Hut zu bekommen (das ist keine Schwarzmalerei, sondern mein persönliches tagtägliches Empfinden in meinen ersten Jahren als Mama). Und obwohl Du abends hundemüde bist, hat Dein Körper trotzdem nicht die nötige Bewegung bekommen.

Egal ob Dein Leben meinem ersten oder meinem zweiten Beispiel gleicht, oder ganz anders abläuft: unser heutiger Alltag ist nicht sehr bewegungsfreudig! Und gleichzeitig fühlen wir uns enorm gestresst. Warum diese Kombination so ungünstig ist, erkläre ich Dir gerne!

Bewegung ist ein essentielles Grundbedürfnis

Unser Körper ist darauf angewiesen, dass wir ihn auch benutzen. Nur so kann er gesund und leistungsfähig bleiben. Unsere Gelenke müssen benutzt werden, weil sich sonst die Beweglichkeit immer mehr einschränkt, unser Herz muss regelmäßig angeregt werden und das Herz-Kreislauf-System muss mit kleinen Herausforderungen klar kommen können. Sonst wird für uns selbst das Treppensteigen mal zu einer großen Herausforderung. Unsere Muskeln müssen regelmäßig unter Belastung stehen, weil sie sonst einfach verkümmern und immer kleiner werden. Ist das der Fall, wird jeder Wocheneinkauf zur Belastung. Und Muskeln, die bewegt werden, zerren auch immer an unseren Knochen und regen diese an stark und fest zu bleiben. Ansonsten kann sich eine Osteoporose entwickeln, die unsere Lebensqualität enorm einschränkt.

Das muss uns allen einfach wieder viel mehr bewusst sein! Körperliche Bewegung ist kein Bonus, kein Punkt auf unserer To-Do-Liste, sondern es ist ein absolutes Grundbedürfnis! Und dabei ist eine Trainingseinheit am Abend nur EINE von vielen Möglichkeiten um seinen Körper ausreichend zu bewegen. Das wichtigste ist nur, dass die Bewegung überhaupt stattfindet! Erst wenn Du ein konkretes Ziel hast, auf das Du hintrainierst (Beseitigung von Rückenschmerzen zum Beispiel), kommst Du um eine strukturierte Trainingseinheit nicht herum.

Du tust Dir, Deinem Körper und Deinem Wohlbefinden also wirklich einen großen Gefallen, wenn Du trotz der vielen bequemen technischen Möglichkeiten (Auto, Aufzug, Drive-through-Schalter) in Deinem Alltag, Deinen Körper möglichst viel bewegst. Steh doch jetzt gleich mal auf, streck Dich, erlaube Deinen Körper mal wieder richtig Platz einzunehmen! Erhebe Deinen Kopf, kreise die Schultern, streck die Arme mal lang und lass sie einfach locker um Deinen Körper fliegen, kreise die Hüften, stell Dich mal auf die Zehenspitzen, schwing die Beine vor und zurück. Spürst Du wie Dein Energielevel sofort ansteigt? Gott hat Dir einen wunderschönen Körper geschenkt, benutz ihn auch 🙂 !

Ausdruck & Verarbeitung von Emotionen

Wenn wir uns bewegen, passiert auch auf geistiger, psychologischer Ebene etwas in und mit unserem Körper. Innen und Außen wirken sozusagen Hand in Hand! Der Körper hilft der Psyche und umgekehrt. Vielleicht hast Du schon mal eine Katze oder ein Pferd beobachtet, wie es sich nach einer Situation verhält, in der es einen Schreck bekam. Die erste Reaktion ist Flucht. Sobald die Situation für das Tier nicht mehr bedrohlich ist, entspannt es sich dann. Es räkelt sich (die Katze) oder schlägt mit dem Schweif (das Pferd) und es schnaubt einige Male laut. Nur um ein Beispiel zu nennen. Das alles geschieht, damit die Energie, die die stressige Situation im Körper entstehen hat lassen, wieder entladen werden kann. Der Körper hilft der Psyche dabei, das traumatische Erlebnis zu verarbeiten und loszulassen. Beim Menschen funktioniert dieses Prinzip ganz genauso.

Doch leider können wir in den seltensten Fällen aus stressigen, gefährlichen oder unangenehmen Situationen nur sehr selten einfach flüchten. Und sich im Büro mal zu räkeln wie eine Katze, würde auch nur komische Blicke auf uns ziehen 🙂 ! Dies führt aber leider dazu, dass sich Energie in unseren Körper staut. Fehlt dann auch ganz grundsätzlich in unserem Leben die Bewegung, nehmen wir uns selbst die Möglichkeit für Entspannung und Ausgleich zu unserem täglichen Stress zu sorgen.

