Quinoa – Urgetreide mit Superkräften

Quinoa – wiederentdecktes Urgetreide

Kennst Du schon Quinoa? Momentan erlebt das Urgetreide, das ursprünglich aus Südamerika stammt, einen richtigen Siegeszug durch unsere Einkaufsmärkte und Küchen. Und das völlig zu recht!

Während man in den Herkunfsländern schon seit 6000 Jahren von den gesundheitlichen Wirkungen des Supergetreides weiß und diese bewusst nutzt, zeigen mittlerweile auch viele Studien in der westlichen Welt, was Quinoa alles kann. Besonders wertvoll ist dabei auch die Tatsache, dass das Urgetreide bei weitem nicht so überzüchtet ist, wie unsere “Hochleistungsgetreidesorten”. Es passt auch super ins Clean Eating – Konzept 🙂 !

Alle Benefits im Überblick

Hohe Nährstoffdichte

Quinoa ist ein wahres Kraftpaket. Im Vergleich zu Reis enthält es doppelt so viel Eiweiß und ist somit vor allem für Vegetarier und Veganer eine gute pflanzliche Quelle. Aber auch Unmengen an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, sekundären Pflanzenstoffen und Antioxidantien.

Glutenfrei

Quinoa ist komplett glutenfrei und deshalb eine prima Getreidevariante für alle, die an Zöliakie leiden. Bei dieser chronischen Entzündung der Darmschleimhaut leiden die Betroffenen beim Verzehr von glutenhaltigen Getreide unter Durchfall, Erbrechen, Appetitlosigkeit aber unter Umständen auch an Depressionen.

Quinoa ist basisch

Somit trägt er einen wichtigen Bestandteil zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung bei. Durch die basische Wirkung des Getreides, werden weitere sauere Bestandteile einer Mahlzeit neutralisiert, der Körper findet dann in ein optimales Säure-Basen-Gleichgewicht. Übrigens hilft Quinoa deshalb auch allen Kopfschmerz- und Migränepatienten. Denn diese Beschwerden entstehen oftmals durch eine Übersäuerung des Körpers.

Cholesterinwerte sinken

Quinoa enthält einen großen Magnesiumanteil und dieser bewirkt zusammen mit der basischen Wirkung des Getreides eine Senkung der Cholesterinwerte. Dadurch können langfristig Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfälle verhindert werden.

Quinoa senkt den Blutzuckerspiegel

Da Quinoa einen sehr niedrigen glykämischen Index hat und viele komplexe Kohlenhydrate enthält, dauert die Verdauung länger und wir fühlen uns viel länger satt. Dadurch werden Heißhungerattacken durch Blutzuckerspiegelschwankungen verhindert. Dies wiederum kann auf lange Sicht gesehen eine Diabeteserkrankung verhindern.

Du siehst, mit dem Urgetreide aus Südamerika kannst Du Dir und Deiner Gesundheit sehr viel Gutes tun und in Deine Gesundheit investieren!

Rezepte bitte!

Du fragst Dich nun, was Du aus Quinoa leckeres zaubern kannst? Ich helfe Dir gerne weiter!
Da das Getreide relativ neutral, bzw. leicht nussig schmeckt, kannst Du es sehr vielseitig einsetzen!

Du kannst beispielsweise einen Frühstücksbrei damit zubereiten, oder ihn einfach pur als Sättigungsbeilage verwenden. Aber auch echt geniale Aufläufe lassen sich damit kreieren! Quinoa ist in süßen und herzhaften Speisen einfach immer passend 🙂 !

Mein persönlicher Favorit:

Quinoa als Salat! Dazu kochst Du einfach pro Person circa 150 g Quinoa in Gemüsebrühe bissfest (Packungsbeilage beachten!). Währenddessen schneidest Du Dir Gemüse nach Wahl in kleine Würfel. Ich mag beispielsweise Tomaten, Gurken oder Paprika in dieser Kombination sehr gerne. Die Gemüsestücke mischt Du dann einfach unter den Quinoa und schmeckst das Ganze mit Deinem Lieblingsdressing ab. Frische (oder TK) Kräuter geben diesem einfachen Gericht noch einen besonderen Kick!

Die Zubereitung dauert nur knapp 10-15 Minuten und Du kannst das Rezept immer wieder abwandeln und verfeinern. Deiner Kreativität ist keine Grenze gesetzt! 🙂 Zudem ist der Salat so sättigend, dass Du ihn als Hauptmahlzeiten essen kannst. Auch ins Büro oder die Schule lässt er sich in einem Schraubglas super mitnehmen!

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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