Entspannung für Hochsensible

hochsensibel

Bist auch Du hochsensibel?

Vielleicht gehörst Du, genauso wie ich, zu den 15 % der Menschen die hochsensibel sind? Wenn Du diese Frage klar mit JA beantworten kannst, hast Du vermutlich schon viel über Deine ganz besondere Begabung gelesen und erfahren. Vielleicht bist Du aber hochsensibel und es ist Dir noch gar nicht bewusst? Denn oftmals spüren wir Hochsensiblen schon sehr genau, das etwas bei uns anders ist als bei anderen Menschen. Wir haben aber keine Erklärung und erst recht keinen Namen dafür! Meist dauert es viele Jahre oder gar Jahrzehnte, bis es ans Licht kommt.

Auch wenn sich die Hochsensibilität bei jedem etwas anders zeigt, eines haben wir alle gemeinsam: Hochsensible nehmen viel mehr Sinneseindrücke, wie Geräusche, Farben, Gerüche und meist auch viel mehr Emotionen – eigene und die der Menschen um einen herum – auf, als andere Menschen. Uns fehlt ein neurologischer Filter, der einen Großteil der Informationen, die auf uns hereinprasseln, von vornherein eindämmt.

Diese ungefilterte Wahrnehmung führt dazu, dass wir Hochsensiblen schneller an die Grenzen unserer Aufnahmefähigkeit stoßen. Alles ist eben so intensiv und fordert von uns meist viel gedankliche Arbeit um alles zu verdauen und einzuordnen. Wir brauchen auch mehr Regenerationsphasen als andere. Das Gehirn braucht eben einfach Zeiten der Ruhe, die geprägt sind von einer nur sehr geringen Stimulation. Du merkst schon, diese Begabung hat auf jeden Fall seine Vor- und Nachteile!

(Ausführliche Informationen zum Thema Hochsensibilität findest Du hier.)

Finde Deinen eigenen Weg um zu entspannen!

Das Thema Hochsensibilität liegt mir wirklich extrem am Herzen und ich könnte unendlich viel darüber schreiben. Heute möchte ich mich aber einem ganz speziellen Aspekt zuwenden. In meinen Augen ist dieser einfach extrem wichtig. Ich wäre sehr froh gewesen, wenn ich diese Erkenntnis, die ich heute an Dich weiter gebe, schon viel früher gehabt hätte.

Und zwar geht es mir um das Thema Entspannung für hochsensible Menschen. Wir bereits erwähnt, brauchen wir viel viel viel Ruhe, Stille und oft auch Zeit für uns alleine. Bekommen wir das nicht, führt das häufig zu einer Überstimulation, die sehr unangenehme Zustände hervorrufen kann. Darunter leiden nicht nur wir hochsensiblen selbst, sondern oft auch unser Umfeld.

Um das zu vermeiden, ist es sehr wichtig, dass Du eine Entspannungsmethode findest, die wirklich zu Dir passt! Denn viele, meist sehr gängige Praktiken, sind für Hochsensible nicht passend. Ganz im Gegenteil. Oft meint man es gut, verschlechert aber durch das Entspannungstraining die negativen Symptome der Hochsensibilität ungewollt sogar noch. Kommt man nach der Entspannung in die Realität zurück ist alles gleich noch intensiver und überflutet einen regelrecht.

Verbinde Dich mit Deinem Körper! Gerade wenn Du hochsensibel bist!

Durch die vielen Eindrücke, die wir in jedem einzelnen Moment verarbeiten müssen, leben wir Hochsensible viel in unserem Kopf, in unseren Gedanken. Unsere feinen Antennen sind permanent auf Empfang eingestellt. Wir hören und spüren alle Zwischentöne und denken permanent über das Empfangene nach. Da wir meist zusätzlich auch sehr harmoniebedürftig sind, versuchen wir immer dafür zu sorgen, dass es den Menschen in unserem Umfeld gut geht. Das ist zwar schön und ich empfinde das durchaus als großen Gewinn, aber es hat auch eine kleine Kehrseite: meist verlieren Hochsensible den Kontakt zu ihrem Körper, bzw. können ihn schon von Kindheit an nicht richtig aufbauen. Wir tun uns schwer, die Signale unseres Körpers wahrzunehmen oder spüren sogar nur dann etwas, wenn der Körper bereits weh tut und sich Krankheiten zeigen. So sehr sind wir mit unserer Aufmerksamkeit im Außen! Erst dann werden wir in die Ruhe gezwungen, müssen unserem Körper die Aufmerksamkeit geben, die ihm vorher oft fehlte. Deshalb sind hochsensible Menschen auch öfter krank oder haben ein gespaltenes Verhältnis zu ihrer Körperlichkeit.

Wenn Du also auf der Suche nach einem Entspannungstraining bist – und das lege ich Dir wirklich sehr ans Herz – dann wähle eine Methode, die Dich mit Deinem Körper in Verbindung bringt. Das kann zum Beispiel die progressive Muskelentspannung nach Jacobson sein oder eine geführte Körperreise. Mir persönlich tun auch ganz ruhig ausgeführte Pilateseinheiten oder Spaziergänge gut, um mich in der Bewegung zu entspannen.

Wenn Du Dir Hilfe von einer Entspannungstrainerin holen möchtest, kann ich Dir die liebe Verena Meindl von der Auszeitzentrale nur wärmstens empfehlen! Hier kannst Du mit ihr in Kontakt treten.

Möchtest Du Dich zu diesem Thema mit mir austauschen, dann schreib mir doch gerne! Ich freue mich darauf, von Dir zu hören!

 

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