Diese Kombination kann sehr gefährlich werden. Viele Rückenschmerzen, Migräneanfälle, Verdauungsprobleme und und und ließen sich vermeiden, wenn wir es schaffen würden, uns wieder mehr zu bewegen.

Du siehts also: Bewegung ist mehr als Training! Es ist eine großartige Investion in unseren Körper und unsere Gesundheit!

Das ist mir heute beim Training wichtig:

Nachdem mir all das in den letzten Jahren und speziell den letzten Monaten klar geworden ist und ich die Zusammenhänge noch besser verstanden habe, hat sich auch meine Art zu trainieren komplett verändert. Die folgenden zwei Punkte müssen für mich erfüllt sein, sonst fliegt eine Übungen sofort wieder von meinem Trainingsplan:

  1. Heute ist es mir wichtig, dass ich beim trainieren immer eine kindliche Bewegungsfreude verspüre (Dazu habe ich vor einiger Zeit schon mal diesen Blogartikel geschrieben). Die einzelnen Übungen müssen mir unbedingt Spaß machen und mich eine gewisse Leichtigkeit spüren lassen. Meine Bauchmuskulatur trainiere ich deshalb schon lange nicht mehr mit öden SitUps.
  2. Außerdem stelle ich mir immer die Frage: Unterstützt mich diese Übung, um meinen Alltag noch besser meistern zu können? Brauche ich die Fähigkeit, die ich mit einer bestimmten Übung trainiere wirklich oder würde sie eh wieder verkümmern, sobald ich mit dem Training aufhöre? 10 oder gar 15 km Läufe mache ich deshalb beispielsweise nicht mehr. Es würde mich viel Mühe kosten, meine Kondition soweit aufzubauen, dass ich die Strecke so gut meistern kann, dass es mir sogar Spaß macht. Und sobald ich mal zwei oder drei Wochen nicht laufen könnte, würde ich meine Form schnell wieder einbüßen. Deshalb laufe ich eher kurze Distanzen oder trainiere meine Ausdauer beim Schwimmen. Da ist der Funfaktor für mich einfach höher 🙂 !

Such die Herausforderung!

Und hier kommt noch mein ultimativer Tipp, um auch Deine Einstellung zum Thema Bewegung und Training positiv zu verändern und Dir neuen Schwung zu geben: such Dir eine Übung, die Du nicht beherrscht und arbeite dann solange konsequent daran, bis sie Dir gelingt! Such Dir eine Herausforderung. Denke ruhig groß, damit Du wirklich ein lohnenswertes Ziel vor Augen hast! Vielleicht musst Du Dich erst mal eine längere Zeit mit vorbereitenden Übungen beschäftigen, aber das ist egal. Bleib einfach dran! Du musst Dir dafür auch gar keine Stunde Zeit nehmen. Mach es einfach dann, wenn Du gerade ein paar Minuten im Alltag übrig hast und wenn Dir danach ist. Du wirst sehen, das weckt Deinen Ehrgeiz und Du findest schnell Spaß daran.

Ich arbeite zur Zeit daran, einen freien Handstand zu schaffen und dann verschiedene Postionen zu halten. Angefangen habe ich dafür vor einigen Wochen im Schulterstand und jetzt gehe ich allmählich zum Kopfstand über. Zusätzliche mache ich viele Stützübungen wie die Planke um meine Kraft in den Armen, den Schultern und im Bauch zu verbessern. Jeden Tag ein paar Minuten. Das ist einfach genial! Probier es mal aus!

Nächste Woche gibt es den dritten und letzten Teil meiner Blogserie. Da verrate ich Dir dann meine Empfehlungen für ein richtig erfolgreiches und spaßiges Training.

Mein bewegtes Leben (1) – oder warum mir Sport so wichtig ist!

Es lebe der Sport!

Heute möchte ich Dir ein bisschen von mir und meinem Leben erzählen. Denn mir ist es echt ein Herzensanliegen, Dir zu zeigen, warum der Sport oder das Training für mich jeden Tag dazu gehört und einen großen Teil meiner Persönlichkeit ausmacht. Meine Einstellung hat sich dabei gerade in den letzten beiden Jahren sehr verändert. Einige Punkte sind gleich geblieben, andere haben sich komplett ins Gegenteil verwandelt. Ich wünsche mir für Dich, dass diese Blogserie Dein Herz erreicht und Du vielleicht auch für Dich die Freiheit entdecken kannst, die ich gewonnen habe. Aber ich beginne wohl besser am Anfang meiner Geschichte 🙂 !

