Öffne Dein Herz für Veränderung

Veränderung

Veränderung im Einklang mit Dir selbst

In einem meiner letzten Blogbeiträge habe ich darüber geschrieben, warum ich gegen Selbstoptimierung bin. Ganz ausführlich habe ich dort erklärt, dass es einen viel besseren, liebevolleren und “weicheren” Weg gibt. Doch auch wenn wir uns entschieden haben, uns nicht länger selbst optimieren zu wollen, so ist es ja trotzdem notwendig Veränderung im Leben zu erfahren. Aber eben im Einklang mit sich selbst und vor allem aus Liebe aus Wertschätzung dem eigenen Körper und dem eigenen Wohlbefinden gegenüber. 

Diese positiven Veränderungen können wir im Prinzip nur dann erfahren, wenn wir erkennen, was unser Geist und unser Körper wirklich brauchen und bereit sind, das auch zu leben und umzusetzen. 

Warum fällt die Umsetzung manchmal so schwer?

Vielleicht stehst Du gerade an einem solchen Punkt oder kennst es aus der Vergangenheit: Du spürst und weißt ganz intuitiv, was Dein Körper oder Dein Geist braucht, aber Du schaffst es nicht, ein altes Verhalten oder Denken abzulegen und das Neue zu integrieren. 

Die gewünschte Veränderung fällt Dir unfassbar schwer und Du weißt gar nicht so genau, warum das eigentlich der Fall ist. Dann möchte ich Dir hier gerne weiter helfen. Denn in aller Regel müssen wir uns immer erst mal im Inneren (wieder) öffnen und empfänglich werden für Veränderungen. 

Das bunte Chaos umarmen

Veränderungen machen uns (unterbewusst) oft Angst. Wir haben Angst davor zu versagen, Angst vor unserer eigenen Größe, Angst vor Ablehnung und Zurückweisung, Angst vor der Reaktion unserer Mitmenschen. Anstehende Veränderungen katapultieren uns in der Regel raus aus unserer Komfortzone und das macht uns verletzlich, angreifbar und verwundbar. 

Doch Veränderungen sind auch eine große Chance für uns. Denn nur so können wir wachsen und unsere Gesundheit nachhaltig verbessern. Daher müssen wir Veränderungen und das damit entstehende bunte Chaos annehmen. Wir müssen und dürfen dadurch wachsen. Denn dafür sind wir doch hier, nicht wahr?

Bunt - statt schwarz-weiß

Diese Ängste entstehen oft aus unserem Perfektionismus und einem viel zu hohen Anspruch an uns selbst heraus. Wir denken meist in schwarz und weiß. 

Ich habe es beispielsweise schon sehr oft erlebt, dass sich junge Mütter vornehmen, wieder regelmäßig Sport zu machen. Aber natürlich ist der Alltag in dieser Zeit hektisch, voller Termine und zu einem großen Teil fremdbestimmt. Wenn es dann nicht gelingt täglich eine perfekte Bewegungseinheit zu absolvieren (=weißes Denken), verurteilen sich viele für diese “Disziplinlosigkeit” oder sogar “Faulheit”. Sie geben ihren Vorsatz dann sehr schnell wieder auf und denken: Es klappt ja sowieso nicht! (=schwarzes Denken). Das wiederum schürt die Ängste vor der Veränderung. Denn vielleicht hat diese junge Mutter aus meinem Beispiel ihren Freundinnen oder der Familie erzählt, dass sie nun jeden Tag zum Sport gehen will. Und ist nun vermeintlich gescheitert. In den Augen der anderen und vielleicht auch in ihren eigenen.

Doch es gibt so viel zwischen diesen beiden Extremen der Perfektion und dem Aufgeben. Wenn die junge Mutter es schafft, zweimal die Woche Sport zu machen ist das nämlich auch ein Erfolg. Und wenn sie sich bewusst entscheidet, das Training für diese Woche ausfallen zu lassen, weil sie ihre ganze Energie für andere Dinge braucht, ist das auch ein Akt der Selbstliebe und Selbstfürsorge und genauso viel wert, wie eine Trainingseinheit. 

Erlaube Dir zu scheitern

Wir müssen es uns daher einfach wieder erlauben in unserem Prozess der Veränderung auch Fehler zu machen und vermeintlich zu scheitern. Wir müssen es uns erlauben dazu zu lernen und unseren Weg immer wieder zu korrigieren. Das eröffnet uns ein Tor zu neuer Freiheit und Weichheit im Umgang mit uns selbst. Nehmen wir den Druck raus, sind Veränderungen plötzlich wieder etwas schönes. Sie halten uns jung und lebendig.

Ich wünsche Dir von Herzen die Veränderung, die Du gerade brauchst!
Wenn Du Hilfe benötigst, melde Dich gerne bei mir! 

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