Wie ihr vielleicht schon wisst, bin ich auf dem Land groß geworden (und da lebe ich auch heute noch 😉 ). Schon in meiner Kindheit und Jugend habe ich jede freie Minute draußen verbracht. Ich war mit dem Fahrrad oder den Inline Skates unterwegs, war schwimmen oder laufen. Ich bin auf Bäume geklettert und habe das Einrad fahren gelernt. Jahrelang habe ich Volleyball und Fussball gespielt. Leidenschaftlich gern. Im Winter bin ich anfangs Ski gefahren und irgendwann auf das Snowboard umgestiegen. Das liebe ich heute noch sehr! Kurz um: ich war immer den ganzen Tag in Bewegung! Der Sport war gewissermaßen der Kleister, der mein Leben zusammen gehalten hat. Ein Element, das alles in Verbindung gebracht hat. Denn natürlich war ich dabei immer von sehr vielen, super netten Menschen umgeben, die meine Leidenschaft teilten! Es entsanden schon in dieser Zeit Freundschaften, die bis heute anhalten.

Faszination Gruppentraining

Während meiner Jugend entdeckte ich dann auch das Training in Gruppen für mich. Alles begann mit einem Step-Aerobic-Kurs, den ich über die VHS absolvierte 🙂 ! Der Schwung und die Freude, die man erlebt, wenn man mit anderen gemeinsam Sport macht, faszinierte mich von Anfang an! Ich begann die verschiedensten Kursangebote auszuprobieren und fühlte mich in dieser Welt sehr wohl. Und ich begann zu begreifen, dass sich der Körper positiv verändert, wenn man die Bewegung zu einem zielgerichteten und konstanten Trainingskonzept wandelt. Bereits damals begann ich mich mit einzelnen Übungen auseinander zu setzen und erstellte für mich konkrete Trainingspläne.

Schicksalsjahr 2008

Dann kam das Jahr 2008 und es sollte alles anders werden. Ich plagte mich zu diesem Zeitpunkt bereits seit vielen Jahren mit starken Knieproblemen. Ständig war das Gelenk entzündet, geschwollen und ich konnte oft nur unter starken Schmerzen überhaupt gehen. An Sport war phasenweise in keinster Weise mehr zu denken. Sehr aufgeregt saß ich Anfang des Jahres 2008 im Wartezimmer eines neuen Orthopäden, der mir empfohlen worden war. Schon nach wenigen Minuten stand für ihn fest: ohne eine große Operation wird es nicht gehen. Seine Aussage, dass ich nach der OP keinen Sport mehr werde machen können, zog mir den Boden unter den Füßen weg. Schließlich war ich gerade einmal 23 Jahre alt und mein ganzes Leben bestand quasi nur aus Sport. Würde ich die OP allerdings verweigern, würde die chronische Entzündung in meinem Knie bald ernste Konsequenzen nach sich ziehen. Mein Knorpel hatte zu diesem Zeitpunkt schon einen enormen Schaden erlitten, meine Kniescheibe war durch die Fehlstellung und die daraus entstehende falsche Belastung bereits völlig verformt und die Bänder hatten ebenfalls ihren Dienst versagt.

So ging es für mich dann im Mai 2008 nach Nürnberg und ich ließ schweren Herzens die OP durchführen. Auch die Ärzte dort rieten mir dringend davon ab, nach der OP wieder Sport zu machen. Mein Knie würde zwar heilen und die Entzündung weg gehen, aber es wäre einfach nicht mehr belastbar genug. Schach spielen wäre doch eine gute Alternative! – meinten sie damals scherzhaft. Mir war gar nicht nach Lachen zumute.

Aufgeben ist keine Option

Doch die OP verlief einfach perfekt. Als die Ärzte mir das mitteilten, erwachte in mir ein neuer Wille! Alles in mir brannte und ich war fest entschlossen mich nicht aufzugeben. Schon im Krankenhaus übte ich unter den ungläubigen Augen der Physiotherapeuten das Gehen, das Treppensteiegen, das Abwinkeln des Knies. Ich fragte nach Übungen um das Knie wieder fit zu bekommen und führte diese entschlossen durch. Wieder zu Hause verbrachte ich jeden Tag damit. Nach 12 Wochen auf Krücken machte ich die ersten unsicheren Schritte ohne und ich merkte, dass sich der Kampf zwar gelohnt hatte, aber noch ein sehr, sehr weiter und anstrengender Weg vor mir lag. Insgesamt dauerte es dann eineinhalb Jahre, bis ich wieder problemlos Treppen steigen, Fahrrad fahren, schwimmen und walken konnte.

Nach zwei Jahren konnte ich mich wieder hinknien und kurze Strecken joggen. Dieser Moment, als ich zum ersten Mal wieder durch den Wald rannte, hat sich für immer in meinem Kopf eingebrannt. Denn er veränderte mein Leben komplett. Dort, alleine zwischen den Bäumen, entschloss ich mich Trainierin zu werden und meldete mich noch am gleichen Abend für mein erstes Fernstudium bei der BSA in München an.

Trainiere für Dich – nicht gegen Dich!

Unglaubliche neun Jahre sind seitdem vergangen. Für mich eine sehr lehrreiche, intensive und unfassbar schöne Zeit! Heute genieße ich es mehr denn je, all meine Erfahrung im Bereich Sport und Bewegung an meine Kursteilnehmer weiter zu geben. Ich bin jeden Tag mit Herzblut dabei! Was mich aber immer sehr betroffen macht ist folgendes: Teilnehmerinnen (und es sind in aller Regel die Frauen), die nur gegen ihren Körper arbeiten. Die schlanker sein wollen, fitter sein wollen, straffer sein wollen und sich dafür aufs äußerste quälen. Oft ist der Sport für sie die Bestrafung für die Entgleisung bei den letzten Mahlzeiten oder der Tüte Chips, der Tafel Schokolade auf der Couch. Die Bewegung hat dabei jeden Aspekt der Freude und der Leichtigkeit verloren. Es ist nur noch ein Mittel zum Zweck!

Falls Du Dich hier wieder erkennst, möchte ich Dich ermutigen ganz schnell die gedankliche Reißleine zu ziehen! Hör auf gegen Dich und Deinen Körper zu trainieren und beginne noch heute damit FÜR Dich Sport zu machen! Für Dein Wohlbefinden (körperlich und psychisch) und für Deine Gesundheit!

Finde eine Sportart, die Dir Spaß macht! Entdecke Übungen, die Dich berühren und Dich herausfordern! Beweg Dich draußen an der frischen Luft! Tu es FÜR DICH! Es geht nämlich um Dich und nicht um eine bestimmte Konfektionsgröße! Ich selbst schwanke immer mal wieder zwischen den Größen 38 und 42. Aber egal welche Zahl gerade auf den Etiketten meiner Kleidung steht: ich bin immer körperlich fit und fühle mich gut! Ich habe Kraft und Ausdauer und eine gute Beweglichkeit! Heute bin ich soweit, dass ich es meinem Körper zugestehen kann, dass er manchmal eine gewisse Reserve mit sich herum trägt. Das nehme ich ihm schon lange nicht mehr übel. Denn ich weiß, dass auch wieder andere Zeiten kommen!

Beweg Dich – körperlich und mental!

In den nächsten Blogbeiträgen werde ich Dich teil haben lassen an meinen Erkenntnissen. Ich werde Dir zeigen, warum Bewegung ein ganz grundlegendes Bedürfnis Deines Körpers ist und wie ein sinnvolles Training in meinen Augen ausschauen sollte. Ich will Dir klar machen, dass Bewegung und Sport vor allem eines sein sollte: frei, freudvoll und abwechlsungsreich! Dazu müssen wir alle uns auch mental bewegen! Wir müssen alte Glaubenssätze los lassen und uns für neue öffnen! Dann ist Sport mehr als die Überwindung des inneren Schweinehundes und dann werden echte Veränderungen möglich! Voller Leichtigkeit!

Und Deine Geschichte?

Wie stehst Du heute zum Thema Sport? Wie war das in Deiner Kindheit und Jugend? Was hat sich verändert? Lass mich gerne daran teilhaben. Ich freue mich auf den Austasuch mit Dir! Gerne unten in den Kommentaren oder Du schreibst mir!

Liebe oder Hass? Warum trainierst Du eigentlich?

Ich trainiere, weil ich meinen Körper liebe – nicht weil ich ihn hasse

In der Überschrift steckt zugegebenermaßen ein Stück Provokation. Und das mit voller Absicht!
Mit diesem Blogartikel möchte ich Dich auffordern und auch ermuntern, Deine Trainingsabsichten einmal kritisch zu hinterfragen. Also: Warum trainierst Du eigentlich?
Nimm Dir ruhig mal ein paar Minuten Zeit, hol Dir Stift und Zettel und notiere Dir Deine Gedanken!

Meine eigenen teile ich gerne mit Dir: Als Kind und auch in meiner Jugend habe ich leidenschaftlich gerne Sport gemacht, egal ob Fussball oder Volleyball, schwimmen, (Ein)rad fahren, joggen, Ski und Snowboard fahren, Schlittschuh laufen oder Leichtathletik. Ich habe es geliebt und war in jeder freien Minuten aktiv! Dabei habe ich mir nicht den Kopf über meinen Trainingspuls, Wiederholungszahlen, Regenerationszeiten oder Gewichte gemacht und ich hatte auch kein schlechtes Gewissen, wenn ich einmal nichts getan habe. Ich war mit mir selbst völlig im Einklang und habe Sport aus Spaß und mit viel Leichtigkeit gemacht!

Doch irgendwann habe ich (wie fast jeder) festgestellt, dass ich durch das Training meine Körperform, meine Silhouette beeinflussen kann. Schnell kippt das Ganze und ich machte keinen Sport mehr, weil es mir Spaß machte, sondern weil ich meinen Körper verändern wollte. Ich konnte mich nur selbst annehmen und glücklich sein, wenn ich das Gefühl hatte, genug dafür getan zu haben – und das war sehr selten der Fall.

Die Leidenschaft, die ich einst beim Training empfunden hatte, war zum knallharten Leistungsdenken geworden. Aus dem Gefühl des Einklangs mit meinem Körper, wurde Ablehnung.
Aus Liebe wurde Hass.

Der weite Weg zurück

Wie Du Dir vielleicht vorstellen kannst, war mein Weg zurück zu einem guten Körpergefühl und zu einer positiven Art zu trainieren lang und steinig. Es verging viel Zeit, bis ich überhaupt verstand, warum ich permanent unzufrieden und unglücklich war und dass nicht meine Umstände daran schuld waren, sondern mein verqueres Leistungsdenken. Die Erkenntnis traf mich wie ein Blitz.

Doch Gewohnheiten ändern sich nicht von heute auf morgen! Zwar ist die Erkenntnis der erste und unverzichtbare Schritt in die richtige Richtung, aber dann folgt eine gewisse Zeit der Umstellung, des Scheiterns und des wieder neu Versuchens.

Der Schlüssel liegt in Dir

Wie sieht es bei Dir aus? Bist Du Deinen Motiven zu trainieren schon etwas näher gekommen? Falls auch Deine Absichten in eine ähnliche Richtung gehen wie meine damals und Du Dich immer wieder fragst, warum Dein Training nicht (kaum) fruchtet, möchte ich Dir noch einen Schlüssel mit auf den Weg geben!

Und der nennt sich SELBSTLIEBE !

Frage Dich, bei allem was Du für und mit Deinem Körper tust, ob es Dir wirklich gut tut!
Überlege Dir, ob es Deinem Körper mehr Kraft gibt oder ob es Dir Kraft raubt.
Finde heraus, ob Du es tust, um Disziplin vorzutäuschen, oder weil Du wirklich verstanden hast, dass es nicht gut für Dich ist.
Hinterfrage Deine Motive! Immer und immer wieder!

Wenn Du etwas nicht aus Liebe (zu Dir selbst) tun kannst, dann lass es lieber!

Entwickle gesunde Trainingsprinzipien

“Viel hilft viel!” – Das ist ein Trainingsgrundsatz, der sich leider noch immer hartnäckig hält. Nur ist er halt grundverkehrt. Viele Menschen trainieren zu oft, zu hart und unausgewogen. Und so versuchen viele in einen eh schon übervollen Terminkalender noch eine Trainingseinheit unterzubringen oder trainieren trotz schmerzender Gelenke und Muskeln. Egal wie müde und ausgebrannt wir Frauen (vor allem Mamas) uns auch fühlen – die obligatorische Trainingseinheit MUSS sein. Koste es was es wolle!

Gerade als Trainingseinsteiger oder nach einer Schwangerschaft und Geburt, ist es aber unerlässlich, langsam und mit Bedacht zu starten. Schaffe erst mal eine gute körperliche Grundlage, bevor Du das Training intensivierst.

Wenn es Dir wichtig ist, einen gesunden (statt einen auf Biegen und Brechen schlanken) Körper zu haben und Du mit Freude und Leichtigkeit am Training dranbleiben möchtest, dann solltest Du folgende Prinzipien beachten:

  • Muskelkater ist ein No Go ! Leichtes Ziehen nach dem Training ist ok und Du darfst auch ruhig merken, dass Du etwas getan hast, aber Schmerzen sind absolut tabu! Denn sie zeigen Dir ganz klar auf, dass das Training zu hart war und Deine Muskeln Mikroverletzungen davon getragen haben.
  • Kein Training wenn Du krank bist! Quäle Deinen Körper nicht durch Workouts und Trainingseinheiten, wenn Du krank bist oder Kopfschmerzen (Migräne) hast. Die Anstrengung würde Dich nur noch weiter schwächen und den Genesungsprozess verlängern. Kurier Dich aus und warte bis die Kopfschmerzen abgeklungen sind.
  • Kein Training bei extremen Wetterbedingungen. Gerade als Einsteiger solltest Du bei extrem kalten oder heißen Temperaturen nicht oder nur sehr dosiert trainieren. Vielleicht kannst Du einfach ein paar Runden im (Hallen)bad drehen?
  • Sport baut keinen Stress ab! Auch wenn es sich oft so anfühlt! Auch ein sportliches Training ist im Prinzip purer, zusätzlicher Stress für den Körper und somit nicht in jeder Situation sinnvoll. Wir fühlen uns durch das Training nur kurzzeitig besser, weil durch die Bewegung Endorphine ausgeschüttet werden. Diese Hormone verschwinden wieder, der Stress aber bleibt. Deshalb lieber spazieren oder walken gehen, wenn Du einen heftigen Tag hinter Dir hast.

Wer ist der eigentliche Übeltäter?

Akzeptiere Dich und Deinen Körper, so wie er HEUTE ist. Das ist wohl der wichtigste Grundsatz von allen. Wenn Du Dich heute nicht akzepterien kannst, kannst Du es vermutlich morgen auch nicht und auch nicht dann, wenn bereits die ersten Kilos gepurzelt sind.

An Deiner mangelnden Selbstachtung ist nicht Dein Körper schuld, sondern Deine Seele! Und die lässt sich durch Sport nicht beeinflussen! Es sind nicht Deine Oberschenkel, Dein Bauch oder Dein Po, die Dich unglücklich machen. Es sind die negativen Gedanken und die negative Einstellung, die Du Dir selbst gegenüber hast. Hier musst Du anfangen zu arbeiten!

Dann wird Dein Training wieder Spaß machen und keine reine Pflichterfüllung sein. Die Leichtigkeit und die Freude, die Du brauchst um gute Ergebnisse zu erzielen, sind dann plötzlich wieder da und Du wirst Dich wunderbar fühlen!

Probier es aus! Wenn ich es geschafft habe, mein Denken zu verändern, kannst Du das auch!
Herzensgrüße Tanja

Wenn Du das Thema Selbstliebe für Dich vertiefen willst, kannst Du gerne meine Blogserie dazu lesen. Hier gehts direkt zum ersten Teil!

Babypfunde ade! 4 entspannende Wahrheiten über Deinen Afterbabybody

Hallo neues Leben!

Nach der Geburt Deines Babys hat sich für Dich alles verändert. Du hast nicht nur Deinem Kind das Leben geschenkt, sondern auch Dir selbst einen Neubeginn! Was für eine spannende und herausfordernde Zeit 🙂 !

Wenn ich selbst an die ersten Wochen und Monate als Mama zurückdenke, komme ich immer wieder ins Staunen. In dieser Zeit verschieben sich unsere Prioritäten komplett. Vorher war ich ein Workaholic, Idealistin, Perfektionistin, Sportlerin und ständig auf dem Sprung. Doch nun bekam mein Leben von einen Tag auf den anderen einen ganz anderen Maßstab, ein völlig neues Tempo.

Der K(r)ampf mit den Pfunden

Neben der Liebe zu meiner Tochter, trieb mich ein Gedanke ständig um: ich sorgte mich in dieser Zeit viel zu sehr darum, wie sich mein Körper in der Schwangerschaft verändert hatte. Ich hatte fast 30 Kilo zugenommen und fühlte mich einfach nicht mehr wohl. Ich war mir selbst extrem fremd geworden. Durch eine Verletzung der Rippen, die ich mir während der Geburt zugezogen hatte, dauerte es fast ein Jahr, bis ich wieder “richtig” trainieren konnte. Richtig in meinen Augen! Denn ich hatte tatsächlich viel zu hohe Ansprüche an mich selbst und habe mich innerlich dagegen gewehrt meinen Körper so zu akzeptrieren wie er eben ist.

Für mich war das ein harter Kampf. Aber ich habe viel dazu gelernt! Auch weil ich genau in dieser Zeit meine Ausbildung zur “Kursleiterin Fit durch die Schwangerschaft” gemacht habe.

Heute möchte ich Dir dabei helfen, Deinen Körper zu verstehen und ihn liebevoll zu begegnen!
Deshalb kommen hier vier entspannende Wahrheiten über Deinen Afterbabybody:

Habe Geduld mit Dir und Deinem Körper!

Vielleicht ist Dein Bauch nach der Geburt als eine zu groß wirkende leere Hülle zurück geblieben und die Haut viel zu weich. Vielleicht haben sich auch Fettpolster an Hüften und Oberschenkeln gebildet, oder Du bemerkst, dass Deine Muskeln den Großteil ihrer Kraft eingebüßt haben. Aber ich kann Dich beruhigen: das ist zum einen völlig normal und zum anderen ist unser Körper in der Lage die meisten Rückbildungsprozesse völlig von alleine ablaufen zu lassen! Du musst nur Geduld haben. Durch die Hormonumstellungen nach der Geburt, während und nach dem Stillen wird sich Dein Körper von ganz alleine verändern!

Das heißt, Du musst das nicht durch Fasten und intensiven Sport für ihn “übernehmen”. Setz Dich nicht so unter Druck und glaube nicht, dass Du damit viel beschleunigen kannst! Klar, ein sanftes Training und eine ausgewogene, gesunde Ernährung werden diese Prozesse unterstützen, aber eben auch nicht mehr!

Deshalb: entspann Dich und tu nur das, was Dir wirklich gut tut!

Akzeptiere, was nicht zu ändern ist!

Ich möchte an dieser Stelle ganz aufrichtig zu Dir sein und Dich ermuntern Dinge zu akzeptieren, die nicht zu ändern sind! Viele Frauen haben beispielsweise nach der Geburt des ersten Kindes ein verbreitertes Becken oder es sind die Füße eine Nummer größer geworden. Das lässt sich nicht umkehren!
Oft bleiben auch Schwangerschaftsstreifen zurück. Die Linien an Beinen, Bauch, und Brüsten verblasen zwar mit der Zeit, sie werden aber nur in den seltensten Fällen wieder ganz verschwinden. Auch hier gilt es, sich selbst achtsam zu begegnen und sie als Zeichen der Liebe zu begreifen. Sie erzählen schließlich von der Zeit, als Du Dein Kind 9 Monate unter Deinem Herzen getragen hast! Das ist nicht peinlich oder hässlich, sondern einfach ein Teil Deiner Lebensgeschichte!

Finde Deine neue Traumfigur!

Statt unbedingt Deine alte Figur zurück haben zu wollen, solltest Du Dich auf die Suche nach Deiner neuen Traumfigur machen. Das kann wirklich ein sehr spannender Prozess sein :-)! Lerne Dich selbst nochmal neu kennen und finde heraus, in welchem Körper Du Dich jetzt als Mama wohlfühlen könntest! Dein Körper hat in der Schwangerschaft und bei der Geburt großartiges geleistet! Das gilt es zu würdigen!

Natürlich musst Du Dich nicht mit einem schlaffen Bauch und Fettpölsterchen abfinden, wenn sie Dich stören. Aber sei Dir bewusst, dass sichtbare Veränderungen der Figur oft bis zu einem Jahr brauchen. Eine alte Hebammenweisheit besagt nicht umsonst: 9 Monate kommt der Bauch, 9 Monate geht er!

Finde also ein Trainingsprogramm und eine Form der Ernährung, die diesen Veränderungen Zeit geben und sanft zu Deinem Körper sind!

Du bist einfach wunderbar!

Auch seine eigene Weiblichkeit muss man nach der Geburt des Babys wieder neu finden! Das benötigt, genau wie die körperlichen Veränderungen, seine Zeit. Bald wirst Du es wieder schaffen, Dich hübsch und begehrenswert zu fühlen! Ganz sicher!

Und falls Dir das heute noch keiner gesagt hat: Deine veränderte Figur erzählt von der Liebe, die einen so großen und wichtigen Bereich Deines Lebens in Besitz genommen hat! Dein warmes und geduldiges Mutterherz macht Dich zur schönsten Frau der Welt und das Strahlen in Deinen Augen, wenn Du Dein Kind ansiehst, lässt selbst die Sterne blass aussehen! Kurz: Du bist einfach wunderbar! 🙂

Ich wünsch Dir einen zauberhaften Tag, Du liebe und wunderschöne Mama!

Warum draußen trainieren? 8 Vorteile des Outdoor – Trainings

Frische Luft tut gut. Bewegung tut auch gut. Warum also nicht beides zusammen bringen und durch Outdoor – Training doppelt profitieren? 🙂

Ich genieße es immer sehr draußen in der Natur zu sein. Einfach die Nase in den Wind halten oder einen ausgiebigen Spaziergang machen. Aber auch meine Trainingseinheiten verlege ich gerne nach draußen. Das gefällt mir einfach besser, als in überhitzten oder stickigen Räumen oder Hallen zu trainieren. Hast Du schon einmal outdoor trainiert? Wenn nicht, solltest Du das wirklich einmal ausprobieren!

Hier kommen 8 Gründe warum auch Du Dein Training (öfter) nach draußen verlegen solltest:

1. Das Immunsystem wird angeregt. Im Freien fordern Wind und Wetter die Regulierungsmechanismen unseres Körpers heraus. Wir “härten” ihn quasi ab und das macht uns stark gegen Erkältungen und häufiges Frieren.

2. Die Sonne füllt unsere Vitamin D – Speicher auf und verhilft uns so zu starken Knochen.

3. Nichts fördert den Stressabbau mehr als der Aufenthalt in der freien Natur. Wir bekommen den Kopf wunderbar frei!

4. Da es draußen immer etwas zu sehen und zu entdecken gibt, kommt beim Training keine Langeweile und Eintönigkeit auf.

5. Gerade im Herbst und Winter tut der frische Wind um die Nase gut, da wir die meiste Zeit in beheizten Räumen verbringen.

6. Wer viel draußen ist, kann besser und tiefer schlafen.

7. Die unregelmäßigen Begebenheiten (unebener Boden, etc.) fordern unsere Muskulatur mehr heraus, als eintönige und “perfekte” Bedingungen in Studios und Hallen.

8. Der Mensch ist in der Natur einfach in seinem Element und kann sich hier natürlicher bewegen als drinnen.

Außerdem – und das ist vielleicht trotzdem das Wichtigste – fühlt man sich draußen einfacher freier, unbeschwerter und hat sofort gute Laune 🙂 !

Wenn Du folgende Tipps beachtest, ist das Outdoor – Training zu jeder Jahreszeit eine gesundheitsfördernde Sache:

  • Wärme Dich vor dem Training immer ausgiebig auf um Deine Muskulatur auf das Trainng vorzubreiten und sie vor Verletzungen zu schützen!
  • Kleide Dich nach dem Zwiebelprinzip! Unterschätze niemals die kühlen Temperaturen!
  • Atme nach Möglichkeit immer durch die Nase ein, um Deine Schleimhäute und Bronchien vor der kalten Luft zu schützen.
  • Ziehe Dich nach dem Training sofort um und verschwende keine Zeit in der durchschwitzten Kleidung.

Bei extremen Temperaturen (starkem Schneefall, Eisglätte oder Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, aber auch extremer Hitze) solltest Du Dein Training aus Sicherheitsgründen lieber nach drinnen verlagern!

Raus mit Dir – auch mit oder gerade wegen Deinem Baby!

Du bist vor kurzem Mutter geworden und suchst nach einer einfachen Möglichkeit zu trainieren? Dann ist Outdoor-Training einfach perfekt für Dich! Während Dein Baby im Kinderwagen, Buggy oder im Tragetuch schläft, kannst Du Dich Deinem Training widmen!

Erfahrungsgemäß sind Babys in der freien Natur ruhiger und schlafen oft länger und fester als zu Hause. Das kannst Du prima für Dich nutzen! Suche Dir dafür eine Walkingstrecke, die Du gegebenenfalls auch mit Kinderwagen gut bewältigen kannst und mach Dich auf den Weg. So trainierst Du Dein Herz-Kreislauf-System auf einfache aber effektive Weise. Achte dabei immer darauf, dass Dein Puls nicht zu sehr ansteigt und lass während des Walkings Deine Beckenbodenmuskulatur “mitschwingen” (ständiger Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung, kombiniert mit der Atmung). Wenn Du unterwegs sogar noch Kräftigungsübungen wie Kniebeugen oder Ausfallschritte einbaust, kräftigst Du auch Deine Hauptmuskelgruppen gleich mit.

Das ideale Einsteigertraining nach der Geburt!

Training in der Gruppe

Du möchtest zwar draußen trainieren, aber lieber in einer Gruppe?
Dann melde Dich gerne hier!